Irre! Einbruch mit Alkohol und Dusche

Irre! Einbruch mit Alkohol und Dusche
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Udon Thani: Geistig verwirrte Frau bricht bei Beamten ein und lebt sich ein

Ein skuriler Vorfall in der nordostthailĂ€ndischen Provinz Udon Thani: Eine geistig verwirrte Frau brach in das Haus eines lokalen Regierungsbeamten ein – und fĂŒhrte sich auf wie daheim! Sie duschte, kochte sich eine Mahlzeit und trank teure Alkoholflaschen leer. Die Hausbesitzerin war fassungslos.

Ungebetener Gast macht es sich gemĂŒtlich

Die Hausbesitzerin Aoy (50) traute ihren Augen nicht, als sie ihr vermietetes Haus betrat. Statt wie erwartet leer, fand sie eine fremde Frau vor, die es sich offenbar gemĂŒtlich gemacht hatte. Der Eindringling, spĂ€ter als Film identifiziert, saß in einem Stuhl – nur mit einem Handtuch bekleidet – inmitten von Chaos.

Aoy filmte die surreale Szene als Beweis: Geöffnete SchrĂ€nke, verstreute Habseligkeiten auf dem Boden und die völlig unbeeindruckte Film, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. „Wie oft bist du schon hier eingebrochen?“, fragte Aoy – doch die Frau schwieg beharrlich.

Dusche, Essen und teurer Alkohol

Was die Hausbesitzerin dann entdeckte, ĂŒbertraf alle Vorstellungen: Film hatte nicht nur geduscht, sondern auch Reis gekocht und mehrere Flaschen teuren Alkohols geleert, die dem Mieter gehörten. Bei dem Mieter handelte es sich um den SekretĂ€r der Unterbezirks-Verwaltungsorganisation.

Noch schlimmer: Eine teure ParfĂŒmflasche des Beamten war zu Bruch gegangen. Film hatte es sich in dem fremden Zuhause richtig gut gehen lassen – auf Kosten des rechtmĂ€ĂŸigen Mieters.

Polizei bringt Frau nach Hause

Als die Polizei von Ban Dung eintraf, wirkte Film verwirrt. Auf die Aufforderung, ihre Sachen zu packen und das Haus zu verlassen, reagierte sie kaum. Die Beamten erkannten schnell, dass sie es mit einer geistig verwirrten Person zu tun hatten.

Statt sie ins GefĂ€ngnis zu stecken, brachten die Polizisten Film zurĂŒck zu ihrer Familie in der Nong Mak Saew Gemeinschaft. Die Verwandten wurden gebeten, ein Auge auf sie zu werfen und kĂŒnftig besser auf sie aufzupassen.

Hausbesitzerin zwischen Wut und AmĂŒsement

Aoy zeigte sich nach dem Vorfall gespalten: „Ich war wĂŒtend, aber auch irgendwie amĂŒsiert“, gab sie zu. Trotz der offensichtlichen geistigen Verwirrung schien Film die Fragen zu verstehen – auch wenn sie sich weigerte, zu antworten.

Der Fall zeigt ein hĂ€ufiges Problem in Thailand: Unzureichende Betreuung von psychisch kranken Menschen. Viele Familien sind ĂŒberfordert oder wissen nicht, wo sie Hilfe bekommen können.

Keine Anzeige – nur ein mĂŒdes LĂ€cheln

Trotz des Sachschadens wurde keine Anzeige erstattet. Der Beamte, dessen Alkohol und ParfĂŒm geopfert wurden, zeigte sich nachsichtig. Man einigte sich auf eine informelle Lösung – schließlich konnte die Frau nicht fĂŒr ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden.

Wie hÀtten Sie reagiert?

Was wĂŒrden Sie tun, wenn plötzlich eine Fremde in Ihrem Haus duscht, trinkt und kocht, als wĂ€re es ihr eigenes? Finden Sie Mitleid oder Strenge angebracht – oder beides? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns!

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Quelle: The Thaiger

Ein Kommentar zu „Irre! Einbruch mit Alkohol und Dusche“

  1. Liebe Redaktion,

    Auf Ihre Frage „Wie hĂ€tten Sie reagiert? ……..Teilen Sie uns Ihre Meinung mit“:
    Unsere 4 Hunde (je ein Terrier- , SchĂ€ferhund-, Dingo- und Malinoismischling, allesamt ausgesetzte und von uns adoptierte Soidogs mit Kampfgewichten zwischen 18 und 22 kg, die wir schon als Welpen bekamen und von uns großgezogen wurden) laufen Patrouille und hĂ€tten so ein Vorhaben schon im Keim erstickt… in unserer Umgebung hat es sich recht schnell rumgesprochen, daß es gesĂŒnder ist, sich unserem Anwesen nicht zu nĂ€hern, erst recht nicht, wenn wir nicht Zuhause sind (da mutieren sie zu Krokodilen mit Fell auf Speed đŸ€­). Unseren Hunden unbekannte Besucher werden auch erst einmal ausgiebig und argwöhnisch durch gerĂ€uschvolles Knurren auf Abstand gehalten und gecheckt. Zur Entzerrung: unsere liebenswerte Monster sind nicht per se bösartig, sondern grundsĂ€tzlich richtig freundlich, aber sie haben einen Ă€ußerst ausgeprĂ€gten Revier- und Personenschutzinstinkt meiner Gattin und mir gegenĂŒber.

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