Mega-Drogenfund bei Bangkok – 1,5 Tonnen beschlagnahmt

💊 Riesiger Schlag gegen ein Drogennetzwerk: In einem Haus in Nakhon Pathom entdeckt die Polizei über 1,5 Tonnen Drogen. Drei Verdächtige sollen das Depot bewacht haben. Wer steckt hinter dem millionenschweren Schmuggel?

Mega-Drogenfund bei Bangkok - 1,5 Tonnen beschlagnahmt
The Nation
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NAKHON PATHOM, THAILAND – In einem gemieteten Haus westlich von Bangkok hat die Polizei nach eigenen Angaben mehr als 1,5 Tonnen Drogen sichergestellt und drei Verdächtige festgenommen. Meth-Pillen, Crystal Meth und Ketamin sollen einen Straßenwert von über 520 Millionen Baht gehabt haben.

Zugriff in Kamphaeng Saen

Die Beamten schlugen im Bezirk Kamphaeng Saen zu, wo eine Bande Drogen aus Grenzregionen zwischengelagert und anschließend in die Ballungsräume weiterverteilt haben soll.

Offiziell gemacht wurde der Einsatz am 7. März durch Pol Lt Gen Siam Boonsom, den Chef des Metropolitan Police Bureau, gemeinsam mit Ermittlern der Metropolitan Police Division 6.

Das war im Haus gelagert

Nach Polizeiangaben fanden die Ermittler in dem Gebäude 1 Million Methamphetamine-Pillen, dazu 620 Kilogramm Crystal Meth und 810 Kilogramm Ketamin.

Bei der Durchsuchung sollen die Drogen in weißen gewebten Säcken auf dem Boden im Erdgeschoss gelegen haben, außerdem wurden Autos, Motorräder und Mobiltelefone der Verdächtigen beschlagnahmt.

Drei Festnahmen und ihre Rollen

Festgenommen wurden drei Männer, die die Polizei Yutthaporn, Phinyo und Chaiya nennt.

In ersten Vernehmungen hätten Yutthaporn und Phinyo eingeräumt, dass die Drogen im Haus gelagert wurden, während Chaiya demnach als Wachposten fungierte.

Spur führte über frühere Festnahmen

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren laut Polizei Informationen von Kunden, die bereits am 12. Februar von der Metropolitan Police Division 6 festgenommen worden waren.

Daraufhin hätten die Beamten die Lieferkette nachgezeichnet, das Objekt überwacht und die Verdächtigen beim mutmaßlichen Betrieb des Depots gestellt.

Geld, Säcke, Drop-off-Orte

Die Festgenommenen sollen ausgesagt haben, sie seien angeheuert worden, um das Lagerhaus zu bewachen und auf Befehle der Geldgeber zu warten, die dann die Auslieferung an Abnehmer anordneten.

Neu gekaufte Säcke hätten dazu gedient, die Ware in kleinere Portionen aufzuteilen und sie anschließend an zuvor vereinbarten Abwurfstellen zu hinterlegen.

Lohn pro Tour und geplante Abholung

Für Transportfahrten sollen die Männer nach eigenen Angaben 70.000 Baht pro Person und Fahrt erhalten haben und den Job etwa zweimal ausgeführt haben.

Am 5. März seien die Drogen demnach für eine Abholung durch Kunden vorbereitet worden, die sie wiederum weiterverteilen sollten.

Schaden in Millionenhöhe und offene Jagd

Die Polizei bezifferte den möglichen Schaden, wenn die Drogen in Umlauf gekommen wären, auf rund 520 Millionen Baht.

Gleichzeitig betonten die Ermittler, die drei Festgenommenen seien Teil eines größeren Netzwerks in der Region Kamphaeng Saen, das bereits zehnmal erweitert untersucht worden sei und nun weitere Festnahmen nach sich ziehen solle.

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Quelle: nationthailand.com

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