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Heftige Diskussionen: Ausländer auf Eiswagen

Heftige Diskussionen: Ausländer auf Eiswagen
TikTok/ @lionqueenzyy

Phuket-Eklat: Eis-Verkäufer gibt Ausländern Gratis-Fahrt – Netz gespalten!

Ein einfacher Akt der Gastfreundschaft eines Phuket-Eisverkäufers hat Thailand gespalten: Zwei ausländische Touristen durften kostenlos auf seinem Eiswagen mitfahren – und während einige die Herzlichkeit feiern, warnen andere vor Sicherheitsrisiken und unfairer Konkurrenz für Taxifahrer.

TikTok-Video löst hitzige Debatte aus

Am 25. September postete der thailändische TikTok-Nutzer @lionqueenzyy ein Video, das zwei ausländische Männer zeigt, wie sie auf einem fahrenden Eiswagen durch Phuket chauffiert werden. Einer der Touristen thronte auf dem schmalen Platz neben der Eisbox, der andere teilte sich den Sitz mit dem freundlichen Verkäufer.

Der Clip mit dem Titel „Thailänder sind sehr freundlich“ zeigt, wie der TikToker den Touristen einen Daumen hoch gibt – und einer erwidert die Geste. Was als harmlose Alltagsszene begann, entwickelte sich schnell zu einem nationalen Gesprächsthema.

„Denkt an die Verantwortung bei einem Unfall!“

Die thailändischen Netz-Nutzer reagierten gespalten: Während einige die Herzlichkeit des Verkäufers lobten („So süß!“, „Typisch Thailand!“), warnten andere vor den Konsequenzen. Ein Nutzer brachte es auf den Punkt: „Du bist gut und großzügig. Aber denk an die Verantwortung, wenn ein Unfall passiert.“

Tatsächlich könnte der Eisverkäufer haftbar gemacht werden, sollte einem der Passagiere etwas zustoßen – etwa wenn sie vom fahrenden Wagen fallen. Die thailändische Verkehrsgesetzgebung ist in solchen Fällen eindeutig.

Taxi-Konkurrenz oder gastfreundliche Geste?

Besonders kontrovers: die wirtschaftliche Dimension. Mehrere Nutzer monierten, Ausländer sollten lokale Transportdienste unterstützen, die Einnahmen für Einheimische generieren. „Was ist mit dem Einkommen der örtlichen Transportanbieter?“, fragte ein Kommentator.

Die Sorge: Touristen könnten sich an kostenlose Mitfahrgelegenheiten gewöhnen und reguläre Taxis meiden. In Phuket, wo viele Einwohner vom Tourismus leben, ist das ein sensibles Thema. Andere hingegen sahen einfach nur eine nette Geste: „Wie haben sie für die Fahrt bezahlt? Indem sie Eis gekauft haben?“

Ähnlicher Fall sorgte bereits für Empörung

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art: Bereits früher war ein Tourist dabei gefilmt worden, wie er auf einem Motorrad sitzend seinen Koffer hinter sich herzog, statt ein Taxi oder größeres Fahrzeug zu nehmen.

Damals wie heute kritisieren viele Thais das Verhalten als gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer. Der Vorwurf: Einige Touristen suchten nur die billigsten Dienstleistungen – ohne Rücksicht auf Sicherheit oder faire Bezahlung.

Was sagt das thailändische Gesetz?

Rechtlich bewegt sich der Eisverkäufer in einer Grauzone. Während gelegentliche Gefälligkeiten nicht explizit verboten sind, haftet er im Fall eines Unfalls voll. Zudem ist sein Fahrzeug nicht für Personentransport zugelassen – was bei einem Kontrollpunkt Probleme bereiten könnte.

Die Debatte zeigt den Zwiespalt im thailändischen Tourismus: Einerseits will man gastfreundlich sein, andererseits müssen klare Grenzen gezogen werden. Der Eisverkäufer von Phuket steht symbolisch für dieses Dilemma.

Wie geht es weiter?

Das Video wurde tausendfach geteilt und kommentiert. Während der Eisverkäufer selbst nicht Stellung bezogen hat, diskutiert ganz Thailand über seine Geste. Eins ist sicher: In Phuket wird man Eiswagen jetzt mit anderen Augen sehen.

Und die beiden Touristen? Die haben wohl eine Geschichte, die sie zu Hause für immer erzählen werden – von der Herzlichkeit eines thailändischen Eisverkäufers, der eine einfache Fahrt zu einem nationalen Diskussionsthema machte.

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Der Vorfall wirft Fragen zu Freundlichkeit, Tourismus und Verkehrssicherheit auf. Halten Sie die Geste des Eiswagen-Verkäufers für bewundernswert, oder sehen Sie darin ein Risiko für Verkehr und Einkommen der Einheimischen? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!

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Quelle: The Thaiger