Krankenhaus dementiert Nipah-Virus-Alarm

Krankenhaus dementiert Nipah-Virus-Alarm
Eakkapop Thongtub, The Phuket News

PHUKET – Eine beunruhigende Falschmeldung hat auf der Urlaubsinsel für Aufregung gesorgt. Ein Krankenhaus muss sich gegen schwere Vorwürfe wehren und gibt jetzt Entwarnung. Die Gerüchte waren frei erfunden.

Social-Media-Post löst Panik aus

Alles begann mit einem Beitrag auf der beliebten Facebook-Seite ‚Koh Kalok‘. Dort hieß es, sieben indische Staatsbürger seien mit dem gefährlichen Nipah-Virus infiziert.

Sie würden im Bangkok Hospital Siriroj in Quarantäne behandelt. Als Quelle gab die Seite angebliche Informationen einer Krankenschwester an.

Der Post rief die Öffentlichkeit auf, Masken zu tragen und Desinfektionsmittel zu benutzen. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und sorgte für massive Verunsicherung.

Krankenhaus muss Stellung beziehen

In den Kommentaren spalteten sich die Meinungen. Einige Nutzer zweifelten die Information an, andere zeigten sich besorgt über eine mögliche Virusübertragung.

Kritik gab es auch an der angeblichen Informationspolitik der Behörden. Das Krankenhaus sah sich gezwungen, umgehend zu reagieren.

In einer offiziellen Dementi-Erklärung stellte die Klinik klar: „Bangkok Hospital Siriroj möchte mitteilen, dass derzeit keine Fälle einer Nipah-Virus-Infektion gemeldet oder in das Krankenhaus aufgenommen wurden.“

So geht das Krankenhaus mit der Lage um

Die Verantwortlichen betonten, dass weiterhin strengste Screening- und Überwachungsmaßnahmen nach den Vorgaben des Gesundheitsministeriums gelten.

Die Sicherheit von Patienten, Besuchern und Personal habe höchste Priorität. Die Lage werde kontinuierlich überwacht.

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Gleichzeitig rief das Krankenhaus die Öffentlichkeit auf, sich nur auf offizielle Kanäle zu verlassen. „Das Überprüfen von Informationen vor dem Teilen hilft, Verwirrung und unnötige öffentliche Besorgnis zu reduzieren“, hieß es.

Warum das Nipah-Virus so gefürchtet ist

Das Nipah-Virus ist eine Zoonose, die von Tieren auf Menschen übertragen werden kann. Hauptüberträger sind Flughunde.

Menschen können sich durch Kontakt mit infizierten Tieren, verunreinigter Nahrung oder Körperflüssigkeiten anstecken.

Die Symptome reichen von Fieber und Kopfschmerzen bis zu schwerer Gehirnentzündung, Koma und Tod. Eine Impfung existiert nicht.

Behörden warnen vor Fake News

Gesundheitsbeamte warnten erneut davor, wie schnell sich unbestätigte Behauptungen im Netz verbreiten können. Sie verursachten unnötige Angst.

Die Bevölkerung solle ausschließlich offiziellen Quellen folgen. Gerade in Touristengebieten wie Phuket könnten solche Gerüchte großen wirtschaftlichen Schaden anrichten.

Die schnelle und klare Entwarnung des Krankenhauses zeigte Wirkung. Die Welle der Besorgnis ebbte langsam ab.

Das können Urlauber und Einheimische tun

Zur Vorsorge raten Experten, Kontakt mit kranken oder wilden Tieren zu meiden und sich regelmäßig die Hände zu waschen.

Nahrungsmittel sollten stets gut durchgegart verzehrt werden. Roh verzehrte Früchte oder Zuckerrohrsaft könnten kontaminiert sein.

Für Reisende besteht nach aktueller Lage kein erhöhtes Risiko. Die thailändischen Gesundheitsbehörden behalten die Situation im Blick.

🦠 Virus-Gerüchte im Netz – wie gefährlich sind Fake-News für die Gesundheit?

Ein Facebook-Post über angebliche Nipah-Fälle löste in Phuket Unruhe aus. Das Krankenhaus dementiert – doch die Angst war bereits da.
Wie sollten Behörden und Medien mit solchen Gerüchten umgehen, bevor Panik entsteht?
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Quelle: The Phuket News

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