Brite in Bangkok mit 9 kg Crystal Meth in Hotelzimmer gefasst!
Ein 23-jähriger Brite sitzt in Bangkok in Untersuchungshaft, nachdem die Polizei in seinem Hotelzimmer mehr als 9 Kilogramm Crystal Meth gefunden hat. Der Mann hatte die Drogen in einem pinken Koffer aufbewahrt und wartete angeblich auf einen Käufer – für 20.000 Baht (ca. 500 Euro) sollte er als Zwischenlager dienen.
Drogenhort in Sukhumvit Hotel
Die Verhaftung erfolgte am 30. September 2025 nach einem Tipp eines Informanten, der berichtete, dass ein ausländischer Mann Drogen in einem Hotel an der Sukhumvit Soi 11 aufbewahre. Der Verdächtige, Mr. Wilson George Henry A., hatte ein Zimmer im vierten Stock bezogen und wartete Berichten zufolge auf die Lieferung der Rauschgifte an einen Kunden.
Aus Sorge, die Drogen könnten bewegt oder vernichtet werden, entschied sich die Polizei, ohne Durchsuchungsbefehl vorzugehen und koordinierte sich mit dem Hotelpersonal, um Zugang zum Zimmer zu erhalten.
Versteck in Tee-Verpackungen
Als die Beamten an die Tür klopften, öffnete Mr. A. Polizeileutnant Phongthanin Bumrungsuksawasti, der Englisch spricht, übersetzte die Durchsuchungsanordnung. Im Zimmer fanden die Beamten einen pinken SWISS+ Koffer auf dem Bett, der zehn als GUANYIN-Tee etikettierte Packungen enthielt.
Jede dieser Packungen war mit Crystal Methamphetamine gefüllt. Das Gesamtgewicht der beschlagnahmten Drogen belief sich auf über 9 Kilogramm – ein Straßenwert von mehreren Millionen Baht.
Geständnis: Nur 20.000 Baht für Lagerung
Mr. A. gestand sofort, dass die Drogen ihm gehörten, und wurde darüber informiert, dass er wegen „Verkaufs einer Betäubungsmittel der Kategorie 1 (Methamphetamin oder Crystal Meth) mit Vertriebsabsicht“ verhaftet werde. Er wurde zusammen mit den Beweismitteln zur Metropolitan Police Division 5 gebracht.
Später gab der Verdächtige gegenüber der Polizei an, die Drogen von einem anderen Briten namens „Snoopy“ erhalten zu haben. Für 20.000 Baht sollte er sie lediglich aufbewahren, bevor er sie an einen Käufer weitergeben würde.
Jagd auf „Snoopy“ läuft
Der Fall wurde inzwischen an die Ermittler der Lumpini Polizeistation übergeben, die weitere rechtliche Schritte einleiten. Die Behörden werden voraussichtlich der Quelle des Rauschgiftes nachgehen und die Identität des Mannes mit dem Decknamen „Snoopy“ aufdecken.
Mr. A. bleibt in Gewahrsam, während die Untersuchung andauert und formelle Anklagen erhoben werden. Bei einer Verurteilung drohen ihm Jahrzehnte hinter Gittern – ein hoher Preis für 20.000 Baht.
Was bedeutet das für Bangkoks Drogenkrieg?
Dieser Fund zeigt erneut, dass ausländische Touristen zunehmend in den Drogenhandel in Thailand verwickelt sind. Die Behörden haben ihre Überwachung in touristischen Gebieten wie Sukhumvit in den letzten Monaten deutlich verstärkt. Während Mr. A. seine Entscheidung bereut, jagt die Polizei bereits den nächsten Verdächtigen.
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