Highspeed-Bahn: Thailands Milliarden-Traum droht zu platzen!
Fast sechs Jahre nach Vertragsunterzeichnung steht Thailands 224,5-Milliarden-Baht-Hochgeschwindigkeitsbahn zwischen den Flughäfen Don Mueang, Suvarnabhumi und U-Tapao vor dem Kollaps. Das Mega-Projekt, Herzstück des Eastern Economic Corridor (EEC), kommt einfach nicht vom Fleck. Die private Betreiberfirma Asia Era One hat zentrale Bedingungen nicht erfüllt, die Bauarbeiten stehen seit fast drei Jahren still. Jetzt droht das endgültige Aus – mit dramatischen Folgen für die gesamte Region!
Stillstand statt Tempo – Das Mega-Projekt steckt fest
Seit Oktober 2019 sollte eigentlich gebaut werden, doch passiert ist fast nichts. Die private Asia Era One Company, die den Zuschlag bekam, konnte die nötigen Voraussetzungen für den Baustart nicht erfüllen. Die State Railway of Thailand (SRT) wartet seit Jahren auf Bewegung – vergeblich. Die Pandemie hat das Vorhaben komplett ausgebremst, die dringend benötigte Finanzierung blieb aus.
Wirtschaftliche Realität holt den Traum ein
Die Verzögerung hat das gesamte Projekt auf den Kopf gestellt. Weniger Passagiere, sinkende Renditen, steigende Zinsen – plötzlich rechnet sich das Milliarden-Vorhaben nicht mehr. Investoren verlieren das Interesse am EEC, die Finanzierungslücke wird immer größer. Die private Seite konnte nicht einmal die fällige Konzessionsgebühr für die Airport Rail Link aufbringen. Der Baustopp ist die Folge.
Letzte Hoffnung: Vertrag ändern – und dann der Rückschlag
Ein Hoffnungsschimmer blitzte kurz auf: Die EEC-Politikkommission genehmigte fünf Vertragsänderungen, um das Projekt zu retten. Die Regierung sollte ihre Beteiligung in Raten zahlen, die private Seite zusätzliche Garantien leisten und die ausstehende Gebühr in sieben Teilen begleichen. Alles schien bereit für einen Neustart – sogar ein Baubeginn war terminiert.
Politische Wende – und alles steht wieder still
Doch dann kam die politische Kehrtwende! Mit dem Regierungswechsel unter Premierminister Anutin Charnvirakul wurde alles wieder infrage gestellt. Die neue Führung kritisierte die Änderungen als nachteilig für die SRT. 18 rechtliche Bedenken wurden vom Generalstaatsanwalt vorgebracht, der Verkehrsminister wetterte öffentlich gegen die geplante Ratenzahlung. Das Ergebnis: Die Vereinbarung wurde gekippt, der SRT-Gouverneur trat zurück – und das Projekt ist wieder gelähmt.
Domino-Effekt: Der ganze EEC wackelt
Die Folgen sind enorm: Nicht nur die Bahn steht auf der Kippe, sondern auch andere Mega-Projekte wie die U-Tapao Airport-Erweiterung und die geplante Eastern Aviation City. Ohne die schnelle Verbindung droht dem gesamten Eastern Economic Corridor das Aus für Wachstum und Innovation. Die Unsicherheit lähmt Investoren und Planer gleichermaßen.
Droht jetzt das endgültige Aus?
Die Zeichen stehen auf Abbruch: Sollte der Vertrag tatsächlich gekündigt werden, drohen beiden Seiten langwierige Rechtsstreitigkeiten und hohe Schadenersatzforderungen. Wer zuerst aussteigt, zahlt – und das Drama könnte sich noch Jahre hinziehen. Die Zukunft des Prestige-Projekts ist ungewisser denn je.




War doch von Anfang an sonnenklar, daß die Strecke von BKK nach U-Tapao nie gebaut werden wird😂
Solche Projekte gehören nicht in private Hände
Ach macht nix, dafür fliegen die Thais zum Mond und Formel 1 in Bangkok!