Gefährliche Funde in Surin:
Neue Landminen an Grenze entdeckt!
Nachdem ein thailändischer Ranger bei einer Patrouille im Grenzgebiet von Surin durch eine Mine schwer verletzt wurde, hat das Militär jetzt drei weitere, frisch verlegte PMN-2-Sprengkörper entdeckt – ein alarmierender Fund, der auf mögliche Sabotage hindeutet.
Soldat verliert Bein
dann folgt der Schockfund
Am 12. August trat Sgt. Teerapon Phiakhantee von der Ranger Company 2610 während einer Routinepatrouille nahe des Chub Ta Mok-Stützpunkts im Grenzgebiet von Surin auf eine PMN-2-Antipersonenmine. Die Explosion amputierte ihm das linke Bein und hinterließ schwere Verletzungen.
Doch das war erst der Anfang: Als Sprengstoffexperten und forensische Teams der 2. Armee den Unfallort untersuchten, entdeckten sie drei weitere Minen desselben Typs – allesamt neu verlegt, voll funktionsfähig und eindeutig in thailändischem Hoheitsgebiet platziert.

Keine Altlasten
Bewusste Sabotage?
Die gefundenen PMN-2-Minen stammen nicht aus alten Konflikten, sondern sind frisch deponiert worden. „Diese Minen wurden absichtlich hier platziert – das ist kein Zufall“, erklärte ein hochrangiger Militärvertreter. Die Lage in der Tempelregion Ta Muen Thom ist ohnehin schon angespannt, seitdem thailändische und kambodschanische Truppen in der Grenzzone aufeinandertreffen.
Militär warnt vor weiterer Gefahr
Die 2. Armee hat die betroffene Zone abgeriegelt und warnt Einheimische sowie Reisende davor, das Gebiet zu betreten. „Wir prüfen jetzt, wer für diese Aktion verantwortlich ist“, heißt es aus Militärkreisen. Möglicherweise handelt es sich um eine provokative Aktion, um die Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha weiter anzuheizen.
Für die thailändischen Streitkräfte ist klar: Hier wurde eine Grenze überschritten – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dieser Feststellung meinen sie nicht nur eine symbolische Provokation, sondern eine reale Verletzung territorialer Integrität, bei der Personen, Fahrzeuge oder sogar militärisches Gerät physisch jenseits der festgelegten Grenzlinien gelangt sind. Solche Vorfälle treffen empfindlich, weil Grenzen nicht nur auf Karten bestehen, sondern die souveränen Zuständigkeitsbereiche eines Staates markieren und unmittelbar sicherheits-, rechtliche und politische Konsequenzen nach sich ziehen können.


