BANGKOK, THAILAND – Eine massive Belastung mit ultrafeinem Feinstaub hat am Mittwoch rund ein Drittel des Landes, darunter die Metropole Bangkok, in gesundheitsschädlichen Smog gehüllt.
Weite Teile des Landes im roten Bereich
Nach Angaben der Geo-Informatics and Space Technology Development Agency (GISTDA) lagen am Mittwochmorgen in großen Teilen des Landes PM2,5-Werte im roten Bereich, die als schwer gesundheitsschädlich eingestuft werden.
Betroffen war vor allem die Region der Zentralebene, einschließlich des Großraums Bangkok und mehrerer angrenzender Provinzen. Dort lagen die Messwerte deutlich über dem von der Regierung festgelegten Grenzwert von 37,5 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und erreichten mancherorts Bereiche, die offiziell als gefährlich gelten.
Während zentrale und östliche Landesteile von roten Zonen dominiert wurden, meldeten südliche Provinzen laut GISTDA-Karten vergleichsweise bessere Luftqualität.
Ursachen: Stagnierende Luft und mehrere Emissionsquellen
Die hohe Belastung wurde durch stagnierende Wetterlagen verstärkt, bei denen sich Schadstoffe am Boden stauen. In der Region Bangkok kamen vor allem:
• Verkehrsemissionen
• Industrielle Aktivitäten
• Regionale Verbrennungsprozesse
als Hauptquellen in Betracht. Unter diesen Bedingungen konnten die Partikel nicht in höhere Luftschichten aufsteigen und blieben über dicht besiedelten Gebieten hängen.
Gesundheitswarnungen und Schutzempfehlungen
Gesundheitsbehörden riefen die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten zu sofortigen Vorsichtsmaßnahmen auf. Besonders Risikogruppen – Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen – erhielten eindringliche Empfehlungen.
• Möglichst in Innenräumen bleiben
• Körperliche Aktivitäten im Freien einschränken
• Bei notwendigem Aufenthalt draußen N95-Schutzmasken tragen
Bei Beschwerden wie Husten, Atemnot oder Augenreizungen solle ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Schwerwiegende Gesundheitsfolgen gelten bei länger andauernder Exposition als möglich.
Wiederkehrendes Problem in der kühlen Jahreszeit
Der aktuelle Smog verweist erneut auf wiederkehrende Luftqualitätsprobleme in den kühleren Monaten, wenn Inversionslagen die Ausbreitung von Schadstoffen verhindern. Solche Episoden treten regelmäßig in der Trocken- und Kaltzeit auf und betreffen insbesondere Ballungsräume.
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Behörden beobachteten die Lage weiter genau. Prognosen deuteten darauf hin, dass sich die Situation ohne Wetterumschwung oder zusätzliche Maßnahmen, etwa künstliche Regenbildung durch Cloud Seeding, in einigen Regionen halten oder verschärfen könnte.
Offizielle Informationen und laufende Messungen
Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Gebiete wurden aufgefordert, aktuelle Hinweise offizieller Stellen zu verfolgen. Dazu zählen insbesondere:
• GISTDA mit Karten zur räumlichen Ausbreitung der PM2,5-Belastung
• Das Pollution Control Department mit laufenden Messwerten und Gesundheitsempfehlungen
Die Behörden betonten, dass laufende Information und konsequenter Eigenschutz entscheidend sind, um gesundheitliche Risiken in Phasen extrem schlechter Luftqualität zu begrenzen.
😷 Smog ohne Ende – warum wird das jedes Jahr schlimmer?
Ein Drittel des Landes versinkt im Feinstaub, rote Warnstufe in Bangkok und Umgebung. Behörden raten, drinnen zu bleiben – doch Millionen müssen trotzdem raus.
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Die Schadstoffbelastung wird nicht mehr oder weniger, auch wenn man noch ein paar Medien mehr zum gleichen Thema zitiert:
Heute, The Pattaya News: Gefährliche Smogwolke über Thailand
Gestern, The Thaiger: Erneuter Wetterumschwung im Anmarsch
Gestern, Bangkok Post: Alarmstufe Rot: Bangkok erstickt im Smog
Welches Medium fehlt noch?