Immigration 2026: Das neue Formular

Immigration 2026: Das neue Formular
Gemini AI

Der jährliche Gang zur Behörde

Es ist dieser eine spezielle Morgen im Jahr, an dem selbst der entspannteste Rentner in Thailand nervös auf die Uhr blickt. Der Termin bei der Immigration steht an, und die Mappe mit den Dokumenten wird wie ein Schatz gehütet. Die Klimaanlage im Wartebereich surrt, doch vielen steht der Schweiß auf der Stirn. Es geht nicht nur um einen Stempel, sondern um die Erlaubnis, ein weiteres Jahr im gewählten Paradies verbringen zu dürfen.

Die Stimmung in den Wartesälen ist auch 2026 angespannt. Jeder Blick der Beamten wird gedeutet, jedes neue Blatt Papier kritisch beäugt. Die Angst, wegen einer Formalität abgelehnt zu werden, ist ein ständiger Begleiter der ausländischen Gemeinschaft. Man tauscht sich flüsternd aus, ob die Regeln von gestern heute noch gelten.

Das Non-Immigrant O Visum

Die Basis für den dauerhaften Aufenthalt der meisten Senioren bildet das Non-Immigrant O Visum, speziell für den Ruhestand. Wer das 50. Lebensjahr vollendet hat, kann diesen Status beantragen. Doch das Visum an sich ist nur der Türöffner. Die eigentliche Herausforderung ist die jährliche Verlängerung, die „Extension of Stay based on Retirement„.

Dieser Prozess ist keine bloße Formsache, sondern eine wiederkehrende Prüfung der Lebensverhältnisse. Die Behörden wollen sicherstellen, dass der Antragsteller wirklich in Thailand lebt und sich selbst versorgen kann. Ohne diese jährliche Prozedur wird aus dem Traum vom Auswandern schnell ein bürokratischer Albtraum.

Neben den behördlichen Hürden ist auch die persönliche Absicherung ein Thema. Eine gute Auslandskrankenversicherung für Rentner wird zwar beim „O-Visum“ nicht verlangt, ist aber essenziell, um den Langzeitaufenthalt in Thailand vor dem finanziellen Risiko schwerer Krankheiten zu schützen.

Die finanziellen Anforderungen 2026

Geld regiert die Welt, und das gilt besonders für das thailändische Rentner-Visum. Unverändert müssen Antragsteller nachweisen, dass sie über 800.000 Thai Baht verfügen. Zum aktuellen Wechselkurs im Januar 2026 entspricht das etwa 21.740 Euro. Dieser Betrag ist die finanzielle Messlatte, die nicht unterschritten werden darf.

Wer größere Summen verschieben muss, sollte genau vergleichen, wie man am besten Geld nach Thailand überweisen kann. Clevere Rentner nutzen spezialisierte Dienste statt Hausbanken, um beim volatilen Wechselkurs Euro Baht keine unnötigen Verluste durch versteckte Gebühren zu erleiden.

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ZUM ANGEBOT

Alternativ akzeptiert die Immigration ein monatliches Einkommen von mindestens 65.000 Baht, was rund 1.765 Euro entspricht. Viele Rentner entscheiden sich jedoch für die Bankguthaben-Variante, da sie als unkomplizierter gilt und weniger Papierkrieg mit Botschaften oder Rentenversicherern erfordert.

Die „Seasoning Period“ erklärt

Es reicht nicht, das Geld erst am Tag der Antragstellung auf dem Konto zu haben. Die thailändischen Behörden verlangen, dass die Summe von 800.000 Baht bereits zwei Monate vor dem Termin auf dem Konto ruht. Diese sogenannte „Seasoning Period“ soll verhindern, dass Geld nur kurzfristig geliehen wird, um die Vorgaben zu erfüllen.

Auch drei Monate nach der Visumsverlängerung darf das Guthaben nicht unter diese Grenze fallen. Erst danach darf der Betrag theoretisch auf 400.000 Baht, also etwa 10.870 Euro, reduziert werden. Viele Expats lassen das Geld jedoch sicherheitshalber das ganze Jahr über unangetastet liegen.

