Gold schießt hoch – Dollar schwach, Öl wackelt

💰 Goldpreis schießt nach oben: Der schwächere US-Dollar und sinkende Ölpreise treiben die Nachfrage nach dem Edelmetall kräftig an. Anleger reagieren nervös auf den Krieg im Nahen Osten und neue Wirtschaftsdaten aus den USA. Steht Gold jetzt vor dem nächsten Rekord?

Gold schießt hoch - Dollar schwach, Öl wackelt
The Nation
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SINGAPUR, SINGAPUR – Gold hat kräftig zugelegt, getrieben von einem schwächeren US-Dollar und der Hoffnung, dass der Inflationsdruck nachlässt.

Goldrally am 10. März

Der Spotpreis sprang laut Reuters um 1,9 Prozent auf 5.231,79 US-Dollar je Unze.

An der Terminbörse zogen US-Gold-Futures für April sogar um 2,7 Prozent auf 5.242,10 US-Dollar an.

Dollar schwächer – Gold wird weltweit attraktiver

Der schwächere Dollar-Index stützte den Markt, weil Gold in Dollar für Käufer mit Euro, Franken oder Baht rechnerisch günstiger wird.

Gerade in Phasen, in denen Währungen schwanken, wandert Kapital oft in Edelmetalle, weil sie als Wertaufbewahrung gelten.

Ölpreis fällt – und damit die Inflationsangst

Die Ölpreise gaben am 10. März nach, nachdem sie am Vortag auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren gestiegen waren.

Auslöser für die Entspannung war die Erwartung, der Krieg im Nahen Osten könne früher enden als befürchtet, was die Sorge vor anhaltenden Lieferausfällen dämpfte.

Kriegslage bleibt unklar – Berichte über harte Angriffe

Trotz der Marktreaktion zeigte die Lage vor Ort laut Reuters keine klaren Zeichen einer Deeskalation.

Menschen in Teheran, die von Reuters erreicht wurden, berichteten von nächtlichen US- und israelischen Luftangriffen auf die Hauptstadt, die zu den heftigsten seit Beginn des Konflikts gezählt hätten.

Fed im Fokus – Öl nicht mehr als Zinsbremse

Der Stratege Bart Melek von TD Securities sagte, nachdem Rohöl von den Hochs über 100 US-Dollar je Barrel zurückgekommen sei, sei es „nicht mehr hoch genug, um die Fähigkeit der Fed, die Zinsen zu senken, ernsthaft einzuschränken“.

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Damit würden Anleger wieder eher darauf setzen, dass geldpolitische Lockerung und Kaufkraftverlust-Themen Gold stützen könnten, während steigende Zinsen dem zinslosen Metall normalerweise schaden.

Warten auf CPI und PCE – Zinsentscheid naht

Die Märkte blickten auf die in dieser Woche erwarteten US-Daten zum Verbraucherpreisindex (CPI) und zu den PCE-Inflationszahlen.

Für die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve am 17. bis 18. März wird weithin erwartet, dass die Zinsen unverändert bleiben.

Dubai-Sonderfall – Gold unter London wegen Flugrestriktionen

In Dubai wurde Gold laut Bericht mit Abschlag zu London gehandelt, weil Flugbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Konflikt Teile des Metalls im lokalen Markt festsetzten.

Gleichzeitig blieb die Nachfrage dort gedämpft, was den Preis zusätzlich unter Druck setzte.

Silber, Platin, Palladium – kräftige Bewegungen

Am 10. März stieg Spot-Silber um 2,7 Prozent auf 89,39 US-Dollar, Platin legte um 2,2 Prozent auf 2.229,15 US-Dollar zu.

Palladium fiel dagegen um 0,9 Prozent auf 1.675,50 US-Dollar je Unze.

Hormuz-Verwirrung – Öl dreht wieder nach oben

Gold hielt sich nahe 5.190 US-Dollar, während Anleger widersprüchliche Aussagen von US-Offiziellen zum Nahostkrieg einordneten, die die Energiepreise stark schwanken ließen.

Das Weiße Haus erklärte, die USA würden keine Öltanker durch die Straße von Hormus eskortieren, und widersprach damit einem später gelöschten Social-Media-Post von Energie-Minister Chris Wright, worauf Öl nach dem Absturz vom Dienstag wieder anzog.

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Quelle: nationthailand.com

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