CHIANG MAI, THAILAND – In Teilen des Kok-Flusses und seines Nebenflusses Sai sind bei aktuellen Messungen Arsengehalte festgestellt worden, die über dem nationalen Grenzwert liegen. Andere untersuchte Flüsse der Region blieben dagegen innerhalb der geltenden Sicherheitsstandards für Schwermetalle.
Messungen nach auffälliger Wassertrübung
Das thailändische Pollution Control Department (PCD) hat im Zeitraum vom 13.–16. Januar Wasser- und Sedimentproben in den Provinzen Chiang Mai und Chiang Rai entnommen, nachdem Berichte über ungewöhnliche Trübungen und mögliche Verunreinigungen eingegangen waren.
Der nun vorgelegte 15. Bericht zur Wasser- und Sedimentqualität dokumentiert dabei erstmals Überschreitungen des nationalen Arsengrenzwerts von 0,01 Milligramm pro Liter (mg/l) in bestimmten Flussabschnitten.
Arsen über Grenzwert im Kok und Sai
Im Kok-Fluss wurden zwischen der Tha-Ton-Brücke im Distrikt Mae Ai und der Mae Nawao–Tha Ton Friendship Bridge Arsengehalte von 0,011–0,012 mg/l gemessen, was knapp über dem zulässigen Wert liegt.
Alle Überwachungsstellen entlang des Sai-Flusses verzeichneten ebenfalls erhöhte Werte, im Mittel zwischen 0,011 und 0,014 mg/l, wie die PCD in ihrem Bericht festhielt.
Andere Schwermetalle im Normbereich
Laut PCD lagen die Konzentrationen anderer untersuchter Schwermetalle wie Cadmium, Kupfer, Nickel, Chrom, Zink und Quecksilber in den Proben weiterhin innerhalb der nationalen Qualitätsstandards.
Die Behörde betonte, dass sich die festgestellte Überschreitung ausdrücklich auf Arsen beschränkt, während für die übrigen Metalle auf Basis der aktuellen Stichproben keine Grenzwertverletzungen festgestellt wurden.
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Nebenflüsse erfüllen Sicherheitsstandards
Die Zuflüsse Fang, Korn und Lao sowie die Flüsse Ruak und Mekong erfüllten nach Angaben der PCD bei den jüngsten Messungen die geltenden Sicherheitsstandards für den Arsengehalt.
Damit konzentriert sich die Beobachtung der Behörden derzeit auf die belasteten Abschnitte von Kok und Sai, während die übrigen untersuchten Gewässer der Region vorerst als unauffällig eingestuft werden.
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Erhöhte Arsenwerte sorgen für Aufmerksamkeit und werfen Fragen zur Wasserqualität auf. Auch wenn viele andere Schwermetalle innerhalb der Grenzwerte liegen, bleibt die Sorge vor möglichen Gesundheitsrisiken.
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