Das Standard-Formular TM.7

Das Herzstück jedes Antrags ist das Formular TM.7. Es ist der offizielle Antrag auf Verlängerung des Aufenthalts im Königreich. Hier werden die persönlichen Daten, die Passnummer und der Grund der Verlängerung eingetragen. Ein aktuelles Passfoto im Format 4×6 Zentimeter ist zwingend erforderlich und muss aufgeklebt werden.

Die Gebühr für die Bearbeitung dieses Formulars beträgt seit Jahren stabil 1.900 Baht, was knapp 52 Euro entspricht. Wichtig ist, dass dieser Betrag passend in bar mitgebracht wird. Wechselgeld ist auf den Ämtern oft Mangelware und kann zu unnötigen Verzögerungen führen.

Zusatzformular STM.2 verstehen

Neben dem Hauptantrag gibt es eine Reihe von Begleitformularen, die oft übersehen werden. Das STM.2 ist eines davon. In diesem Dokument bestätigt der Antragsteller schriftlich, dass er die Bedingungen für seinen Aufenthalt verstanden hat und akzeptiert. Es ist eine rechtliche Absicherung für die Behörde.

Unterschreibt man dieses Formular, erklärt man sich damit einverstanden, dass das Visum ungültig wird, sollten sich die Voraussetzungen ändern. Es wirkt unscheinbar, ist aber juristisch bindend und muss jedem Antrag beigefügt werden.

Warnung vor Overstay: STM.9

Ein weiteres Formular im Papierstapel ist das STM.9. Es dient der expliziten Anerkennung der Strafen bei einem „Overstay“, also dem unzulässigen Überziehen des Visums. Die thailändischen Gesetze sind hier streng und sehen Einreiseverbote vor, die je nach Dauer der Überziehung mehrere Jahre betragen können.

Mit der Unterschrift unter das STM.9 bestätigt der Ausländer, dass er über diese Konsequenzen belehrt wurde. Niemand kann sich später darauf berufen, von den harten Strafen und dem „Blacklisting“ nichts gewusst zu haben.

Neues Formular STM.11

Im Jahr 2026 sorgt besonders ein Dokument für Gesprächsstoff: das STM.11. Es trägt den Titel „Consent Form for Fact-Checking“ und verlangt die Zustimmung zur Überprüfung der gemachten Angaben. Für viele Rentner ist dieses Formular neu und sorgt für Verunsicherung.

Offiziell dient es dazu, den Behörden zu erlauben, Informationen bei Dritten zu verifizieren. Das kann die Bank, der Vermieter oder andere Institutionen betreffen. Es unterstreicht den Trend zu mehr Transparenz und Kontrolle im Einwanderungsprozess.

Zweck des Faktencheck-Formulars

Die Einführung des STM.11 zeigt, dass die Immigration ihre Prüfmechanismen verfeinert. Es geht nicht mehr nur darum, Papiere abzugeben, sondern die Inhalte werden potenziell auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft. Wer nichts zu verbergen hat, unterschreibt es routinemäßig.

Dennoch löst jedes neue Formular in der Expat-Community Wellen der Besorgnis aus. Man fragt sich, ob dies der Vorbote für noch strengere Kontrollen ist oder lediglich eine bürokratische Formalität zur Absicherung der Beamten.

Meldepflicht TM.30 beachten

Ein kritischer Punkt bei jeder Verlängerung ist der Nachweis der Meldung nach TM.30. Eigentlich ist der Vermieter verpflichtet, jeden Ausländer innerhalb von 24 Stunden zu melden. Der Beleg dieser Meldung muss bei der Immigration vorgelegt werden.

Fehlt dieser kleine Zettel im Pass, wird der Antrag auf Verlängerung oft nicht bearbeitet. Viele Rentner übernehmen die Meldung daher selbst oder drängen ihre Vermieter massiv dazu, um am Stichtag keine bösen Überraschungen zu erleben.

