Japaner nach Auseinandersetzung mit Transfrauen verletzt

In den frühen Morgenstunden des 9. März kam es in einem Hotelzimmer in Zentral-Pattaya zu einem Streit zwischen einem japanischen Touristen und zwei thailändischen Transfrauen. Der 61-Jährige wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nimmt widersprüchliche Aussagen auf und ermittelt.

Japaner nach Auseinandersetzung mit Transfrauen verletzt
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PATTAYA – In den frühen Morgenstunden des 9. März 2026 rückte die Polizei zu einem Hotel im Zentrum von Pattaya aus. Ein 61-jähriger japanischer Tourist war nach einem Streit mit zwei Transfrauen verletzt worden. Die Beteiligten schildern den Hergang gegensätzlich; die Ermittlungen laufen.

Polizeieinsatz kurz nach Mitternacht

Gegen Mitternacht ging bei der Polizei Pattaya ein Notruf ein. Die Rettungsstiftung Sawang Borriboon Dhammastan und Beamte rückten in ein Hotel in Zentral-Pattaya aus. Im Foyer trafen sie auf zwei Transfrauen; der Tourist befand sich noch im Zimmer im zweiten Stock.

Der Japaner, identifiziert als der 61-jährige Yuzuki, wurde medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Beide Transfrauen wurden zur Vernehmung auf die Polizeiwache Pattaya gebracht.

Darstellung der Beschuldigten

Die 27-jährige Suthat gab an, Yuzuki vor dem Baywalk Residence am Pattaya Beach kennengelernt zu haben. Er habe sie in sein Zimmer eingeladen. Dort sei es zu einem Übergriff seinerseits gekommen, woraufhin sie laut um Hilfe gerufen habe. Als niemand reagierte, habe sie telefonisch eine Bekannte hinzugezogen.

Die zweite Transfrau sei laut Suthat erst nach dem Vorfall eingetroffen und habe keinen Anteil an der Auseinandersetzung gehabt. Suthat berief sich auf Notwehr und betonte, sie habe sich gegen einen körperlichen Angriff gewehrt.

Gegendarstellung des Touristen

Yuzuki widersprach dieser Version. Er erklärte gegenüber der Polizei, beide Frauen hätten ihn gemeinsam angegriffen und 5.000 Baht Bargeld gestohlen. Seine Verletzung sei Folge dieses Angriffs, nicht einer Notwehrsituation.

Einen eigenen Übergriff auf Suthat bestritt er vehement. Die Polizei hält beide Aussagen fest und prüft, welche Version durch die vorliegenden Beweise gestützt wird.

Ermittlungsstand und Beweissicherung

Die Beamten sichern Spuren, suchen nach Zeugen und werten Aufnahmen von Überwachungskameras in und um das Hotel aus. Ein Polizeisprecher erklärte, alle Beweise würden geprüft und beide Seiten angehört, bevor Schlussfolgerungen gezogen werden.

Ob es sich um Notwehr oder einen Raubüberfall handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Beide Transfrauen befinden sich vorerst in polizeilichem Gewahrsam. Eine Vorverurteilung schloss die Polizei ausdrücklich aus.

Ähnliche Vorfälle in den Vormonaten

Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Fälle ein, die Pattayas Polizei in den vergangenen Wochen beschäftigt haben. Im Februar wurde eine Transfrau festgenommen, nachdem ein chinesischer Tourist einen Diebstahl und eine Bedrohung angezeigt hatte. Ebenfalls im Februar nahm die Polizei vier Transfrauen fest, nachdem ein deutscher Tourist einen Raubüberfall an der Pattaya Beach Road gemeldet hatte.

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ZUM ANGEBOT

Am 5. März wurde eine weitere Verdächtige festgenommen, der vorgeworfen wird, einem südkoreanischen Touristen 20.000 Baht gestohlen zu haben. Die Behörden haben die Präsenz von Streifenbeamten in touristisch frequentierten Bereichen der Stadt zuletzt verstärkt.

Weiterer Verfahrensgang

Die zuständige Polizeidienststelle will nach Abschluss der Beweissicherung über eine mögliche Anklageerhebung entscheiden. Sowohl der verletzte Tourist als auch die beiden Transfrauen haben das Recht, im weiteren Verfahren Stellung zu nehmen.

Ob es zu einer förmlichen Anklage kommt und gegen wen, hängt vom Ergebnis der laufenden Untersuchung ab. Die Polizei bat mögliche Zeugen, die sich in der Nacht in dem Hotel oder dessen unmittelbarer Umgebung aufhielten, sich zu melden.

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Quelle: thethaiger.com

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