Kokain-Schock am Phuket-Airport: Festnahme!

✈️ Am Flughafen Phuket wird eine 26-jährige Bangladescherin mit Kokain und gefälschten Dokumenten gestoppt. Die Frau wollte ausreisen, nun drohen Haft und hohe Geldstrafen – ist das Teil eines größeren Drogenproblems auf der Insel?

Kokain-Schock am Phuket-Airport: Festnahme!
Facebook/ Phuket Times ภูเก็ตไทม์
Google Werbung

PHUKET, THAILAND – Eine 26-jährige Frau aus Bangladesch ist am International Airport Phuket mit Kokain und gefälschten Dokumenten festgenommen worden. Die Festnahme vom 27. Februar reiht sich in eine Serie von Drogendelikten ein, die die Behörden auf der Ferieninsel aktuell verstärkt beschäftigen.

Festnahme am Abflugterminal

Beamte der Flughafen-Immigration Phuket nahmen die Frau am internationalen Abflugterminal fest, als sie im Begriff war, einen Flug zurück nach Bangladesch anzutreten.

Die Identität der 26-Jährigen wurde von den Behörden nicht veröffentlicht.

Drogenfund und Vorwürfe

Laut einem Bericht auf der Facebook-Seite der Phuket Times fanden die Beamten 0,48 Gramm Kokain in einer kleinen Geldbörse im Besitz der Frau.

Die Polizei erklärte, die Frau sei wegen Besitzes eines Betäubungsmittels der Kategorie 2 zum Eigenkonsum angeklagt worden, was mit bis zu zwei Jahren Haft oder einer Geldstrafe von bis zu 40.000 Baht oder beidem geahndet werden kann.

Gefälschte Dokumente im Spiel

Nach Angaben der Einwanderungsbehörde führte die Frau zudem gefälschte Reisedokumente mit sich, die sie zur Ausreise nutzen wollte.

Sie wurde zur weiteren rechtlichen Bearbeitung zur Polizeistation Sakhu gebracht und zusätzlich wegen Herstellung und Verwendung gefälschter Urkunden angeklagt, wofür unter Berufung auf Section 265 des Strafgesetzbuchs Haftstrafen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren und Geldstrafen zwischen 10.000 und 100.000 Baht vorgesehen sind.

Serie weiterer Drogenermittlungen

Die aktuelle Festnahme folgt auf mehrere größere Drogeneinsätze in Phuket, darunter ein Fall vom 17. Februar, bei dem vier ausländische Verdächtige mit mehr als 3,1 Kilogramm Kokain festgenommen wurden, das nach Polizeiangaben vor allem an ausländische Touristen in Unterhaltungsbetrieben verkauft werden sollte.

Bereits im Januar wurden zwei russische Männer in einer als ihr „Mushroom Temple“ beschriebenen Immobilie in Rawai festgenommen, wo die Polizei 10 Kilogramm Magic Mushrooms sicherstellte, die laut Ermittlern zusammen mit spiritueller Begleitung zur angeblichen Stresslinderung angeboten wurden.

Weitere Fälle an Stränden der Insel

Im Dezember des Vorjahres nahmen Verwaltungsbeamte in Phuket einen thailändischen Staatsbürger und einen Briten fest, die mit Kokain erwischt wurden.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Nach dem Bericht sollen die beiden die Droge an ausländische Touristen in der Nähe von Patong Beach verkauft haben, nachdem Anwohner die Behörden auf verdächtige Aktivitäten aufmerksam gemacht hatten.

Zunehmendes Drogenproblem in Phuket?

Am Phuket International Airport wurde eine 26-jährige Frau aus Bangladesch kurz vor ihrem Rückflug festgenommen. Laut Polizei wurden 0,48 Gramm Kokain in ihrer Handtasche gefunden. Zusätzlich soll sie versucht haben, mit gefälschten Dokumenten auszureisen.

Ist Phuket zunehmend Ziel internationaler Drogennetzwerke? Reagieren die Behörden konsequent genug? Oder zeigen die jüngsten Festnahmen vor allem, dass Kontrollen funktionieren?
Wie siehst du die Lage? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: The Thaiger

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert