CHIANG MAI – Ein schockierender Anblick am heiligen Stadtgraben: Ausländische Touristinnen in Bikinis haben auf der Wiese vor einem buddhistischen Tempel Sonnen gebadet. Die Bilder sorgen jetzt für einen wütenden Shitstorm in den sozialen Medien.
So provozierten die Touristinnen die Thailänder
Am vergangenen Montag gegen 13 Uhr beobachtete ein Anwohner den Vorfall. Vor dem Wat Ratchamonthian, direkt am historischen Stadtgraben, lag eine Gruppe junger ausländischer Frauen.
Sie trugen nur Bikinis und sonnten sich auf der öffentlichen Grünfläche. Eine Frau lag sogar mit ausgestreckten Beinen, die Füße in Richtung des Tempels – eine schwere Respektlosigkeit in der thailändischen Kultur.
Ein lokaler Bürger, der sich „Admin Mana“ nennt, machte Fotos und postete sie auf der beliebten Facebook-Seite „Expose Chiang Mai V2“.
Social Media-Explosion: Wut und Enttäuschung
Die Reaktion war sofort und heftig. Hunderte Nutzer teilten die Bilder und kommentierten wütend. Der Tenor war eindeutig: Das geht zu weit!
„Sie sollten sich vorher über unsere Kultur informieren“, schrieb eine Userin. „Direkt vor einem Tempel? Das ist respektlos“, empörte sich ein anderer.
Die Seite selbst fragte in ihrem Beitrag, ob die Touristinnen überhaupt versucht hätten, lokale Gepflogenheiten zu lernen. Die kulturelle Kluft wurde schmerzhaft sichtbar.
Warum die Thailänder so empfindlich reagieren
Thailand ist ein tief buddhistisches Land. Tempel (Wat) gelten als höchst respektwürdige, heilige Stätten. Die Füße auf jemanden oder etwas zu richten, gilt als schweres Tabu.
Zudem wird in der thailändischen Öffentlichkeit bedeckte Kleidung erwartet, besonders an religiösen Orten. Bikinis sind für den Strand oder Pool reserviert.
Die Aktion wird als krasse Missachtung dieser Werte interpretiert. Für die Einheimischen ist es ein Schlag ins kulturelle Gesicht.
Einheimischer Admin will aufklären, nicht anprangern
„Admin Mana“ betonte, sein Ziel sei nicht, die Frauen an den Pranger zu stellen, sondern aufzuklären. Er wolle ein Bewusstsein schaffen und künftige Vorfälle verhindern.
Sein Posting dient als Warnung an alle Touristen: Informiert euch über die kulturellen Regeln eures Gastlandes. Auch die Behörden sollten sensibler für solche Situationen werden.
Chiang Mai, die kulturelle Perle Nordthailands, lebt von der Gastfreundschaft. Sie kann aber nur funktionieren, wenn auch die Gäste die Gastgeber respektieren.
Das müssen Touristen in Thailand beachten
Der Eklat ist eine wichtige Lektion für alle Thailand-Reisenden. An religiösen Stätten und in der Stadt gilt: Schultern und Knie bedecken. Bikinis und Shorts sind unangemessen.
Die Füße sollten niemals auf Personen oder heilige Objekte gerichtet werden. Dies gilt auch beim Sitzen.
Respekt vor lokalen Traditionen ist kein Bonus, sondern Pflicht. Ein kleiner kultureller Check vor der Reise kann peinliche und respektlose Situationen vermeiden.
🗣 Freiheit endet dort, wo Respekt beginnt?
Urlaub bedeutet Freiheit – doch nicht Ortlosigkeit.
Was für die einen nur Sonnenbaden ist, berührt für andere religiöse Würde und kulturelle Identität.
Muss sich der Gast anpassen, oder die Stadt an den Gast?
Und wie viel Aufklärung braucht es, damit solche Szenen gar nicht erst entstehen?
Wo ziehst du die Grenze zwischen kultureller Sensibilität und persönlicher Freiheit?




Was für eine schreckliche Tat! Hilfe! Thailand erleidet Gesichtsverlust! Mayday, mayday, mayday!
Housten, wir haben ein Pompem! 55555
Sie sind genauso ignorant wie die Frauen im Bikini,
nur kommt bei ihnen auch noch Dummheit dazu da ihr IQ nicht mal dazu ausreichend zu sein scheint um zu begreifen was in dem Artikel steht.
Manchmal wäre ein Minimum an Erziehung echt hilfreich. Dann wüsste man auch, was Anstand bedeutet.
Im Netz findet sich immer wer, der sich über etwas aufregt das ist normal.
Statt Bilder zu machen um sich als Moralapostel wichtig zu machen, wärer ein kurzer netter Hinweis ausreichend gewesen damit die Damen wissen was sie das sie sich einen anderen Platz suchen sollen. So einfach kann man ein Problem lösen. Da die Thailänder über hervorragende Englischkenntnisse verfügen ist das kein Problem. Dann kann man sich aber nicht im Netz wichtig machen- das ist natürlich wichtiger als diese „schändliche Aktion“ zu beenden.