+++ Jahresendaktion: Thai lernen mit 26 % Rabatt - Code: THAI26 +++

Gericht bestĂ€tigt Auslieferung von GlĂŒcksspielboss

Gericht bestĂ€tigt Auslieferung von GlĂŒcksspielboss
The Nation

BANGKOK – Das juristische Tauziehen ist beendet! Der thailĂ€ndische Gerichtshof hat grĂŒnes Licht fĂŒr die Auslieferung von She Zhijiang nach China gegeben. Der umstrittene GeschĂ€ftsmann mit kambodschanischem Pass muss sich dort wegen illegalen Online-GlĂŒcksspiels und GeldwĂ€sche verantworten.

Hintergrund eines internationalen Gesuchten

She Zhijiang, GrĂŒnder der Yatai International Holdings Group, wird von China seit 2012 per Interpol-Roter Notice gesucht.

„Er gilt als SchlĂŒsselfigur im grenzĂŒberschreitenden GlĂŒcksspiel“, bestĂ€tigt eine Quelle. Der gebĂŒrtige Chinese hatte sich 2017 die kambodschanische StaatsbĂŒrgerschaft besorgt.

Hinter der trockenen Anklage verbirgt sich ein undurchsichtiges Imperium, das von Myanmar bis Kambodscha reicht.

Undurchsichtige GeschÀfte in Grenzregionen

In Myanmar ist She mit dem Shwe Kokko-Projekt verbunden, einer umstrittenen Casino-Stadt nahe Myawaddy. Das Projekt expandierte zu einem Großkomplex mit Spielbanken und Online-GlĂŒcksspiel.

„Die Anlage wird mit Menschenhandel und Zwangsarbeit in Verbindung gebracht“, berichten Investigativ-Journalisten. In Kambodscha operierte er im Dara Sakor Resort in der Provinz Koh Kong.

Obwohl Casinos in Kambodscha fĂŒr AuslĂ€nder legal sind, ist Online-GlĂŒcksspiel generell verboten.

Langer Weg durch die thailÀndische Justiz

Der Fall landete sogar beim thailĂ€ndischen Verfassungsgericht, nachdem She die VerfassungsmĂ€ĂŸigkeit des Auslieferungsgesetzes angefochten hatte.

Seine AnwĂ€lte behaupteten, ihr Mandant sei in Haft misshandelt worden. „Er erlitt Verletzungen und wurde in Isolationshaft gehalten“, so die VorwĂŒrfe.

Doch die thailĂ€ndischen Behörden wiesen die Anschuldigungen zurĂŒck. Das Verfassungsgericht entschied: Das Gesetz ist verfassungskonform.

Kompliziertes diplomatisches Minenfeld

Die Auslieferung innerhalb der nÀchsten 90 Tage erfolgt auf Basis des Auslieferungsabkommens zwischen Thailand und China von 1993.

Doch es gibt eine weitere Komplikation: „Kambodscha hat ebenfalls einen Auslieferungsantrag gestellt“, bestĂ€tigt ein Jurist. Damit steht Thailand zwischen zwei Staaten, die beide Anspruch auf den umstrittenen GeschĂ€ftsmann erheben.

Was jetzt auf She Zhijiang zukommt

FĂŒr den Casino-Kingpin bedeutet das Urteil das Ende aller Hoffnungen. China betrachtet ihn als wichtigen Akteur im illegalen Online-GlĂŒcksspiel.

„Die Anklagepunkte umfassen Betrug und GeldwĂ€sche in großem Stil“, heißt es aus Justizkreisen. Die VorwĂŒrfe beziehen sich auf gezielte Angriffe auf chinesische Nutzer.

Seine Auslieferung markiert einen bedeutenden Erfolg fĂŒr Chinas Kampf gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t.

⚖ Justizsieg oder geopolitischer Druck?

Der mutmaßliche GlĂŒcksspiel-Mogul She Zhijiang verliert seine Berufung – Thailand liefert ihn nach China aus. Hinter dem Fall stehen Milliarden, Milizen, Menschenhandel und geopolitische Interessen.
👉 Wie bewertest du diese Entscheidung? Politisch motiviert oder lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig? Schreib’s in die Kommentare!

Newsletter abonnieren

Newsletter auswÀhlen:
Abonnieren Sie den tÀglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schĂŒtzen Ihre Daten gemĂ€ĂŸ DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer DatenschutzerklĂ€rung.
Quelle: Thai Enquirer