Der Mietvertrag als Beweis

Wer zur Miete wohnt, muss einen gültigen und aktuellen Mietvertrag vorlegen. Die Beamten prüfen genau, ob der Vertrag noch läuft und ob die Adressdaten mit den anderen Formularen übereinstimmen. Kopien des Vertrages sind Pflicht, oft wird auch das Original zur Einsicht verlangt.

Es wird empfohlen, den Mietvertrag sehr genau zu prüfen. Unstimmigkeiten bei den Namen oder Daten können dazu führen, dass man weggeschickt wird. Ein lückenloser Nachweis der Wohnsituation ist essenziell für die Genehmigung.

Dokumente des Ehepartners

Lebt man als Ehepaar zusammen, reicht ein Mietvertrag oft nicht aus, wenn nur ein Name darauf steht. Erfahrene Expats raten dazu, Kopien des Mietvertrags für jeden Partner separat anzufertigen. Auch wenn es sich um denselben Vertrag handelt, benötigt jede Akte ihren eigenen Satz an Beweisen.

Dies gilt auch für andere Wohnnachweise. Die Logik der Behörde ist, dass jeder Antrag für sich allein stehen und vollständig sein muss, unabhängig vom Status des Partners.

Die handgezeichnete Karte

Trotz modernster GPS-Technologie verlangen viele Büros weiterhin eine handgezeichnete Karte des Wohnorts. Diese Skizze soll den Weg vom nächstgelegenen Hauptverkehrsweg zum Wohnhaus zeigen. Sie wird fester Bestandteil der Einwanderungsakte.

Manche Beamte akzeptieren mittlerweile Ausdrucke von Google Maps, doch die handgemalte Version gilt oft als der sicherere Weg. Sie demonstriert, dass man sich in seiner Umgebung auskennt und tatsächlich dort wohnhaft ist.

Anforderungen an Passkopien

Der Kopieraufwand für eine Verlängerung ist enorm. Benötigt werden Kopien der Datenseite, des aktuellen Visums, aller Einreisestempel und der Departure Card. Jede einzelne Seite muss eigenhändig unterschrieben werden.

Oft wird verlangt, auch den Umschlag des Passes zu kopieren. Ein unvollständiger Satz an Kopien ist einer der häufigsten Gründe für Verzögerungen am Schalter. Sorgfalt ist hier oberstes Gebot.

Bankbrief und Kontobuch

Neben dem Bankbuch selbst, das am Tag der Antragstellung aktualisiert werden muss, ist ein offizieller Bankbrief erforderlich. Dieser bestätigt Saldo und Inhaberschaft. Manche Ämter akzeptieren Briefe, die bis zu sieben Tage alt sind, andere bestehen auf dem aktuellen Tagesdatum.

Hier variieren die Anforderungen stark je nach Büro. Es ist ratsam, sich vorher genau zu erkundigen, wie strikt das lokale Immigrationsbüro diese Regel auslegt, um nicht zweimal zur Bank laufen zu müssen.

Dokumente des Vermieters

Ein zunehmendes Hindernis ist die Forderung nach Ausweiskopien und Hauspapieren des Vermieters. Immer mehr Büros verlangen diese sensiblen Daten, um sicherzugehen, dass der Vermieter auch der rechtmäßige Eigentümer ist. Das führt oft zu Konflikten.

Nicht jeder thailändische Vermieter ist bereit, seinen Ausweis und das Hausregister (Tabien Baan) an seinen Mieter herauszugeben. Hier ist diplomatisches Geschick gefragt, um die notwendigen Unterlagen für die Behörde zu beschaffen.

Gerüchte um bürgende Nachbarn

Jüngst sorgte ein Gerücht für massive Unruhe: Rentner müssten nun Nachbarn als Zeugen zur Immigration mitbringen. Diese Annahme verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien und sorgte für Angstzustände bei isoliert lebenden Senioren.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Diese Anforderung betrifft in der Regel nur Härtefälle oder spezielle Visa-Kategorien wie das Heiratsvisum, nicht jedoch das normale Rentner-Visum. Es ist ein klassisches Beispiel für Fehlinformationen, die im Netz kursieren.

