Seit Wochen herrscht in Soi Yensabai, South Pattaya, ein nächtlicher Ausnahmezustand: Eine Gruppe kuwaitischer Jugendlicher auf hochtourigen Motorrädern macht die Straßen unsicher – trotz Polizeieinsätzen. Die Anwohner sind am Ende ihrer Geduld.
4 Uhr morgens:
Lärmterror ohne Ende
In der Nacht zum 4. August 2025 eskalierte die Situation erneut. Anwohner riefen die Pattaya City Police, nachdem sie wegen dröhnender Motorräder mit modifizierten Auspuffanlagen kein Auge zubekamen. Die Beamten beschlagnahmten mehrere Maschinen – doch kaum war die Polizei weg, ging der Spuk weiter.
„Sie lachen über die Behörden. Sobald die Streife um die Ecke ist, drehen sie wieder auf“, berichtet ein frustrierter Anwohner.
Einige Familien haben bereits die Konsequenzen gezogen und sind umgezogen – der ständige Krach war unerträglich.

Sommer-Tradition mit fatalen Folgen
In den Semesterferien zwischen Juli und September kommt es in Pattaya jährlich zu ähnlichen Problemen mit kuwaitischen Studenten, die häufig ohne Führerschein Motorräder mieten. Dies führt zu schweren Unfällen, Schlägereien und illegalen Umbauten an den Maschinen, was die Anwohner frustriert. Trotz wiederholter Versprechen der Polizei, schärfer zu kontrollieren, fehlt es an einer konsequenten Durchsetzung der Regeln, was zu einer anhaltenden Belastung für die lokale Bevölkerung führt.
Forderungen der Anwohner nach konsequenteren Maßnahmen
Die Bewohner der Soi Yensabai haben konkrete Forderungen an die Behörden, um das Problem endlich in den Griff zu bekommen:
✔ Dauerhafte Polizeipräsenz: Die Anwohner wünschen sich, dass die Polizei besonders in den Nächten, in denen die Studenten unterwegs sind, dauerhaft präsent ist, um für Ruhe und Sicherheit zu sorgen.
✔ Strikte Strafen: Sie fordern, dass Verstöße wie das Fahren mit illegalen Auspuffen oder ohne die erforderlichen Papiere konsequent geahndet werden.
✔ Konsequente Beschlagnahmung: Bei wiederholten Verstößen sollen die Motorräder der Studenten konfisziert werden, um ein abschreckendes Zeichen zu setzen.
Bisher wurden diese Forderungen jedoch nicht erfüllt. Die Polizei begründet die mangelnden Kontrollen mit Personalmangel, was die Studenten offenbar ausnutzen, um die Regeln zu ignorieren.
Ein Ladenbesitzer drückt die Frustration vieler Anwohner aus: „Sie rasen wie die Bekloppten durch die Straßen, hupen mitten in der Nacht und provozieren jeden.“

Wird es 2026 wieder so weit sein?
Im September kehrt normalerweise Ruhe ein, wenn die Ferien enden. Doch die Anwohner befürchten: Nächstes Jahr geht der Ärger von vorne los. Ohne echte Konsequenzen wird sich nichts ändern.



