BANGKOK, THAILAND – Ein thailändisches Mädchen mit dem ungewöhnlichen Vornamen Metallica ist viral gegangen, nachdem eine Facebook-Seite meldete, sie könne ohne Probleme einen Reisepass bekommen.
Viraler Name, virale Bestätigung
Die Facebook-Seite Headbangkok stellte das Kind am 9. März erneut als die coolste benannte Girl in Thailand vor und knüpfte an eine frühere Veröffentlichung an.
Laut der Seite habe es damals Streit darüber gegeben, ob die englische Schreibweise Metallica bei amtlichen Dokumenten wie dem Pass Schwierigkeiten machen könnte.
Passfrage laut Vater geklärt
Jetzt sei die Sache entschieden, schrieb Headbangkok, denn das Mädchen könne den Pass ohne jedes Problem erhalten.
Die Information stamme nach Angaben der Seite direkt vom Vater des Kindes, der ausdrücklich wollte, dass das Update öffentlich geteilt wird.
Wenn Bands zu Vornamen werden
Die Seite spielte zugleich mit der Idee, der Fall könne andere Eltern inspirieren, ihre Kinder nach Bands zu benennen.
Als Beispiele fielen in dem Post Namen wie Slayer, Iron Maiden, Sleep Token oder Saosin.
Spott, Wortspiele und Kritik in den Kommentaren
Unter dem Beitrag sammelten sich schnell scherzhafte Kommentare, in denen Nutzer weitere Band-Anspielungen als mögliche Vornamen vorschlugen.
Genannt wurden unter anderem Prapharot (Paparoach) sowie Mekhadet (Megadeath), jeweils als bewusst verdrehte Varianten bekannter Bandnamen.
Streit um Schreibweise und Aussprache
Ein Teil der Diskussion drehte sich jedoch weniger um Musik, sondern um Orthografie und Lautung, nachdem Nutzer die Schreibweise in Thai und Englisch verglichen.
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Ein Kommentar fragte, warum der Name nicht wie Lika wirke, sondern eher als Rika auftauche, während ein anderer kritisierte, es werde die Aussprache des Buchstabens L in Richtung R gedrückt.
Datenschutz – plötzlich das eigentliche Thema
Mehrere Nutzer monierten, dass mit der Geschichte private Informationen eines Kindes zu weit in die Öffentlichkeit geraten könnten, selbst wenn Eltern zustimmen.
Ein weiterer Kommentar forderte die Seite auf, identifizierende Details wie Geburtsdatum, Nachname und das Gesicht des Kindes zu verpixeln oder zu schwärzen, ausdrücklich aus Sorge um den Schutz persönlicher Daten.
Deine Meinung
Wie viel Öffentlichkeit ist bei solchen viralen Geschichten über Kinder vertretbar, wenn es zwar um einen harmlosen Anlass geht, aber identifizierende Daten im Netz zirkulieren.
Sollten Seiten und Medien konsequent alles Unnötige unkenntlich machen, oder überwiegt das Interesse an der kuriosen Geschichte – die Diskussion ist in den Kommentaren eröffnet.



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