Unterschiede der lokalen Büros

Ein großes Problem bleibt die Inkonsistenz der verschiedenen Immigrationsbüros. Was in Bangkok verlangt wird, kann in Chiang Mai ganz anders aussehen. Die lokalen Beamten haben einen großen Ermessensspielraum bei der Auslegung der Regeln.

Diese Unvorhersehbarkeit zwingt Expats dazu, sich spezifisch über „ihr“ Büro zu informieren. Allgemeine Regeln aus dem Internet treffen vor Ort oft nicht zu 100 Prozent zu, was den Austausch in der Community so wichtig macht.

Wem dieser Dschungel aus lokalen Vorschriften zu undurchsichtig ist, der greift oft auf eine professionelle Visa Agentur zurück. Ein seriöser Visa Service Thailand kostet zwar extra, spart aber Nerven und garantiert oft einen reibungslosen Ablauf ohne böse Überraschungen am Schalter.

Wichtiges Re-Entry Permit

Wer plant, Thailand während der Gültigkeit seines Visums zu verlassen, braucht zwingend ein Re-Entry Permit. Das Formular TM.8 ermöglicht die Wiedereinreise, ohne dass das Jahresvisum verfällt. Ohne diesen Stempel wird das Visum bei Ausreise ungültig.

Ein einfaches Permit kostet 1.000 Baht (ca. 27 Euro), ein Multiple-Entry-Permit für unbegrenzte Reisen 3.800 Baht (ca. 103 Euro). Es ist eine lohnende Investition für alle, die flexibel bleiben wollen.

Die richtige Stiftfarbe

Ein Detail, das oft unterschätzt wird, ist die Farbe des Kugelschreibers. In thailändischen Behörden ist blaue Tinte der Standard für Unterschriften auf Kopien. Schwarz wird oft abgelehnt, da es wie eine Fotokopie aussehen könnte.

Mit blauer Tinte signalisiert man eindeutig, dass es sich um eine originale Unterschrift handelt. Dieser kleine Tipp hat schon vielen Antragstellern den erneuten Gang zum Kopierer erspart.

Digitale Lücken im System

Obwohl Thailand in vielen Bereichen digital gut aufgestellt ist, bleibt die Immigration eine Bastion der Papierakten. Online-Termine sind möglich, aber der eigentliche Prozess erfordert physische Anwesenheit und Berge von Papier.

Die Digitalisierung schreitet nur langsam voran. Das neue STM.11 ist ein weiteres Formular in der analogen Welt, das zeigt, dass der papierlose Prozess noch in weiter Ferne liegt.

Ausblick auf die Regeln

Das Jahr 2026 bringt keine radikalen Gesetzesänderungen, aber eine spürbare Verschärfung der Kontrollen. Die Einführung neuer Formulare deutet darauf hin, dass die Behörden genauer hinsehen wollen. Wer sich an die Regeln hält, hat jedoch wenig zu befürchten.

Die Tendenz geht klar in Richtung mehr Transparenz. Rentner müssen sich darauf einstellen, dass ihre Lebensumstände gläserner werden und der bürokratische Aufwand eher steigt als sinkt.

Entwarnung

Trotz aller neuen Formulare und Gerüchte bleibt das Rentner-Visum machbar. Das gefürchtete Bürgen durch Nachbarn ist eine Ente. Das STM.11 ist nur eine weitere Unterschrift. Wer seine Finanzen geordnet hat und alle Papiere sauber vorbereitet, wird auch dieses Jahr seinen Stempel erhalten. Panik ist verständlich, aber bei genauerer Betrachtung meist unbegründet.

