Geiseldrama vor 7-Eleven in Bangkok

🔪 Geiseldrama vor einem 7-Eleven in Bangkok: Ein 28-Jähriger hält eine Frau am Hals fest und bedroht sie mit einem Messer. Später gesteht er auch einen Goldraub. Wie konnte die Situation so eskalieren?

Geiseldrama vor 7-Eleven in Bangkok
InsideThailand
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BANGKOK, THAILAND – Ein 28-jähriger Mann hat in Lat Phrao eine 31-jährige Frau mit einem Messer als Geisel genommen und sich nach fast einer Stunde Verhandlung der Polizei gestellt. Der Verdächtige gestand anschließend sowohl die Geiselnahme als auch einen vorherigen Goldraub an einer Frau aus Hongkong und soll am 2. März dem Strafgericht vorgeführt werden.

Messerbedrohung vor dem Laden

Vor einer 7-Eleven-Filiale am Eingang zu Soi 42 auf Soi Lat Phrao 101 hielt der Mann die 31-jährige Frau mit einem Arm am Hals fest und bedrohte sie mit einem Messer.

Der Verdächtige, den die Polizei als Kaiwit (28) identifizierte, trug ein schwarzes kurzärmeliges Hemd und Jeans, während das Opfer, die 31-jährige Penporn, sichtbar unter Schock stand.

Verhandlung über die Mutter

Beamte der Polizeistation Lat Phrao nahmen Kontakt zur Mutter des Mannes auf, die ihren Sohn fast eine Stunde lang überreden musste, die Frau freizulassen.

Erst nachdem die Mutter auf ihn eingeredet hatte, ließ der Mann die Geisel unverletzt aus seiner Umklammerung und ergab sich den Polizisten vor Ort.

Verletzungen und erstes Geständnis

Die Frau wurde mit Prellungen am Hals und Erschöpfung in ein Krankenhaus gebracht, während die Polizei das verwendete Messer sicherstellte und den Mann festnahm.

Bei der anschließenden Vernehmung räumte der Verdächtige ein, für den Angriff verantwortlich zu sein und die Frau gegen ihren Willen festgehalten zu haben.

Angst vor Festnahme wegen Goldraub

Der Leiter der Polizeistation Lat Phrao, Pol Col Thanaphan Phadungkan, erklärte, der Verdächtige und das Opfer seien befreundet gewesen und gemeinsam in das Geschäft gegangen, bevor der Angriff begann.

Nach seinen Angaben zog der Mann das Messer, als er Polizeibeamte in der Nähe sah und eine Festnahme wegen eines Goldraubs an einer Frau aus Hongkong im Gebiet Pathumwan am 25. Februar befürchtete.

Serie von Diebstählen und Drogengeschichte

In der Vernehmung gab der Mann zu, bei dem Goldraub beteiligt gewesen zu sein, und erklärte, er habe den Schmuck verkauft, um Drogen zu kaufen.

Eine Überprüfung seiner Vorgeschichte ergab, dass er bereits 2019 wegen eines Drogendelikts im Bezirk Huai Khwang verurteilt worden war und danach weitere Raubdelikte in den Gebieten Lumpini und Pathumwan begangen haben soll.

Tatorte im Zentrum und Motiv Geldnot

Nach Angaben der Ermittler suchte sich der Verdächtige zentrale Stadtlagen aus, weil er die Wege aus seiner früheren Tätigkeit als Fahrer für einen japanischen Geschäftsmann genau kannte.

Er gab an, sein Monatsgehalt von 18.000 Baht sei nicht ausreichend gewesen, weshalb er wiederholt Straftaten begangen habe.

Anklagepunkte und weiterer Ablauf

Die Ermittler warfen dem Mann unrechtmäßige Freiheitsentziehung, Nötigung, das Führen eines Messers in der Öffentlichkeit ohne rechtfertigenden Grund und weitere einschlägige Delikte vor.

Der Verdächtige soll am 2. März dem Strafgericht an der Ratchadaphisek Road zur Untersuchungshaft vorgeführt werden.

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Quelle: InsideThailand via AseanNow

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