MAHA SARAKHAM, THAILAND – In einem Tempel im Bezirk Borabue haben Behörden einen auswärtigen Mönch in einer verdreckten Hütte angetroffen und dabei zwei .22-Kaliber-Schusswaffen, Munition und weitere Waffen sichergestellt.
Beschwerde löste Razzia am Tempel aus
Ausgangspunkt war eine Eingabe über das Damrongtham-Beschwerdezentrum, nachdem Anwohner von mutmaßlichen Drogen- und Alkoholtouren am Tempel berichtet hatten.
Beamte der Provinzverwaltung Maha Sarakham umstellten daraufhin die Hütte auf dem Tempelgelände und durchsuchten das Gebäude.
Verwahrloste Hütte, übler Geruch, Chaos im Zimmer
Die Hütte war laut Behörden in einem „schmutzigen“ Zustand, Gegenstände lagen durcheinander, im Raum stapelte sich Müll.
Der Gestank sei so stark gewesen, dass er in der Umgebung deutlich wahrnehmbar gewesen sei, hieß es nach der Kontrolle.
Wer in der Hütte lebte
In der Hütte fanden die Beamten Phra Suwan (40), der nach Angaben der Behörden ursprünglich aus der Provinz Kanchanaburi stammt.
Die Bewohner hatten zuvor gemeldet, der Mönch sei aus einer anderen Provinz gekommen, habe sich dort aufgehalten und könnte zudem Waffen verstecken.
Waffenfund und Munition sichergestellt
Bei der Durchsuchung stellten die Beamten zwei .22-Kaliber-Feuerwaffen, drei BB-Guns sowie 41 Schuss Munition sicher.
Alle Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt und im Rahmen der Ermittlungen dokumentiert.
Drogenvorwurf bestätigt – Geständnis und Urintest
Bei der ersten Befragung räumte Phra Suwan nach Behördenangaben ein, etwa fünf Tage zuvor zwei Yaba-Tabletten (Methamphetamin) genommen zu haben, seitdem aber nicht mehr.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Ein anschließend durchgeführter Urintest bestätigte laut offizieller Mitteilung, dass sich Betäubungsmittel in seinem Körper befanden.
Entkleidung und Übergabe an die Polizei
Nach der Kontrolle brachten die Behörden den Mann zunächst zum Abt des Tempels, wo er formell aus dem Mönchsstand entlassen wurde.
Anschließend wurde der ehemalige Mönch an Ermittler der Polizeistation Borabue in Maha Sarakham übergeben, um das weitere rechtliche Verfahren einzuleiten.
Dorfbewohner fordern strengere Kontrollen
Anwohner kritisierten das Verhalten des früheren Mönchs und erklärten, man habe schon länger „verdächtige“ Vorgänge beobachtet, bevor die Beschwerde eingereicht wurde.
Aus dem Dorf kamen zudem Forderungen nach häufigeren und strengeren Überprüfungen von Mönchen in der Gegend, um ähnliche Fälle künftig zu verhindern.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: