Krieg belastet Medizin: Thailand reagiert drastisch

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Bangkok Post

BANGKOK, THAILAND – Das thailändische Gesundheitsministerium plant, bestimmte Behandlungen zu begrenzen, Telemedizin auszubauen und das Management von Arzneimitteln zu verschärfen, um den steigenden Ressourcenanforderungen gerecht zu werden, während der Krieg im Nahen Osten die globalen Lieferketten für medizinische Produkte bedroht.

Steigende Kosten für Medikamente

Der Krieg wird voraussichtlich die Kosten für Medikamente und medizinische Versorgung in die Höhe treiben, was Änderungen der Behandlungsprotokolle und eine genauere Überwachung der Arzneimittelbestände erforderlich macht.

Das Thema wurde bereits mit dem National Health Security Office (NHSO) besprochen, wobei das Ministerium darum bat, während dieser Zeit keine zusätzlichen Leistungen im Rahmen des 30-Baht-Universalgesundheitsprogramms einzuführen.

Umverteilung des Budgets

Dr. Somruek Chungsaman, der permanente Sekretär des Ministeriums, forderte das NHSO auf, einen Teil des Budgets für Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung auf dringendere Programme umzuleiten.

Er wies darauf hin, dass die Anämie bei schwangeren Frauen bei etwa 20 % bleibt und die Fälle von niedrigem Geburtsgewicht weiterhin bestehen.

Priorisierung von Behandlungen

„Das Budget sollte sorgfältiger für Aktivitäten ausgegeben werden, die klare Ergebnisse liefern“, sagte Dr. Somruek. „Wir werden essentielle Behandlungen priorisieren und die Bettennutzung für chronisch kranke Patienten, bei denen eine Hospitalisierung nicht erforderlich ist, einschränken, um Kosten zu sparen.“

Die Krankenhäuser sind durch Patienten belastet, die auch außerhalb von stationären Einrichtungen behandelt werden könnten.

Ausbau der Telemedizin

Um den Druck auf die Einrichtungen zu verringern, plant das Ministerium, die Telemedizin in staatlichen Krankenhäusern auszubauen, sodass etwa 30 % der ambulanten Versorgung abgedeckt werden können, im Vergleich zu derzeit 2–3 %.

Stabile chronische Patienten werden ermutigt, auf Fernberatungen umzusteigen, mit kürzeren Rezeptnachfüllzeiten und, wo möglich, Hauslieferungen von Medikamenten.

Überprüfung der Arzneimittelbestände

Das Ministerium arbeitet auch mit der Government Pharmaceutical Organisation und der Food and Drug Administration zusammen, um die Bestände zu überprüfen und alternative Lieferanten zu sichern.

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Thailand verfügt über etwa drei bis vier Monate an Vorräten an lebenswichtigen Medikamenten, jedoch sind einige Artikel gefährdet, falls der Konflikt eskaliert.

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Quelle: Bangkok Post Thailand

Ein Kommentar zu „Krieg belastet Medizin: Thailand reagiert drastisch

  1. ZITAT: “ Patienten, bei denen eine Hospitalisierung nicht erforderlich ist, einschränken“
    Hä ??? Dann hat der Krieg doch etwas gutes….

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