Anmerkung der Redaktion:

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24 Kommentare zu „Immigration 2026: Das neue Formular

  1. Vieles ist wirklich reine Schikane, diesen ganzen Haufen Papiere jedes Mal wieder beizubringen. Die Immigration hat alle Dokumente in digitaler Form vorliegen ( von den letzten Verlängerungen), wissen wir 100% sicher, da was fehlte und dann freundlicherweise einfach ausgedruckt wurde….Von der letzten Verlängerung.
    Es würde für die Langzeit Aufenthalte genügen, ein einziges Blatt zu schaffen in dem die bisherigen Verhältnisse bestätigt werden …

    1. Wenn Du das als Schikane siehst, gehst Du schon mal mit der falschen Einstellung an die Sache ran. Nimm es locker und easy, das hilft ungemein.

      1. Stimmst du dann vielleicht zu, dass es Schikane ist, wenn die Immigration 3(!) mal bei einer Verlängerung des Heiratsvisums Hausbesuche macht mit maximal 30 Minuten Vorankündigung, obwohl wir schon 14 Jahre verheiratet sind? Und jedes Mal Fotos im Schlafzimmer braucht? .. Und vorzugsweise Sonntags auftaucht…..

    2. Logisch ist das eine Schikane, die Immi Beamten Benehmen sich auch so, zu uns sagte eine ältere Immi Beamtin sie möchte die Fotos wo man das Haus und Räume sieht wir mussten die ganzen Bilder nochmals machen und dann kam einige Tage später Immi vorbei und mussten noch 2 Bürge organisieren.
      Ich habe schon lange mit diesem Land abgeschlossen mein Anwalt ist auch informiert das ich auch Änderungen in Betracht ziehe.

  2. Keine Ahnung ob ich als Härtefall gelte oder ob das Heiratsvisum, welches ich verlängert habe, speziell ist. Von meiner Haushaltshilfe, die mit uns bei der Immi war, wollten sie auf jeden Fall die ID kopiert haben. Ob sie als Zeugin fungiert hat, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht sollen damit aber die für beide Seiten „lästigen Hausbesuche“ abgeschafft werden?

  3. Ich finde es einen Trugschluss die Visa mit dem Bankguthaben zu machen, sei einfacher. Der Brief an die Botschaft als CH Bürger, oder an die Rentenkasse, ist der einfachere Weg, wenn man den Brief frühzeitig abschickt. Man spart sich die Rennerei am Morgen zur Bank. Zudem erhält man den Stempel direkt in den Pass, beim Bank Visa Antrag muss man nochmals zur Immi um den Pass abzuholen, da der Antrag noch überprüft wird, was 10Tage dauern kann.
    Offensichtlich hat das STM11 bei mir eine andere Bezeichnung STM2/1, ich habe mein Ext. of Stay gerade letzte Woche erneuert. Die Kugelschreiberfarbe darf laut Anweisung der Immi Blau oder Schwarz sein. Mein schwarzer Kuli wurde jedenfalls akzeptiert. Und der von der Immi zur Verfügung gestellte Kuli hatte auch schwarze Tinte.
    Wer die Pink ID hat kann diese kopieren oder das gelbe Hausbuch, spielt keine Rolle.
    Bitte melden wenn ich etwas falsches gesagt habe, Gruss aus Maha Sarakham

    1. Was wird überprüft? Ich mache es mit dem Bankguthaben, da gehe ich 2-3 Tage vorher morgens zur Bank, die Kontoauszüge und den besagten Bankbrief abholen. Ein Tag vor Immigration schnell noch eine Überweisung von 100 B, dann ist das Kontobuch Up-to-date und fertig ist die Laube. Am nächsten Tag zur Immigration, und wenn also glatt läuft geht’s mit Stempel und neuem Visa heim. Ich bin deutscher Pass Inhaber.

      1. Dann hast Du ein Retirement Visa, dann geht das mit dem Visa am selben Tag, beim Verheirateten Visa funktioniert es nicht. Grundsätzlich muss die Bankbestätigung am selben Tag erfolgen wie der Termin auf der Immi! Aber wie schon mehrfach festgestellt, werden nicht alle Bestimmungen überall gleich behandelt.

