Gesuchter Franzose lebte 365 Tage illegal auf Koh Samui

🚔📉 Flucht gescheitert: Drogenverdächtiger Franzose nach einem Jahr illegalem Aufenthalt auf Koh Samui verhaftet – Jetzt droht Auslieferung.

Gesuchter Franzose lebte 365 Tage illegal auf Koh Samui
KhaoSod
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Französischer Flüchtiger auf Koh Samui geschnappt

Ein 36-jähriger Franzose, der in seinem Heimatland wegen Drogenhandels gesucht wurde, ist nach monatelanger Flucht auf Koh Samui verhaftet worden. Der Mann hatte sich ein Jahr lang illegal in Thailand aufgehalten – doch jetzt holte ihn die Vergangenheit ein.

Internationale Fahndung führt nach Thailand

Die Festnahme des Mannes, dessen vollständiger Name aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht wird, ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen thailändischen Einwanderungsbehörden und der französischen Botschaft. 

„Wir hatten einen konkreten Hinweis, dass sich der Gesuchte in der Region Surat Thani aufhält“, erklärt ein Sprecher der Einwanderungsbehörde.

Durch die systematische Überprüfung von Meldedaten – in Thailand müssen Vermieter Ausländer innerhalb von 24 Stunden an die Behörden melden – spürten die Beamten den Franzosen schließlich in einer Mietwohnung im Ort Ban Lamai auf. Doch der vorsichtige Flüchtling bemerkte offenbar die Fahndung und tauchte zunächst unter.

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Zwei-Tage-Überwachung endet mit Festnahme

„Wir haben ihn über zwei Tage observiert, bis er zurückkehrte“, schildert ein beteiligter Beamter die dramatische Festnahme am 6. August. 

Bei der Durchsuchung stellte sich heraus: Der Franzose besaß weder einen gültigen Pass noch ein aktuelles Visum. Tatsächlich war seine Aufenthaltserlaubnis bereits am 5. August 2024 abgelaufen – er hatte sich also 365 Tage illegal in Thailand aufgehalten.

Von Samui zurück nach Frankreich

Nach der Festnahme wurde der Mann zunächst zur Bo Phut Polizeistation gebracht. Dort laufen nun die rechtlichen Schritte für seinen sofortigen Abschiebeprozess. Zusätzlich wird er auf die thailändische Schwarze Liste gesetzt – eine spätere Wiedereinreise ist damit unmöglich.

Polizeileutnant General Phanumas Boonlaksa, Kommandeur der Einwanderungsbehörde, betont: 

„Wir arbeiten eng mit ausländischen Behörden zusammen, um Kriminelle zu fassen, die Thailand als Versteck nutzen wollen.“ 

Der Fall zeige, dass das Meldesystem für Ausländer funktioniere.

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Thailand kein sicheres Versteck für Kriminelle

Dieser Fall ist kein Einzelfall. Erst im Juli wurde in Pattaya ein russischer Betrüger gefasst, der mit gefälschten Kreditkarten Millionen erbeutet hatte. Die thailändischen Behörden verschärfen seit Monaten die Kontrollen – besonders bei Langzeit-Touristen und Mietern.

Für den französischen Drogenflüchtling endet das thailändische Abenteuer nun vorerst hinter Gittern. Bald wird er seinem Schicksal in Frankreich gegenüberstehen – und die thailändische Sonne wohl so schnell nicht wieder sehen.

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