„Geh weg!“ – Tourist vertrieben

🌪️ Ein Ausländer beansprucht plötzlich einen öffentlichen Aussichtspunkt in Phuket – und jagt Einheimische weg. Doch das ist erst der Anfang…

„Geh weg!“ – Tourist vertrieben
Facebook/ เหยี่ยวข่าว ภูเก็ต Newshawk Phuket
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PHUKET – Ein idyllischer Aussichtspunkt auf der Ferieninsel Phuket wurde zum Schauplatz eines handfesten Skandals. Ein ausländischer Paragliding-Anbieter und seine thailändische Ehefrau sollen thailändische Touristen von einem öffentlichen Gelände vertrieben haben. Ein Video dokumentiert den Eklat.

Video zeigt heftigen Streit um öffentliches Land

Ein thailändischer Tourist filmte den Vorfall am Windmill Viewpoint nahe dem Kap Phromthep. Das Video zeigt einen lautstarken Streit.

Der ausländische Mann zeigt dem Besucher ein Dokument und sagt wiederholt: „You can’t stay here.“ („Sie können hier nicht bleiben.“).

Der Thai kontert entschlossen: „I can. This is a public space. This is a public area.“ („Doch, das kann ich. Das ist ein öffentlicher Raum.“).

Ausländer beruft sich auf angeblich eigene Investition

Der Fremde behauptet, ein Recht auf das Gelände zu haben, weil er das Gras geschnitten und den Platz für seine Aktivitäten hergerichtet habe.

Später kam seine thailändische Ehefrau mit mehreren Männern hinzu, was beim Touristen ein unsicheres Gefühl auslöste. Er rief die Polizei von Chalong.

Vor den Beamten bot die Frau eine Entschuldigung an: „Can we end the issue here if my husband and I apologise? Is that OK?“

Dokument war nur eine Paragliding-Lizenz

Wie sich herausstellte, war das vorgezeigte Dokument lediglich eine Lizenz für Paragliding-Training. Der Mann betreibt dort offenbar sein Geschäft.

Die lokale Facebook-Seite „Newshawk Phuket“ verbreitete das Video und forderte die Behörden auf zu klären, warum ein Ausländer glaubt, öffentliches Land beanspruchen zu können.

Mehrere Nutzer berichteten von ähnlichen negativen Begegnungen mit demselben Mann in der Vergangenheit.

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Lokale Behörden noch untätig – Netz reagiert empört

Bislang haben weder die Polizei von Chalong noch die lokalen Verwaltungsbeamten greifbare Maßnahmen ergriffen. Der Fall liegt bei ihnen zur Prüfung.

In den sozialen Netzwerken wächst der Unmut. Thailändische Nutzer fordern ein sofortiges Eingreifen der Behörden.

Sie fordern, die Nutzung öffentlichen Landes für private Geschäfte zu unterbinden und den Zugang für alle Touristen zu gewährleisten.

Das bedeutet der Fall für Phukets Image

Der Vorfall trifft den empfindlichen Tourismus-Standort Phuket. Die Inszenierung als gastfreundliche Trauminsel bekommt einen Knacks.

Es geht um die grundsätzliche Frage, ob Ausländer sich über thailändische Gesetze und Besitzverhältnisse hinwegsetzen können.

Die Augen sind nun auf die Behörden gerichtet. Sie müssen klären, wer hier im Recht ist – und die öffentliche Zugänglichkeit der Sehenswürdigkeit sicherstellen.

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Quelle: The Thaiger

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