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Mitglieder verlieren Ersparnisse

Mitglieder verlieren Ersparnisse
SiamRath

Skandal in Chumphon: Dorfbank verweigert Auszahlungen – 1 Million Baht weg?

Ein finanzielles Drama in der Provinz Chumphon: Eine Dorfbank, die unter einer königlichen Initiative gegründet wurde, verweigert ihren Mitgliedern die Auszahlung der Ersparnisse. Rund 50 Bewohner sind betroffen, der Schaden: fast eine Million Baht (ca. 25.000 Euro)!

Königliche Initiative in der Krise

Die Dorfbank wurde 2001 im Rahmen einer königlichen Initiative gegründet, um Sparsamkeit und finanzielle Sicherheit in der Gemeinde zu fördern. Jahrzehntelang vertrauten die Bewohner dem System und zahlten regelmäßig Geld ein – bis Anfang 2025 die böse Überraschung kam.

Plötzlich konnten die Mitglieder keine Abhebungen mehr tätigen. Der Vorsitzende der Bank gab an, dass „ungezahlte Kredite“ zu Liquiditätsproblemen geführt hätten. Doch die Sparer zweifeln an dieser Erklärung – besonders weil der Vorsitzende nun untergetaucht ist.

Einzelschicksale: Erspartes für Operation nicht verfügbar

Ms. Nitaya spart seit 2006 und hat 57.000 Baht (ca. 1.400 Euro) angesammelt. Als ihre Mutter dringend eine Knie-Operation benötigte, wollte sie das Geld abheben – vergeblich. „Man bot mir nur kleine, unregelmäßige Beträge an“, klagt die verzweifelte Frau.

Noch schlimmer traf es Ms. Yupin: Sie wollte 171.000 Baht (ca. 4.200 Euro) abheben, die sie über zehn Jahre angespart hatte. Auch ihr wurde mitgeteilt, dass keine Mittel verfügbar seien. „Ich habe nur einmal zuvor Geld abgehoben – und jetzt ist alles weg!“

Polizei ermittelt – Vorsitzender taucht unter

Im Mai 2025 erstatteten die betroffenen Mitglieder Anzeige bei der Polizei von Chumphon. Sie legten Kontoauszüge, Sparbücher und Mitgliederlisten vor. Die Polizei vermittelte ein Treffen im Bezirksamt – doch der Vorsitzende erschien nicht.

Am 25. September 2025 warteten die Mitglieder vergeblich im Bankbüro. Der Vorsitzende war nicht erreichbar und lieferte keine Erklärung. Dies verstärkte den Verdacht, dass hier mehr im Spiel ist als nur schlechtes Kreditmanagement.

Was steckt wirklich hinter dem Skandal?

Experten vermuten mehrere Möglichkeiten:
Missmanagement: Die Kredite wurden möglicherweise an nicht kreditwürdige Personen vergeben
Veruntreuung: Gelder könnten zweckentfremdet worden sein
Systemisches Versagen: Fehlende Aufsicht ermöglichte die Krise

Die Polizei prüft jetzt alle Optionen. Sollte tatsächlich Betrug vorliegen, drohen dem Vorsitzenden mehrere Jahre Haft.

Ein warnendes Beispiel

Dieser Fall zeigt die Risiken informeller Banksysteme – selbst wenn sie unter königlicher Schirmherrschaft stehen. Die Bewohner von Chumphon fordern jetzt staatliche Hilfe und eine lückenlose Aufklärung.

Das Vertrauen in die Dorfbank ist nachhaltig erschüttert. Und für viele Bewohner bedeutet der Verlust ihrer Ersparnisse existenzielle Not.

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Ihre Meinung zur Dorfbankkrise
Die Blockade von Ersparnissen hat die Mitglieder einer Dorfbank in Chumphon stark verunsichert. Wie denken Sie, sollte mit den fehlenden Geldern umgegangen werden, und welche Maßnahmen könnten Transparenz und Vertrauen in solche lokalen Finanzinitiativen wiederherstellen? Diskutieren Sie Ihre Ansichten in den Kommentaren.

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Quelle: SiamRath