Drogen-Razzia auf Ko Pha-ngan! Polizei schnappt internationale Dealer-Crew
Auf der thailändischen Ferieninsel Ko Pha-ngan hat die Polizei in zwei Fällen gleich drei Ausländer festgenommen. Bei einer Razzia in einem Mietshaus stießen die Beamten auf einen Russen und einen Franzosen, die gerade Kokain konsumierten. Nur einen Tag später schnappte die Einwanderungsbehörde einem Ukrainer, der seit über 300 Tagen illegal im Land lebte. Die Aktionen zeigen die verstärkten Bemühungen der Behörden, gegen Kriminalität von Ausländern auf der beliebten Party-Insel vorzugehen.
Undercover-Einsatz führt zu Kokain-Fund
Der entscheidende Schlag gelang am Mittag des 5. Novembers. Die Polizei erhielt einen Tipp aus der Nachbarschaft, dass in einem Haus in Moo 1 verdächtige Aktivitäten im Gange seien. Die Beamten tarnten sich daraufhin als Jogger und observierten das Anwesen, um Beweise zu sammeln. Als der Verdacht sich bestätigte, stürmten sie die Wohnung.
Drinnen trafen sie auf den 26-jährigen Russen Roman und den 28-jährigen Franzosen Hugo, die gerade an einem Tisch saßen. Vor ihnen lag ein weißes Pulver, das sich später als Kokain herausstellte. Beide Männer versuchten, durch die Hintertür zu fliehen, konnten aber von den Polizisten schnell überwältigt und festgenommen werden.
Beweissicherung und Anklage in Drogensache
Bei der gründlichen Durchsuchung des Hauses beschlagnahmten die Ermittler nicht nur die Drogen, sondern auch weiteres belastendes Material. Insgesamt sicherte die Polizei 3,14 Gramm Kokain sowie ein Ecstasy-Testkit. Diese Funde deuten darauf hin, dass die Männer nicht nur Konsumenten, sondern möglicherweise auch im kleinen Stil mit den Rauschgiften gehandelt haben könnten.
Der Russe Roman wurde offiziell wegen Besitzes von Kokain angeklagt. Sein französischer Komplize Hugo muss sich wegen Kokainkonsums verantworten. Beide Männer sowie die sichergestellten Beweismittel wurden zur Polizeistation von Ko Pha-ngan gebracht, wo die rechtlichen Schritte eingeleitet wurden. Die Ermittlungen zur Herkunft der Drogen laufen auf Hochtouren.
Ukrainer nach über 300 Tagen illegal im Land geschnappt
In einem zweiten, völlig unabhängigen Fall, nahmen die Einwanderungspolizisten der Insel am 4. November einen 34-jährigen Ukrainer namens Yegor fest. Der Mann wurde in der Nähe des Phantip Marktes in Ban Thong Sala aufgegriffen. Bei der Überprüfung seiner Papiere stellte sich ein gravierender Verstoß heraus: Yegor hatte sein Visum um satte 326 Tage überzogen.
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Nach den Aufzeichnungen der Behörden war der Ukrainer im Oktober 2024 über die Provinz Satun eingereist und hatte seine Aufenthaltserlaubnis zuletzt bis zum 13. Dezember 2024 verlängert. Seit diesem Datum hielt er sich illegal in Thailand auf. Yegor gestand sofort, dass er wissentlich über seine erlaubte Aufenthaltsdauer hinausgeblieben war.
Konsequenzen für die festgenommenen Ausländer
Während der Russe und der Franzose sich wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen, erwartet den Ukrainer eine Anklage nach dem thailändischen Einwanderungsgesetz. Alle drei Männer befinden sich in Gewahrsam und warten auf ihre Gerichtstermine.
Für die beiden Drogenverdächtigen könnten Gefängnisstrafen gefolgt von Abschiebung und ein Einreiseverbot die Folge sein. Für den ukrainischen Visa-Overstayer droht in der Regel eine Geldstrafe, eine Abschiebung auf eigene Kosten und ein zeitlich begrenztes Einreiseverbot. Diese koordinierten Aktionen von Polizei und Einwanderungsbehörde senden ein klares Signal an alle Ausländer auf Ko Pha-ngan: Illegales Verhalten wird nicht toleriert.
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🚔 „Urlaubsparadies oder Magnet für Gesetzesbrecher?“
Erneuter Polizeischlag auf Koh Phangan: Zwei Ausländer – ein Russe (26) und ein Franzose (28) – wurden mit Kokain und einem Ecstasy-Testkit in einem gemieteten Haus erwischt. Die Beamten, als Jogger getarnt, stürmten das Gebäude zur Mittagszeit. Beide Männer versuchten zu fliehen, wurden aber überwältigt.
Nur wenige Stunden später klickten erneut die Handschellen: Die Immigration Police nahm einen Ukrainer (34) fest, der seit 326 Tagen illegal auf der Insel lebte. Er wurde in der Nähe des Phantip-Markts gefasst und gab den Verstoß zu.
Die Ermittler prüfen nun, woher die Drogen stammen – ein weiteres Zeichen dafür, dass Koh Phangan zunehmend zum Hotspot für internationale Delikte wird.
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