    2. Das kann ich so bestätigen. Ich habe vor einem Monat wieder meine Extension of Stay gemacht. Ich hatte den Termin online für 13 Uhr gebucht. Um 13 Uhr 17 Minuten war ich wieder mit der Extension of Stay in meinem Reisepass im Auto und auf dem Weg nach Hause. Grüsse aus Mukdahan

    3. Hallo Roman. Bin auch schon 11 Jahre in Maha Sarakham. Bei mir ist das auch immer genauso abgelaufen wie du beschrieben hast. Nie Probleme gehabt. Letzes Jahr jedoch sind 3 Polizeibeamte von der Immigration bei mir vorbeigekommen und haben das Haus und die Umgebung geprüft. 5555. Weiss nicht warum. Alles verlief freundlich und die Schwiegermutter ist auch noch dazu gekommen. Am Schluss wurde noch ein Gruppenfoto von allen gemacht mit dem obligaten „thumbs up“ Zeichen. In 4 Tagen werde ich wiederum die Verlängerung des Aufenthalts im Königreich beantragen. Hoffentlich wie immer.

      1. Salü Urs
        Seit ich auf das Retirement Visa gewechselt habe, ist die Immi nur nach dem Wechsel hier gewesen, nachher nicht mehr. Aber die Immi in Sarakham ist extrem freundlich, ich war früher mal in Khon Kaen, als ich, da ich an der Grenze zu KKC wohne konnte man früher wählen. Da hat schon der Mann an der Türe geschaut ob Tip im Pass oder nicht.

    4. „Grundsätzlich muss die Bankbestätigung am selben Tag erfolgen wie der Termin auf der Immi!“ Der Bankbrief und die Konto Auszüge? Nein, jedenfalls nicht in Hua Hin, vielleicht liegt das hier an den vielen Expats und Langzeit Touristen… Ja mit Ehe Visa sieht die Sache etwas anderes aus.

  4. Also, der Nachweis von der Botschaft und die Kontoauszüge der letzten 12 Monate als Nachweis das zumindest jedes Monat 65.000 Baht in Thailand ankommen sind genug. Der Aufwand mit 800.000 Baht usw. wären mir zu kompliziert. Schreibt das bitte mal und legt euch nicht andauernd auf die 800.000 Baht fest. Das macht das ganze nur kompliziert.

  5. Jede Verlängerung des Aufenthaltsrechts in Thailand ist lt Gesetz ein neuer eigener Vorgang.
    Man möchte nicht , dass aus dem vorherigen Aufenthalt Gewohnheitsrechte abgeleitet werden.

    Sinn oder nicht, den Beamten sind dazu gesetzlich die Hände gebunden.

    1. Kein Problem, aber so schnell wie möglich machen! Alten Pass oder Bestätigung der Passstelle/Botschaft mitbringen.
      Ich habe meinen Pass vor 4 Jahren auf der Botschaft erneuert, den alten Pass ungültig (lochen) machen lassen und den nach erhalt des neuen Passes sofort auf der Immi vorbei, war kurz und schmerzlos.

  6. Wo bekomme ich die neuen Formulare?
    Im lezten Jahr hatte ich sie mir aus dem Internet runtergeladen wurden als veraltet nicht anerkannt.

    1. Im Netz sind die meisten Formulare aktuell. Mir hat dieses Jahr nur das STM11 ( Mahasarakham SMT1/2) und das Acknowledgement of Penalties hatte eine marginale Änderung, die aber von den Ladies die die Papiere vor prüfen festgestellt und die neuen Formulare zum ausfüllen übergeben. Easy.

    1. Kommt auf die Immi drauf an. Hatte ich vorletztes Jahr gemacht – den Mai nicht überwiesen, dafür Ende Juni die doppelte Summe, weil ich in DE war. Die Sachbearbeiterin wollte das nicht gelten lassen, aber ihre Scheffin hat es akzeptiert mit dem Hinweis, es sei eine Ausnahme und es später nicht mehr akzeptiert werde. Letzten Dezember habe ich das 400 kB-Verfahren gemacht – problemlos.

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