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Millionen Thailänder in Armut

Millionen Thailänder in Armut
AseanNow

2,39 Millionen Menschen leben in bitterer Armut!

Neueste Untersuchungen enthüllen ein düsteres Bild: Über 2,39 Millionen Thailänder – 3,41 % der Bevölkerung – leben 2025 in Armut. Besonders betroffen ist der Nordosten des Landes, wo fast jeder Dritte als arm gilt. Die hohe Haushaltsverschuldung von 16,35 Billionen Baht verschärft die Krise zusätzlich.

Nordosten am schlimmsten betroffen 
Bangkok kaum betroffen

Die Zahlen der Program Management Unit for Area-Based Development (PMU-A) zeigen ein Thailand der zwei Geschwindigkeiten: Während Bangkok mit einer Armutsquote von nur 1,6 % vergleichsweise gut dasteht, kämpfen andere Regionen mit massiven Problemen. Der Nordosten führt die traurige Statistik mit 31,71 % armen Einwohnern an, dicht gefolgt vom Süden des Landes.

„Die Situation ist ernst“, warnt PMU-A-Direktor Kitti Sajjawattana. „Geringe Einkommen, begrenzte Möglichkeiten und unzureichender Zugang zu Sozialleistungen verschärfen die Armut.“ Viele betroffene Haushalte haben keine Ersparnisse und nur eingeschränkten Zugang zu Ackerland – eine fatale Kombination.

16,35 Billionen Baht Schulden: 
Die tickende Zeitbombe

Die eigentliche Katastrophe ist jedoch die explodierende Verschuldung der thailändischen Haushalte. Nach Angaben des ehemaligen Präsidenten des National Credit Bureau, Surapol Opasatien, erreichte die Gesamtverschuldung Anfang 2025 unglaubliche 16,35 Billionen Baht – das entspricht 87,4 % des Bruttoinlandsprodukts.

Noch alarmierender: Die notleidenden Kredite haben die Marke von 1,235 Billionen Baht überschritten. Besonders betroffen ist die Generation Y – junge Arbeitnehmer in Einstiegspositionen, die mit wirtschaftlichen Druck kämpfen und immer schneller in die Schuldenfalle geraten.

299 Anti-Armuts-Modelle 
doch die Krise wächst

Seit 2020 haben PMU-A und Forschungsnetzwerke landesweit 299 Modelle zur Armutsbekämpfung umgesetzt. In 16 Provinzen sind Anti-Armuts-Fonds aktiv, unterstützt von Forschungszentren. Universitäten und Organisationen haben einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, der die Armutsbekämpfung zur nationalen Priorität machen soll.

Ihre Vorschläge umfassen:
• Verbessertes Datenmanagement zur genaueren Erfassung der Armut
• Verstärkte lokale Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Behörden
• Ausweitung der Berufsausbildung für gefährdete Gruppen

Experten warnen vor einer Verschärfung der Lage: Die notleidenden Kredite könnten in diesem Jahr auf 1,3 Billionen Baht steigen. Ohne starke Interventionen droht eine ganze Generation in der Schuldenfalle zu verschwinden. Die thailändische Regierung steht unter Druck, wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Doch die Zeit drängt: Je länger die Krise ungelöst bleibt, desto schwieriger wird es, die betroffenen Haushalte wieder in die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu führen.

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