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ISOC startet Drohnenabwehr – Angst vor Spionage aus Kambodscha

ISOC startet Drohnenabwehr – Angst vor Spionage aus Kambodscha
The Nation

Thailand im Alarmzustand: 
Spezialeinsätze gegen Drohnen und illegale Grenzgänger! 

Die thailändische Sicherheitsbehörde ISOC hat die Überwachung an der kambodschanischen Grenze massiv verschärft. Spezialeinheiten sind im Einsatz, um verdächtige Drohnen abzufangen und illegale Grenzübertritte zu verhindern. Die Bevölkerung wird zur Mithilfe aufgerufen.

Drohnen-Alarm an der Grenze

Oberst Thammanoon Maisonthi, Sprecher des Internal Security Operations Command (ISOC), bestätigte am Sonntag (3. August) die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen entlang der kambodschanischen Grenze. 

„Die Lage bleibt angespannt. Wir beobachten verdächtige Aktivitäten, die unsere nationale Sicherheit gefährden könnten“, warnte er.

Besondere Sorge bereiten unbemannte Flugobjekte (UAVs), die möglicherweise zur Spionage eingesetzt werden.

Die thailändische Luftfahrtbehörde (CAAT) hat bereits strenge Richtlinien erlassen, um den Drohnenverkehr zu kontrollieren. Gleichzeitig wurden schnelle Eingreiftruppen stationiert, die mit elektronischen Störsystemen (Soft Kill) oder im Notfall auch mit physischen Abfangmaßnahmen (Hard Kill) gegen verdächtige UAVs vorgehen können.

The Nation

Scharfe Kontrollen für Migranten und Grenzgänger

Neben der Drohnenabwehr hat die ISOC auch die Überwachung kambodschanischer Arbeitsmigranten verschärft. 

„Wir müssen verhindern, dass sich illegale Einwanderer oder potenzielle Sicherheitsrisiken einschleichen“, erklärte ein Sicherheitsexperte. 

Lokale Arbeitgeber und Gemeindemitglieder wurden aufgefordert, verdächtige Personen zu melden.

In Grenzprovinzen wie Surin, Sa Kaeo und Buriram laufen gemeinsame Operationen von Militär, Polizei und Zivilverwaltung. Zufallskontrollen in Städten und Risikogebieten sollen illegale Aktivitäten aufdecken – von unerlaubten Drohnenflügen bis hin zu Schleuserkriminalität.

Bürger als „Augen und Ohren“ der Sicherheitskräfte

Die ISOC appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und ungewöhnliche Vorkommnisse sofort zu melden. 

„Jeder Bürger kann helfen, unser Land zu schützen“, betonte ein Sprecher. 

Verdächtige Drohnen oder Personen können rund um die Uhr unter der ISOC-Hotline 1374 gemeldet werden.

Experten warnen jedoch vor Panikmache: „Nicht jede Drohne ist eine Gefahr. Aber wir müssen wachsam sein, um echte Bedrohungen frühzeitig zu erkennen.“ 

Die Behörden betonen, dass alle Maßnahmen verhältnismäßig bleiben und die Sicherheit der Zivilbevölkerung oberste Priorität hat.

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