PATTAYA – Was als fröhliches Fest begann, endete im Ärger für Hunderte Bewohner. In einer Wohnsiedlung in Chonburi wurde bis tief in die Nacht zu Chinese New Year gefeiert. Das Problem: Die Feuerwerkskörper knallten bis nach Mitternacht – sehr zum Leidwesen der Nachbarn.
Mitternacht überschritten – Der Knall hört nicht auf
Es war genau 0:00 Uhr, als die ersten Beschwerden in einer Redaktion eingingen. Die Anrufer waren verzweifelt. In der Chokchai 9 Wohnsiedlung im Bezirk Bang Lamung ging die Party weiter. Trotz der späten Stunde wurden weiterhin Feuerwerkskörper gezündet.
„Es hörte einfach nicht auf. Die Explosionen waren ohrenbetäubend“, klagte ein Bewohner, der anonym bleiben möchte.
Wer lebt in der betroffenen Siedlung?
Die Siedlung Chokchai 9 in der Soi Khao Noi ist bekannt für ihre internationale Bewohnerschaft. Viele ausländische Staatsbürger haben hier ihr Zuhause gefunden. Die Mehrheit der Bewohner sind Chinesen, die das Neujahrsfest traditionell ausgiebig feiern. Doch die Feierlaune traf auf empfindliche Nachbarn.
Besonders betroffen: Ältere Menschen und Kinder, die unter dem Lärm und Rauch litten.
Die Beschwerden der Anwohner
Ein verärgerter Nachbar schilderte die Situation gegenüber BLITZ. „Wir haben viele ältere Menschen und Kinder hier. Der Lärm und der Rauch sind für sie unerträglich“, so der Bewohner.
Das stundenlange Geknalle habe die Nachtruhe komplett zerstört. Viele hätten kaum Schlaf gefunden. Die Anwohner fordern nun ein Umdenken bei künftigen Feierlichkeiten. Die Gesundheit der Bewohner müsse Vorrang haben.
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Das sagt das Gesetz zu nächtlichem Lärm
Die thailändischen Lärmvorschriften sind in solchen Fällen eindeutig. Zwischen 22:00 und 6:00 Uhr gelten strenge Ruhezeiten.
Erlaubt ist nur, was den bestehenden Umgebungslärm um nicht mehr als 10 Dezibel überschreitet. Feuerwerkskörper übertreffen diesen Wert um ein Vielfaches.
Das Abbrennen von Feuerwerk in Wohngebieten ist daher grundsätzlich ordnungswidrig. Die Behörden könnten theoretisch einschreiten.
Was sagen die Verantwortlichen?
Bislang hat sich niemand offiziell zu den Vorfällen geäußert. Die Polizei von Nong Prue war vor Ort, griff aber nicht ein. Die Feuerwerkskörper wurden von den Feiernden offenbar privat organisiert. Eine Genehmigung für die späte Nacht lag nicht vor.
„Wir hoffen, dass die Behörden nächstes Jahr früher eingreifen“, hofft ein Nachbar. Die Stimmung in der Siedlung ist gereizt.
Wie geht es jetzt weiter?
Die Beschwerden der Anwohner wurden offiziell protokolliert. Nun müssen die lokalen Behörden entscheiden, ob sie tätig werden. Eine Möglichkeit wäre, künftige Feiern stärker zu regulieren. Klare Zeitlimits für Feuerwerk könnten für friedlichere Nächte sorgen.
Die Bewohner hoffen auf ein besseres Miteinander zwischen den Kulturen. Feiern ja – aber bitte nicht auf Kosten der Nachbarn.
🎆 Tradition oder Ruhestörung – wo sollte die Grenze liegen?
Feuerwerk gehört für viele zu Festen dazu – doch wenn die Knallerei bis tief in die Nacht geht, endet die Freude für andere. Besonders Familien mit Kindern und ältere Menschen fühlen sich belastet.
Sollten solche Feiern strenger reguliert werden oder gehört das einfach zur Kultur? Schreib deine Meinung in die Kommentare.



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