BANGKOK, THAILAND – Die Zivilluftfahrtbehörde CAAT rechnet damit, dass sich die Flugpreise auf wichtigen internationalen Routen bis Ende März wieder einpendeln, nachdem Störungen im Nahen Osten die Netzwerke durcheinandergebracht hatten.
Warum Tickets plötzlich teurer wurden
Auslöser waren jüngste Störungen im Luftverkehr rund um den Nahen Osten, die Verbindungen und Umsteigewege in der Region beeinträchtigten.
Die CAAT beschreibt die Lage inzwischen als beginnend „ease“, warnt aber, dass Nachwirkungen der Preissprünge noch spürbar sein können.
Wenn Drehkreuze wackeln, leidet der Langstreckenverkehr
Mehrere große Airlines in der Region setzten laut CAAT Verbindungen aus oder fuhren Kapazitäten zurück, was Umstiege über wichtige Transit-Hubs im Nahen Osten ausdünnte.
Bis auf wenige Angebote, unter anderem mit Verbindungen aus Oman, traf es besonders Flugketten, die diese Drehkreuze als Standardroute für Langstrecken nutzten.
Direktflüge wurden zum Engpass
Viele Reisende wichen in der Folge von Umsteigeverbindungen auf Direktflüge zwischen Asien und Europa aus, weil sie planbarer wirkten.
Das ließ die Nachfrage auf den Direktstrecken steigen, während die Verfügbarkeit sank und im Markt oft nur noch teure Last-minute-Tarife übrigblieben – ein Muster, das die Behörde auch in Nachbarländern beobachtet.
Prognose der CAAT – Entspannung ab Ende März
In einer aktuellen Markteinschätzung erwartet die CAAT, dass sich Preisniveau und Angebot ab Ende März schrittweise stabilisieren.
Ein CAAT-Sprecher erklärte: „We anticipate that the aviation landscape and fare levels will begin to settle from late March onwards.“
Was Reisende jetzt tun können
Bis die Netze wieder nahezu Normalbetrieb erreichen, empfiehlt die CAAT für Reisen zwischen Asien und Europa eine möglichst frühe Buchung, um bezahlbare Tarife zu sichern.
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Wer flexibel ist, soll zudem alternative Umsteigewege über andere Regionen prüfen, um aktuelle Flaschenhälse zu umgehen.
Kerosinpreise im Blick – und Regeln für Passagierrechte
Parallel überwacht die CAAT die schwankenden Kerosinpreise und spricht mit Airlines sowie zuständigen Behörden über die Folgen für Betriebskosten, damit Preisanhebungen nicht aus dem Ruder laufen.
An thailändischen Flughäfen gebe es derzeit keine Meldungen über gestrandete Passagiere, und Airlines müssten die Civil Aviation Board Regulation No. 101 zum Schutz von Fluggastrechten strikt einhalten.
Beschwerden – offizieller Weg über die CAAT
Wer bei Ausfällen, Betreuung oder Leistungen nicht bekommt, was ihm zusteht, kann laut CAAT eine formelle Beschwerde über das offizielle Portal einreichen.
Die Adresse dafür lautet complaint.caat.or.th, wo Fälle dokumentiert und an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden sollen.
Deine Meinung
Wie stark sind die Flugpreise auf den Strecken zwischen Europa und Südostasien in den letzten Wochen in der Praxis wirklich gestiegen, und welche Routen haben sich als zuverlässig erwiesen?
Welche Erfahrungen gibt es mit Umbuchungen, Betreuung am Flughafen und Beschwerden über CAAT oder Airlines – und was sollte sich aus deiner Sicht ändern?



Stell Dir vor es ist Krieg, und alle wollen nichts davon wahrhaben.
Die Nonstop- oder Direktflüge sind schon normalerweise teurer, deshalb fliegen ja viele mit den arabischen Linien, dazu für diesen Zeitraum schon ausgebucht, und jetzt regen sich alle über höhere Ticketpreise auf. Passiert so überall in der Welt, Angebot ind Nachfrage…
nee ab anfang mai gehen die preise bei den teueren airlines-thai-lufthansa eben die starallianz wieder um die hälfte zurück.thai oneway direkt bangkok -frankfurt 19000 bath
raubritterei von den airlines-die energiepreise steigen schon wenn der erste schuss fällt obwohl alle noch die billigen sorten gelagert haben–das sind eben die die über leichen gehen-hauptsache gewinn aber wehe es geht ihnen an den kragen dann wird nach dem staat und steuerzahlergelder geschrien
„Keine Passagiere in Thailand gestrandet“. Also ich kenne persönlich etliche Personen auf Phuket, welche vorläufig über die o.g. Drehkreuze nicht zurückreisen können… Aber richtig, das ist nicht das Problem des Ursprungslandes, und schon gar nicht deren Regierungen. Einfach nach Alternativen umschauen und in den sauren Apfel beissen, so ist es halt.
Und die, welche sich über die Leute lustig machen, die Flüge mit den arabischen Airlines gebucht haben: Also ich wäre vorher nie auf die Idee gekommen, dass das mit einem Risiko verbunden wäre. War zig Jahre problemlos auf diesem Wege unterwegs und werde auch künftig so buchen.
Ich kann’s ja nachvollziehen, dass sich so ziemlich jeder wünschen würde, dass alles wieder so wird als es war. Ich fürchte, damit wird’s nichts werden. Mal abwarten wie lange der Krieg noch weitergeht. Und vor allem was am Schluss dabei noch herauskommt. Die US Amerikaner sind ja nicht besonders berühmt dafür solche Aktionen wirklich zu Ende zu bringen.