KRABI, THAILAND – Ein neues Projekt im Hat Noppharat Thara-Mu Ko Phi Phi Nationalpark soll den Schutz der berühmten Maya Bay mit nachhaltigem Tourismus im Andamanensee-Gebiet verbinden. Behörden, Stiftungen und lokale Partner haben dafür die Initiative „Save Maya, Save Pakarang“ ins Leben gerufen, die langfristig die empfindlichen Meeresökosysteme der Region sichern soll.
Startschuss für „Save Maya, Save Pakarang“
Im Küstenort Krabi hat der Hat Noppharat Thara-Mu Ko Phi Phi National Park gemeinsam mit der Andaman Natural Resources Conservation Foundation und mehreren Netzwerkpartnern offiziell das Projekt „Save Maya, Save Pakarang“ gestartet.
Die Initiative zielt darauf ab, nachhaltige Formen des Tourismus zu fördern und gleichzeitig den Meeresschutz in der Andamanensee zu stärken.
Politische Unterstützung und prominente Gäste
Die Eröffnungsfeier auf dem Aktivitätsgelände von Hat Noppharat Thara wurde von Krabis Gouverneur Angkoon Silathewakul geleitet.
An der Veranstaltung nahmen hochrangige Vertreter teil, darunter Samran Sinthong von der Extraordinary Commission on the Protection and Consolidation of the Monarchy des Senats sowie Surasak Anuson, Direktor des Protected Areas Regional Office 5.
Bildung, Dialog und Umweltaktionen
Zum Auftakt des Projekts wurden Bildungs- und Umweltaktivitäten organisiert, die den Schutz der natürlichen Ressourcen in den Mittelpunkt stellten.
Dazu gehörte ein Fachforum, bei dem Nationalparkdirektoren und Umweltexperten in einer Podiumsdiskussion Strategien zur Erhaltung von Naturressourcen erörterten.
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Aufklärung für Anwohner und Jugendliche
Ergänzend dazu richteten die Organisatoren Lernstationen ein, an denen sich insbesondere Anwohner und junge Menschen über Meeresschutz informieren konnten.
Ziel dieser Angebote war es, das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung für die Zerbrechlichkeit der marinen Lebensräume rund um Krabi zu schärfen.
Königliche Leitlinien und praktische Maßnahmen
Die Initiative versteht sich als Beitrag zur Umsetzung königlicher Vorgaben zur Bewahrung und Wiederherstellung mariner Ressourcen des Landes.
Unmittelbar nach der Eröffnung fuhren die Teilnehmenden in die weltweit bekannte Maya Bay, um sich an praktischen Wiederherstellungsmaßnahmen zu beteiligen, darunter das Pflanzen von Küstenbäumen zur Stabilisierung des Uferökosystems.
Schutz der Korallen durch neue Bojen
Im Rahmen der Aktion wurden zudem Mooring-Bojen installiert, die Booten feste Ankerpunkte bieten und so den Ablauf des maritimen Tourismus besser organisieren sollen.
Die Bojen sollen verhindern, dass Schiffsanker empfindliche Korallenriffe beschädigen, die für die Artenvielfalt und die Attraktivität der Region von großer Bedeutung sind.
Breites Bündnis für Krabis Naturerbe
Das Projekt macht deutlich, dass sich staatliche Stellen, private Unternehmen, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Gruppen gemeinsam dem Langzeitschutz des Naturerbes von Krabi verschrieben haben.
Diese Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass die weltberühmten Landschaften rund um Maya Bay auch künftig als Beispiel für verantwortungsvollen Tourismus und wirksamen Meeresschutz gelten können.



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