Millionen-Drogenhandel: Israeli auf Koh Phangan verhaftet

🚨🏝️ Großer Schlag auf einer Partyinsel: Ermittler nehmen einen mutmaßlichen Drahtzieher fest, nachdem eine verdeckte Operation erfolgreich endet. Der Fund sorgt selbst bei erfahrenen Beamten für Aufsehen. Was ans Licht kam…

Millionen-Drogenhandel: Israeli auf Koh Phangan verhaftet
Assawin Pakkawan, Bangkok Post
Google Werbung

SURAT THANI, THAILAND – Ein israelischer Restaurantbetreiber auf Koh Phangan ist als mutmaßlich größter dort aktiver Drogenhändler festgenommen worden, die Polizei stellte Rauschgift im Wert von über 50 Millionen Baht sicher. Touristenpolizei und Ermittler hatten den 42-Jährigen über die von ihm genutzte Messaging-App aufgespürt und bei der Übergabe gestellt.

Festnahme auf der Ferieninsel

Der 42-jährige Israeli Shai Alfasi wurde nach Angaben der Behörden am Freitag auf Koh Phangan festgenommen, einer beliebten südlichen Inselprovinz für internationale Urlauber.

Polizeibeamte gaben an, Alfasi sei mit einem Honda ADV 350 Motorroller zu einem vereinbarten Treffpunkt gefahren, wo sich als Käufer getarnte Fahnder bereithielten.

Tarnung als Bar- und Restaurantbetreiber

Nach Angaben von Pol Lt Gen Saksira Phuek-am, dem Kommandeur des Tourist Police Bureau, betrieb Alfasi die Lola Bar und ein dazugehöriges Restaurant im Gebiet Hat Hin Kong als legale Fassade.

Die Ermittler ordnen ihn als bislang bedeutendste Figur einer seit Tagen laufenden Drogenrazzia auf der Insel ein.

Verkauf über WhatsApp und Code in Socken

Die Polizei berichtet, Alfasi habe Drogen über die Anwendung WhatsApp Business verkauft und dabei einen hebräischen Namen genutzt, um seine wahre Identität zu verschleiern.

Besteller erhielten demnach Fotos von zuvor festgelegten Orten, an denen die Ware in schwarzen Socken deponiert worden sei, wobei Kunden die Bezahlung vornahmen, indem sie das Rauschgift durch Bargeld in denselben Socken ersetzten.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Umfangreicher Drogenfund im Gepäck

Nach der Festnahme wurde Alfasis Gepäck durchsucht, zudem kontrollierten die Beamten versteckte Fächer, in denen sie verschiedene illegale Substanzen fanden.

Sichergestellt wurden unter anderem Kokain, Ketamin, MDMA, LSD in Form sogenannter „death stamps“, Heroin, Magic Mushrooms sowie Ecstasy-Tabletten in Labubu-Form, deren Gesamtwert von der Polizei auf über 50 Millionen Baht geschätzt wurde.

Inselweite Razzia gegen Drogenszene

Pol Lt Gen Saksira erklärte, die Festnahme stehe im Zusammenhang mit einer seit Montag laufenden Großrazzia gegen Drogenkriminalität auf Koh Phangan.

Im Zuge dieser Aktion seien bislang sechs Verdächtige gefasst worden, wobei Alfasi nach Behördenangaben als der wichtigste Beschuldigte gelte, der bisher auf der Insel verhaftet wurde.

💊 Ferienparadies oder Drogendrehscheibe?

Mitten auf einer beliebten Urlaubsinsel stellen Ermittler Drogen im Wert von über 50 Millionen Baht sicher. Der Fall wirft erneut Fragen zur Schattenseite des Partytourismus auf.
Ist das ein Einzelfall – oder ein Hinweis auf ein größeres Problem auf Thailands Inseln?
Schreib deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Bangkok Post

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert