PATTAYA, THAILAND – In Pattaya gab es Ärger wegen Abwasser am Jomtien Strand. Die Behörden handelten schnell gegen die Verschmutzung. Mittlerweile ist das Wasser wieder sauber. Urlauber gehen wieder schwimmen. Rechtliche Schritte gegen die Baufirma laufen bereits.
Verschmutzung am Jomtien Strand
Bilder in den sozialen Medien zeigten dunkles Schmutzwasser im Meer. Das Wasser floss direkt am Jomtien Strand in die Bucht. Erste Proben ergaben am Anfang Februar eine schlechte Qualität. Der Ruf des Urlaubsortes litt unter diesen Aufnahmen erheblich.
Der Bürgermeister reagierte sofort auf die öffentlichen Beschwerden. Er schickte Experten zur Entnahme von Wasserproben an den betroffenen Ort. Die Polizei erhielt den Auftrag, eine offizielle Anzeige aufzunehmen. Das belastete Wasser wurde in eine Kläranlage umgeleitet.



Kontrolle durch die Stadtverwaltung
Am Dienstag führte die Stadtspitze eine persönliche Inspektion durch. Mehrere Stadträte begleiteten den Bürgermeister bei diesem Termin vor Ort. Die neuesten Labortests bestätigten eine deutliche Besserung der Lage. Das Meerwasser hat nun wieder seine normale Qualität erreicht.
Die dunkle Färbung des Wassers ist inzwischen komplett verschwunden. Touristen nutzen den Strandabschnitt wieder für sportliche Aktivitäten. Die Behörden gaben das Schwimmen nach den Untersuchungen offiziell frei. Vorher gab es Warnungen wegen möglicher Hautreizungen der Badegäste.
Ursache für den Vorfall
Die Baustelle gehört zu einem Projekt zur Verbesserung der Landschaft. Es geht dabei auch um den Schutz vor künftigen Überschwemmungen. Das Vorhaben startete bereits im September 2022. Die geplanten Arbeiten sollen bis Mitte Februar dieses Jahres beendet sein.
Ein Rückhaltebecken soll eigentlich nur Regenwasser in die Kanalisation leiten. Bei den Ermittlungen kam jedoch ein schwerer Fehler ans Licht. Die Baufirma hatte unerlaubt eine Grube für Abwasser ausgehoben. Damit wurden geltende Umweltgesetze und Verträge massiv verletzt.
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Vorgehen gegen das Bauunternehmen
Die Firma wollte das Abwasser offenbar ungefiltert im Sand klären. Dieser riskante Weg entsprach nicht den genehmigten Verfahren der Stadt. Der Bürgermeister bezeichnete das Vorgehen als illegal und nicht tragbar. Das Vertrauen der Öffentlichkeit wurde durch die Tat geschädigt.
Das Unternehmen hat das Fehlverhalten mittlerweile offiziell zugegeben. Die Verantwortlichen arbeiten nun eng mit der Verwaltung zusammen. Alle Arbeiten an der Fundstelle wurden mit sofortiger Wirkung gestoppt. Die rechtlichen Konsequenzen für den Auftragnehmer stehen nun fest.
Reaktionen in der Bevölkerung
Im Internet gab es heftige Kritik an der mangelnden Aufsicht. Viele Anwohner äußerten ihren Ärger über die sichtbare Verschmutzung. Sie fragten sich, wie so etwas am helllichten Tag passieren konnte. Einige Nutzer berichteten von ähnlichen Problemen in den letzten Jahren.
Eltern sorgten sich öffentlich um die Gesundheit ihrer Kinder. Es gab Berichte über Hautreizungen nach dem Baden in der Vergangenheit. Viele Menschen fordern nun härtere Strafen für Umweltvergehen. Ein einfaches Bußgeld reiche als Abschreckung für Firmen nicht aus.
Langfristige Bedenken der Experten
Umweltschützer kritisierten die Planung der technischen Anlagen am Strand. Sie sehen Gefahren durch die Nähe der Becken zur direkten Küstenlinie. Es könne langfristig zu Problemen mit dem Boden oder dem Aussehen kommen. Auch das Risiko von Rückstau aus dem Meer wurde deutlich benannt.
Viele Bürger verlangen nun mehr Transparenz bei künftigen Bauprojekten. Nur so könne das verlorene Vertrauen in die Stadtverwaltung zurückkehren. Dauerhafte Maßnahmen zur Kontrolle seien wichtiger als eine schnelle Reinigung. Der Schutz der Natur müsse in Pattaya eine höhere Priorität haben.
Was denken Sie über den Vorfall?
Die schnelle Reinigung ist gut, aber die Sorge der Bürger bleibt bestehen. Solche Vorfälle schaden dem Ruf eines Urlaubsortes langfristig sehr. Reichen Bußgelder aus, um solche Umweltschäden künftig zu verhindern? Würden Sie in Pattaya noch beruhigt ins Meer gehen?


