BANGKOK, THAILAND – Die staatliche Gesundheitsbehörde stellt Krankenhäusern unter dem Gesundheitsministerium vorzeitig rund 6,3 Milliarden Baht aus dem Budget für 2026 zur Verfügung, um Unterbrechungen in der Patientenversorgung zu verhindern. Zugleich betont die Behörde, dass der Erstattungssatz für stationäre Behandlungen unverändert bleibt und Medienberichte über deutliche Kürzungen unzutreffend seien.
Vorweggenommene Milliarden aus dem neuen Budget
Die National Health Security Office (NHSO) teilte mit, dass der Vorstand eine Vorauszuweisung von 6,32 Milliarden Baht aus dem Budget des Jahres 2026 für Krankenhäuser des Gesundheitsministeriums (MOPH) genehmigt hat.
Die Mittel sollen als Ausgleich für die monatlichen Erstattungen im stationären Bereich dienen und werden an die unter dem Büro des Ständigen Sekretärs des MOPH angesiedelten Versorgungseinheiten ausgezahlt.
Entscheidung auf Vorstandsebene abgestimmt
Laut NHSO-Generalsekretär Dr Jadej Thammatacharee ging die Entscheidung auf eine Sitzung zurück, in der Gesundheitsminister Pattana Promphat, zugleich Vorsitzender des NHSO-Vorstands, der Vorabzuweisung zustimmte.
Die Vereinbarung folgte auf Gespräche zwischen NHSO und MOPH am 22. Januar, bei denen die finanzielle Stabilität der öffentlichen Krankenhäuser im Fokus stand.
Sicherung der Versorgung und der Klinikeinnahmen
Nach Angaben von Dr Jadej soll die Vorausfinanzierung gewährleisten, dass die betroffenen Serviceeinheiten nicht weniger Einnahmen erzielen als im Vorjahr.
Zugleich soll der Schritt verhindern, dass es während der Wartezeit auf die regulären monatlichen Erstattungen zu Störungen in der Behandlung von Patienten kommt.
Keine Kürzung beim Erstattungssatz für IPD
Der NHSO-Chef stellte klar, dass der Erstattungssatz für stationäre Leistungen bei 8.350 Baht pro adjusted relative weight (AdjRW) für alle Einrichtungen des Gesundheitsministeriums unverändert bleibt.
Berichte, wonach der Satz auf 3.505,14 Baht pro AdjRW reduziert worden sei, bezeichnete er als unzutreffend und führte die Differenz auf eine andere Berechnungsgrundlage zurück.
Erläuterung der niedrigeren Vergleichszahl
Die niedrigere Zahl ergebe sich, so Dr Jadej, erst nach Abzug von Personalkosten und zentral einbehaltenen Budgetanteilen auf nationaler Ebene.
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Diese Ausgaben würden jedoch über separate staatliche Budgetkanäle gedeckt und dürften daher nicht mit der eigentlichen IPD-Erstattung verwechselt werden.
Reaktion auf Sorgen über Ungleichbehandlung
Der NHSO-Vorstand ging nach eigenen Angaben auch auf Befürchtungen ein, dass unterschiedliche Abzüge in Krankenhäusern mit verschieden großem Personalbestand zu Ungleichheiten führen könnten.
Die vorgezogene Mittelzuweisung solle sicherstellen, dass alle Einrichtungen unter dem Gesundheitsministerium ihre Leistungen ohne Unterbrechung weiter anbieten können.



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