Korruptionsvorwürfe: Beamte sollen Geld erpresst haben

💰 Gerüchte, Forderungen, wachsende Nervosität: In Phukets Nachtleben gärt es hinter den Kulissen. Betreiber schlagen Alarm und fordern Aufklärung auf höchster Ebene. Was läuft hier wirklich im Hintergrund?

Korruptionsvorwürfe: Beamte sollen Geld erpresst haben
Facebook/ Phuket Times ภูเก็ตไทม์
Google Werbung

PHUKET – Der Aufschrei kommt aus der Mitte der Tourismus-Branche! Die Betreiber von Phukets Nachtleben beschuldigen Regierungsbeamte der systematischen Erpressung. Sie fordern eine sofortige Untersuchung durch den Gouverneur.

So lief die offizielle Beschwerde ab

Der Vizepräsident des Patong Beach Entertainment Venue Association, Apichet Phulsong, erschien mit etwa 30 Mitgliedern vor der Provinzhalle.

Sie überreichten eine Petition, in der eine Untersuchung der anhaltenden Korruptionsgerüchte gefordert wird. Die Gruppe vertritt über 400 Betriebe.

„Die Gerüchte verursachen Angst und untergraben das Vertrauen in den Tourismus-Sektor“, so die dringliche Bitte der Unternehmer.

Diese Vorwürfe werden laut

Angeblich sollen Beamte, teilweise getarnt als „Sondereinsatzkräfte“, von Wirten und Ladenbesitzern Schmiergelder fordern.

Ein Betreiber berichtete KhaoSod von überlappenden Kontrollen während der Neujahrsfeiertage. Das sorgte für Verwirrung und Angst.

Die geforderten „monatlichen Gebühren“ sollen sich über die gesamte Insel summiert auf Millionen von Baht belaufen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Das sagt die Behörde dazu

Monchai Saelao, Direktor des Damrongtham Zentrums, nahm die Petition entgegen. Er versprach, die Beschwerde umgehend an den Gouverneur weiterzuleiten.

Eine gründliche Untersuchung soll für Fairness gegenüber gesetzeskonformen Unternehmen sorgen. Konkrete Namen wurden öffentlich nicht genannt.

Bislang bestätigten die Behörden die Vorwürfe nicht. Ein offizielles Ermittlungsverfahren steht noch aus.

Warum die Branche jetzt die Faust zeigt

Die Gerüchte kursierten bereits länger in lokalen Medien. Jetzt wehrt sich die organisierte Wirtschaft gegen die angebliche Geldmaschine.

Der Schritt zeigt das gewachsene Selbstbewusstsein der Unternehmer. Sie fürchten um das Image Phukets als sicheres Reiseziel.

„Wir wollen Transparenz und Fairness für alle Beteiligten“, brachte Apichet das Anliegen auf den Punkt. Die Toleranzgrenze ist erreicht.

Testfall für den Gouverneur

Für Gouverneur ist es ein heikler Balanceakt. Er muss die Integrität der Verwaltung beweisen, ohne eine Großrazzia in der wichtigsten Branche zu riskieren.

Das Ergebnis der Ermittlungen wird ein Signal senden: Steht Thailand zum rechtschaffenen Tourismus oder duldet es schwarze Schafe?

Der Ruf der gesamten thailändischen Tourismusindustrie steht auf dem Spiel.

🗣 Kontrollen oder Kassieren?

Wenn plötzlich „Sondereinheiten“ auftauchen, niemand genau weiß, wer zuständig ist – und gleichzeitig Geldforderungen im Raum stehen, ist das Gift für jedes Tourismusziel.

Phukets Nachtleben lebt von Vertrauen, Planungssicherheit und klaren Regeln.
Gerüchte über monatliche Millionenbeträge treffen nicht nur Betreiber, sondern das Image der gesamten Insel.

Die zentrale Frage:
Geht es hier um Ordnung und Sicherheit – oder um ein System, das außer Kontrolle geraten ist?

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: The Thaiger

2 Kommentare zu „Korruptionsvorwürfe: Beamte sollen Geld erpresst haben

  1. Nirgends gibt es so viele Kameras wie in Thailand. Hat „zufällig“ jemand diese „Gerüchte“ gefilmt?

  2. Da kann man wohl davon ausgehen, dass die Polizei mit vollem Einsatz die Sache aufklärt. Darf doch nicht wahr sein, dass da andere Behörden nochmal abkassieren. Wo käme man denn da hin?

Kommentare sind geschlossen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.