BANGKOK – Während sich einige über weniger Touristen sorgen, wittern internationale Investoren das große Geschäft. Der thailändische Hotelmarkt erlebt einen wahren Ansturm. Für 2026 werden Deals im Wert von über 12 Milliarden Baht erwartet!
Die großen Player greifen zu
Trotz eines leichten Rückgangs der ausländischen Touristenzahlen auf 32,97 Millionen im Jahr 2025 herrscht unter Investoren Goldgräberstimmung. „Das langfristige Erholungspotenzial ist intakt“, analysiert Phattarachai Taweewong von Colliers Thailand.
Thai- und ausländische Investoren kaufen aggressiv Hotels in Top-Lagen auf. Das Ziel: Renovieren, aufwerten und den Wert langfristig steigern. Die Hotspots bleiben Bangkok, Phuket und Koh Samui.
So rechnen sich die Mega-Deals
Der Trick: Qualität statt Quantität. Zwar sank die landesweite Belegungsrate auf 72%, doch die Durchschnittspreise pro Zimmer stiegen. Investoren zielen auf zahlungskräftige Gäste aus China, Russland und Indien.
„Wir suchen Assets mit einer Mindestrendite von 6% pro Jahr“, so die Devise. Bevorzugt werden Hotels mit über 150 Zimmern und Gebäuden, die nicht älter als 10-15 Jahre sind. So spart man Sanierungskosten.
2026 steht ein Rekordjahr bevor
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Allein 2025 wurden sechs Hotels mit 1.574 Zimmern für 10,14 Milliarden Baht (ca. 253 Mio. Euro) verkauft. Die Dynamik nimmt weiter zu.
Phattarachai prophezeit für 2026 Transaktionen im Wert von 12 Milliarden Baht (ca. 300 Mio. Euro). Viele Verkäufer, die nach Corona in Zahlungsschwierigkeiten gerieten, bieten jetzt Chancen.
Bangkok und Phuket sind die Königsdisziplinen
Die absoluten Lieblinge der Investoren sind und bleiben Bangkok und Phuket. Gefolgt von Pattaya, Koh Samui, Krabi und Chiang Mai. Diese Destinationen haben eine stabile Nachfrage und sind perfekt für Luxus-Upgrades.
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Hier entsteht ein neuer Markt für „Value-Add“-Investments. Es geht nicht mehr um bloßen Besitz, sondern um aktive Wertsteigerung durch Renovierung und Repositionierung in eine höhere Kategorie.
Masterplan der Investoren
Die Strategie ist durchdacht: Günstig kaufen, modernisieren, das Hotel in eine höhere Preiskategorie heben und dann von den steigenden Einnahmen profitieren. Dieser Plan funktioniert wegen der robusten Inlandstourismus-Nachfrage.
Über 202 Millionen thailändische Reisende brachten 2025 über 1,17 Billionen Baht ein. Diese heimische Basis macht das Investment krisensicherer und treibt die Preise.
Thailand bleibt der sichere Hafen
Das Tourism Authority of Thailand (TAT) rechnet für 2026 wieder mit 34 Millionen ausländischen Gästen. Das Vertrauen in die Wiederbelebung des Tourismus ist ungebrochen.
Der thailändische Hotelmarkt wandelt sich vom Spekulationsobjekt zum strategischen Langfrist-Asset. Für kluge Investoren aus aller Welt ist klar: Thailands Hotels sind und bleiben eine Goldmine.
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