Israeli-Touristen mit Kokain und Ecstasy gefasst

Israeli-Touristen mit Kokain und Ecstasy gefasst
KhaoSod

KO PHA-NGAN – Was als laute Nacht in einer Luxusvilla begann, endete mit einer Festnahme. Drei israelische Touristen und ihr mutmaßlicher Dealer sind nach einer Beschwerde wegen Lärmbelästigung in Handschellen.

Tipp kam von genervten Anwohnern

Die Touristenpolizei auf Ko Pha-ngan erhielt einen eindeutigen Hinweis. Aus einer teuren Villa drang laute Musik und Partylärm bis spät in die Nacht.

Die Beamten schritten ein. Bei der Durchsuchung trafen sie auf einen 33-jährigen Israeli und zwei Frauen (23 & 24). Die Stimmung kippte sofort.

Diese Drogen fand die Polizei in der Villa

Die Ermittler wurden schnell fündig. Sie sicherten 3,32 Gramm Kokain, 28,99 Gramm Ketamin und 0,86 Gramm Ecstasy-Pulver.

Ein weiteres Kuriosum: 29 E-Zigaretten (Vapes) lagen ebenfalls herum. Die drei Touristen gestanden den Drogenbesitz sofort.

Ihre Quelle? Ein Landsmann auf der Insel. Den Kontakt hatten sie über WhatsApp hergestellt, wie die Polizei erfuhr.

Jagd auf den mutmaßlichen Dealer

Die Fahnder ließen nicht locker. Sie spürten den angegebenen 48-jährigen Israeli an einem anderen Haus auf der Insel auf.

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Bei ihm schlugen sie noch größer zu: 33,36 Gramm Kokain, 16,07 Gramm Ketamin und 23 Ecstasy-Pillen wurden sichergestellt.

Dazu kamen weitere 10,39 Gramm Ecstasy in Tütchen und 79.000 Baht (ca. 1.975 Euro) Bargeld. Ein klarer Dealer-Verdacht.

Anklagen sind schwerwiegend

Alle vier Männer wurden zur Polizeistation von Ko Pha-ngan gebracht. Die drei Partygäste müssen sich wegen einfachen Drogenbesitzes verantworten.

Dem 48-Jährigen drohen jedoch viel härtere Vorwürfe: Besitz mit Verkaufsabsicht und Drogenhandel. Die Beweislage ist erdrückend.

Die Ermittlungen laufen weiter. Die thailändischen Drogengesetze sehen für Dealer extrem hohe Haftstrafen vor.

Ein Teil eines größeren Problems

Der Fall ist kein Einzelfall. Erst kürzlich trafen sich thailändische und israelische Beamte in Phuket.

Grund: die zunehmenden Beschwerden über Fehlverhalten israelischer Touristen in Hotspots wie Ko Samui, Ko Pha-ngan, Phuket und Pai.

Thailand sendet ein klares Signal: Partytourismus ist willkommen – Drogenkonsum und Handel nicht. Die Toleranzgrenze ist erreicht.

Was das für Urlauber bedeutet

Die Botschaft an alle Reisenden ist deutlich: Der Besitz auch kleiner Drogenmengen kann die Urlaubspläne jäh beenden.

Thailands Justiz ist in Drogenfällen notorisch hart. Aus einer Party kann schnell ein mehrjähriger Gefängnisaufenthalt werden.

Die Razzia auf Ko Pha-ngan ist eine Warnung. Das Paradies hat strenge Regeln – wer sie bricht, fliegt raus. Direkt ins Gefängnis.

🗣 Wenn Urlaub zur Parallelwelt wird

Luxusvilla. Laute Musik. Exzess.
Und plötzlich steht die Polizei im Raum.

Wie leicht verschwimmen auf Partyinseln die Grenzen zwischen Freizeit und Straftat?
Wann wird aus „Feiern“ ein kriminelles Geschäftsmodell?

Und eine unbequeme Frage für Thailands Tourismus:
Wird das Land für manche zum Urlaubsort – oder zur straflosen Zone?

Schreib offen:
Sind noch härtere Kontrollen notwendig – oder geht es längst um ein tieferes Problem?

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Quelle: The Thaiger

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