Routinekontrolle endet mit spektakulärem Drogenfund
Bangkok – Was als standardmäßige Verkehrskontrolle auf der Lat Phrao Road begann, entpuppte sich als sensationeller Drogenfund. Polizeioberst Prontwee Somwong und sein Team vom Chok Chai-Verkehrspolizeirevier stoppten einen 35-jährigen Lieferfahrer, der sich verdächtig verhielt. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks kamen 59 bunte Ecstasy-Tabletten zum Vorschein – geprägt mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump!
Der Festgenommene, Ekarin (Spitzname „Diao“), gab sofort zu, die Drogen für den Eigenbedarf zu besitzen. Doch ein Schnelltest brachte noch mehr ans Licht: Der Mann war unter Methamphetamin-Einfluss unterwegs!
„Er hatte nicht nur Ecstasy dabei, sondern war selbst high“, erklärte ein Beamter.
„Trump-Pillen“
Ein neuer Trend im Drogenmilieu?
Die ungewöhnliche Gestaltung der Ecstasy-Tabletten wirft Fragen auf. Experten vermuten, dass solche Marken-Drogen gezielt für Touristen oder wohlhabende Käufer produziert werden.
„Das ist Marketing – aber illegal und tödlich“, warnt ein Narcotics-Beauftragter.
Die Polizei schätzt den Straßenwert der beschlagnahmten Pillen auf mehrere zehntausend Baht. Doch viel wichtiger: Woher kommen diese Drogen? Die Ermittler wollen nun Lieferketten und Hintermänner aufdecken.
Harte Strafen drohen
Rider in ernster Lage
Ekarin muss sich jetzt wegen Besitzes einer Kategorie-1-Droge (Methamphetamin), Fahrens unter Drogeneinfluss und konsums verantworten. In Thailand sind die Strafen dafür extrem hart: Jahrelange Haftstrafen sind möglich, bei größeren Mengen sogar lebenslänglich.
„Das ist keine Lappalie“, betont Polizeioberst Somwong. „Wer Drogen verkauft oder nimmt, wird mit aller Härte des Gesetzes konfrontiert.“
Drogenbekämpfung in Bangkok
Ein nie endender Kampf
Der Fall zeigt erneut: Thailands Behörden gehen rigoros gegen Drogen vor. Erst vor einem Monat wurde ein internationaler Drogenring in Chiang Mai zerschlagen. Doch der Markt boomt – besonders Designer-Drogen wie „Trump-Ecstasy“ könnten eine neue Welle einläuten.
„Wir bleiben wachsam“, verspricht die Polizei. Für Ekarin hingegen könnte es ernst werden – sein Geständnis hilft ihm vielleicht vor Gericht, doch Gnade ist unwahrscheinlich.
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