SURAT THANI, THAILAND – Eine geplante Schnellstraße nach Koh Samui mit einem Volumen von rund 74 Milliarden Baht soll das Festland künftig direkt mit der Ferieninsel verbinden. Landenteignungen, Mautgebühren und ein straffer Zeitplan bis Ende 2033 prägen das Großprojekt der thailändischen Autobahnbehörde.
Dritte Anhörung und Projektumfang
Die Expressway Authority of Thailand (EXAT) hat ihre dritte öffentliche Anhörung zum Samui Island Expressway durchgeführt und dabei zentrale Finanz- und Zeitpläne vorgestellt.
Das Gesamtbudget von 74,044 Milliarden Baht umfasst Kosten für Landkauf, Bau, Bauüberwachung sowie Betrieb und Instandhaltung, wobei allein rund 63,275 Milliarden Baht in die eigentlichen Bauarbeiten fließen.
Zeitplan von Planung bis Eröffnung
Die Studien- und Planungsphase des Projekts ist für den Zeitraum 2023 bis 2026 angesetzt, anschließend soll der Plan zwischen 2026 und 2027 dem Verkehrsministerium und dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt werden.
Der Erwerb der benötigten Flächen ist für 2028 bis 2029 geplant, der Baubeginn wird für 2029 anvisiert und die Inbetriebnahme der Schnellstraße wird für Ende 2033 erwartet.
Trassenverlauf und technische Auslegung
Die Trasse beginnt bei Kilometer 14+500 der Straße 4142 im Bezirk Don Sak in der Provinz Surat Thani, führt durch die Unterdistrikte Khuan Thong und Thong Nian in Nakhon Si Thammarat und endet bei Kilometer 9+000 der Straße 4170 im Bereich Taling Ngam auf Koh Samui.
Insgesamt soll der Expressway eine Länge von 37,41 Kilometern haben, vier Fahrspuren umfassen und auf einer rund 70 Meter breiten Bauzone mit seitlichen Schutzzäunen sowie zusätzlichen Service-Straßen für den lokalen Verkehr entstehen.
Enteignungen und Gebäudeumsiedlungen
Für das Projekt müssen 277 private Grundstücke in Anspruch genommen werden, zusätzlich ist die Verlagerung von 45 Gebäuden im Bezirk Don Sak vorgesehen.
Darüber hinaus werden entlang der weiteren Strecke 55 weitere Grundstücke benötigt, auf denen 9 Gebäude abgerissen werden müssen, wobei im Budget 1,628 Milliarden Baht allein für den Landerwerb eingeplant sind.
Mautstation und Gebührenstruktur
Die Mautstation ist bei Kilometer 8+500 vorgesehen, die Gebühren sollen alle fünf Jahre überprüft werden und liegen bei 1.000 Baht pro Pkw, 2.000 Baht für Fahrzeuge mit sechs bis zehn Rädern und 3.000 Baht für Fahrzeuge mit mehr als zehn Rädern.
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Neben der Mauterhebung sind ein Kontrollzentrum (CCB), Gebäude für Notfälle und Wartung sowie Rastbereiche entlang der Strecke geplant, um den Verkehr in beide Richtungen zwischen Festland und Koh Samui zu unterstützen.
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🛣️ Mega-Straße nach Samui – Fortschritt oder Kostenfalle?
Eine neue Schnellstraße soll die Insel besser anbinden und den Verkehr erleichtern. Doch Milliardenkosten, Enteignungen und hohe Mautgebühren werfen Fragen auf.
Ist das ein notwendiger Schritt für Wachstum – oder ein teures Risiko?
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Wenn das Straßennetz auf Koh Samui nicht deutlich ausgebaut wird, endet es dort im Verkehrschaos. Wenn ich es richtig sehe, ist auch keine Schiene für Tram oder Zug vorgesehen. Für mich gleichzeitig eine vertane Chance.
Wenn man nebst der The Nation auch noch die Bangkok Post (Exat completes Samui Link Expressway hearings vom 13. Februar) zugrunde gelegt hätte, dann hätte man auch nachlesen können, dass den rund 77 Milliarden Gesamtkosten Mauteinnahmen über 30 Jahre von gut 80 Milliarden budgetiert wurden. Die Exat will Exat eine Marktbefragung unter potenziellen Investoren durchführen um das Projekt im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft umzusetzen.
Da bin ich ja gespannt ob sich irgendein Depp aus der Privatwirtschaft darauf einlassen wird. Würde er die 77 Milliarden für nur lächerliche 2% anlegen, hätte er nach 30 Jahren gut 134 Milliarden. Sollte sich tatsächlich einer finden lassen, immer gut den Bauch pinseln und den unbedingt von irgendwelchen Grundrechenarten fernhalten. Man weiß ja nie…. 🤣
1000 Baht Mautgebühr? 😂😂