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Mega-Schmuggel: Sieben Tonnen Fleisch beschlagnahmt

Mega-Schmuggel: Sieben Tonnen Fleisch beschlagnahmt
NNT

HUA HIN – In einer Großrazzia haben thailändische Ermittler einen massiven illegalen Import von Fleisch und Eiern vereitelt. Über sieben Tonnen nicht genehmigtes Fleisch und mehr als 150.000 Bruteier wurden beschlagnahmt.

Schmuggler nutzten Ferienverkehr als Tarnung

Die Spezialeinheit für Verbraucherschutzdelikte des Central Investigation Bureau (CIB) schlug in der vergangenen Nacht zu. Zusammen mit Veterinärbeamten stoppten sie zwei Lastwagen mit zehn Rädern.

Der Kontrollpunkt lag im Bezirk Hua Hin, einer bekannten Schmugglerroute. Die Täter hatten die hohen Transportaufkommen während der Feiertage als Tarnung genutzt.

In den LKW fanden die Beamten tierische Produkte ohne jede amtliche Genehmigung oder Zollabfertigung. Ein klarer Fall von organisiertem Schmuggel.

Das war in den Lastwagen versteckt

Das Ausmaß des illegalen Imports ist enorm. Insgesamt sicherten die Ermittler 7,6 Tonnen Rindfleisch.

Der geschätzte Wert des Fleisches liegt bei etwa 700.000 Baht (ca. 17.500 Euro). Dazu kamen 151.200 Bruteier im Wert von rund 1,51 Millionen Baht (ca. 37.750 Euro).

Die Gesamtsumme der beschlagnahmten Ware beläuft sich damit auf über 2,2 Millionen Baht (ca. 55.000 Euro). Ein lukratives, aber gefährliches Geschäft.

Gefahr für Tierbestände und Verbraucher gebannt

Die Behörden zeigten sich erleichtert, die Ware abgefangen zu haben. „Diese illegalen Produkte hätten ernste Risiken für unser Viehzuchtsystem und die öffentliche Gesundheit bedeuten können“, so ein Sprecher.

Eingeschleppte Tierseuchen könnten ganze Bestände vernichten. Nicht kontrolliertes Fleisch stellt zudem eine Gefahr für die Verbraucher dar, da Herkunft und Hygienestandards unbekannt sind.

Der Schmuggel untergräbt zudem legale Märkte und faire Preise.

Fahrer gestehen Auftrag für 12.000 Baht pro Fuhre

Die beiden festgenommenen LKW-Fahrer gaben bei der Vernehmung zu, nur die Transporteure gewesen zu sein. Sie seien angeheuert worden, die Ware von Nakhon Si Thammarat nach Bangkok zu bringen.

Als Lohn sollten sie 12.000 Baht (ca. 300 Euro) pro Lastwagen erhalten. Wer der eigentliche Auftraggeber ist, bleibt vorerst unklar.

Die Ermittler der CIB gehen nun der Spur zu den Hintermännern nach. Es wird vermutet, dass ein größeres kriminelles Netzwerk dahintersteckt.

Kampf gegen Schatten-Importe wird verschärft

Dieser Fall ist kein Einzelfall. Immer wieder versuchen kriminelle Banden, durch illegale Importe hohe Gewinne zu erzielen und Steuern zu hinterziehen.

Die erfolgreiche Aktion zeigt die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Veterinärbehörden. Sie sendet eine Warnung an alle Schmuggler.

Die Behörden kündigten an, ihre Kontrollen an neuralgischen Punkten wie Hua Hin weiter zu intensivieren. Der Schutz der heimischen Landwirtschaft und der Verbraucher hat Priorität.

🗣 Billige Ware – teurer Schaden?

Illegales Fleisch bedeutet nicht nur Steuerbetrug, sondern ein ernstes Risiko für Tierseuchen und Verbraucher.

Wie viele solcher Lieferungen kommen unentdeckt durch?
Und reicht die Bestrafung von Fahrern aus – oder müssen endlich die Hintermänner ins Visier?

Was meint ihr: konsequenter Schutz oder nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

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Quelle: NNT Facebook

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