Kälteeinbruch trifft Thailand hart

🥶 "Eiseskälte" im Anmarsch: In Teilen Thailands sollen die Temperaturen um bis zu 7°C fallen – und das schon in wenigen Tagen. Wer ist darauf wirklich vorbereitet?

Kälteeinbruch trifft Thailand hart
Phu Khieo Wildlife Sanctuary
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BANGKOK, THAILAND – Ein kräftiger Kälteeinbruch hat Thailand erfasst. Laut der Meteorologischen Abteilung sollen die Temperaturen in den höheren Landesteilen zwischen dem 17. und 23. November spürbar sinken, besonders im Nordosten des Landes. Dort wird mit einem Rückgang um 4 bis 7 Grad Celsius gerechnet.

Kalte Luft aus China erreicht Thailand

Wie Sukanyanee Yawiyacharn, Generaldirektorin der Behörde, erklärte, breitet sich derzeit „eine starke Kaltluftmasse aus China über Oberthailand und das Südchinesische Meer aus“. Dadurch wird in den kommenden Tagen mit wechselhaftem Wetter gerechnet, bevor die Temperaturen stark abfallen.

Schon jetzt zeigt sich die Abkühlung spürbar: Am Sonntagmorgen wurden auf dem Doi Inthanon, dem höchsten Berg Thailands, nur 6 Grad Celsius gemessen – der bisher tiefste Wert dieser kühlen Jahreszeit.

Deutliche Temperaturstürze im Nordosten

Besonders betroffen sind die Provinzen Ubon Ratchathani, Si Sa Ket, Surin, Buri Ram und Nakhon Ratchasima. Hier sollen zunächst vereinzelte Gewitter auftreten, bevor die Kälte mit kräftigem Wind einsetzt. Kurz darauf werden auch andere Regionen ähnlich starke Temperaturschwankungen erleben.

Für den Zentralraum, zu dem auch der Großraum Bangkok zählt, sowie für den Norden und Osten prognostizieren Meteorologen einen Rückgang um 2 bis 4 Grad Celsius.

Behörde mahnt zu Vorsicht und Vorbereitung

Die Meteorologische Abteilung rät allen Bewohnerinnen und Bewohnern, sich auf den plötzlichen Kälteeinbruch vorzubereiten. Besondere Vorsicht gilt für:

• ältere Menschen
• Kinder
• Personen mit gesundheitlichen Problemen

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Zudem wird vor erhöhter Brandgefahr gewarnt, da trockene Luft und starker Wind Feuer begünstigen. Landwirte sollen mögliche Auswirkungen auf Ernten berücksichtigen und entsprechende Vorsorge treffen.

Mehr Regen im Süden – stürmische See

Während der Norden auskühlt, hat sich über dem Golf von Thailand und im Süden der Nordostmonsun verstärkt. In mehreren südlichen Provinzen werden starke bis sehr starke Regenfälle erwartet, da zusätzlich ein östlicher Windschub in die Region zieht.

Im Golf von Thailand könnten die Wellen 2 bis 3 Meter hoch werden, während in der oberen Andamanensee rund 2 Meter Höhe erwartet werden – bei Gewittern sogar über 3 Meter. Küstenbewohner wurden aufgerufen, auf mögliche Überschwemmungen und starken Wellengang zu achten, besonders in tiefer gelegenen Gebieten und an Flussmündungen.

Warnung an Schifffahrt und Küstenbewohner

Die Behörde forderte alle Seefahrer auf, große Vorsicht walten zu lassen. „Kleine Boote im Golf von Thailand sollten vom 19. bis 23. November an Land bleiben“, hieß es in der Mitteilung weiter. Für größere Schiffe gilt die Empfehlung, sturmgefährdete Gebiete zu meiden und bei Gewittern keinen Kurswechsel zu riskieren.

Auch Urlauber an den Küsten werden gebeten, die Wetterwarnungen im Auge zu behalten. Der Zeitraum gilt als Übergangsphase zwischen Regen- und kühler Jahreszeit, in der plötzliche Wetterumschwünge keine Seltenheit sind.

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Quelle: Bangkok Post

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