Vater und Sohn in Phuket von Riesenwelle ins Meer gespült
Ein Urlaubstraum auf Phuket beinahe zum Albtraum: Ein ausländischer Vater und sein Sohn wurden an Kalim Beach von einer Monsterwelle erfasst und ins Meer gespült! Das dramatische Video der Rettung (nicht mehr verfügbar) ging viral – und zeigt, wie schnell das Idyll zur Todesfalle werden kann.
Schockmoment an Kalim Beach
Die beiden Touristen saßen friedlich auf den Felsen von Kalim Beach und machten Erinnerungsfotos – als plötzlich eine ungeheure Welle sie erfasste und ins Meer riss. Ein 56-Sekunden-Video, das später viral ging, hält den schockierenden Moment fest: Man sieht, wie die Wassermassen den Mann und den Jungen von den Felsen reißen und in die tosende See ziehen.
Glück im Unglück: Ein wachsamer Rettungsschwimmer und mehrere mutige Passanten bemerkten den Zwischenfall sofort. Sie stürzten sich ins Wasser und zogen die beiden Verunglückten zurück an Land. Der Post auf Social Media warnte: „Die Wellen sind momentan sehr stark! Nicht nur stark – sie saugen einen ein!“
Social Media reagiert mit Kritik und Betroffenheit
Das Video löste eine Welle der Reaktionen im Internet aus. Unter den Hashtags #Phuket und #KalimBeach kommentierten Tausende Nutzer die gefährliche Aktion. „Die Wellen sind so stark, warum geht ihr da rein? Wollt ihr wiedergeboren werden?“, fragte ein sichtlich genervter Nutzer.
Andere zeigten Mitgefühl: „Die Rettungskräfte tun mir leid – riskieren ihr Leben für Leute, die keine Vorsicht kennen.“ Wieder andere berichteten von eigenen Beinahe-Unfällen an genau derselben Stelle. Kalim Beach ist bekannt für plötzliche, starke Strömungen und unberechenbare Wellen.
Warum Kalim Beach so gefährlich ist
Der Strand im Westen Phukets ist während der Südwest-Monsun-Saison besonders tückisch. Unterwasser-Felsformationen und eine steile Küstenlinie sorgen für unvorhersehbare Wellenbewegungen. Immer wieder werden hier ahnungslose Touristen von sogenannten „Sneaker Waves“ überrascht – Wellen, die unerwartet viel höher ausfallen als ihre Vorgänger.
Die lokalen Behörden warnen seit Wochen vor den gefährlichen Bedingungen. „Das Leben ist kein Witz“, steht unter dem viralen Post – eine eindringliche Mahnung an alle Besucher, die Warnhinweise ernst zu nehmen.
Rettungskräfte im Dauereinsatz
Für die Rettungsschwimmer auf Phuket sind solche Einsätze leider Alltag. Immer wieder unterschätzen Touristen die Kraft des Meeres – setzen sich für Selfies auf nasse Felsen oder schwimmen bei roten Warnflaggen.
„Wir retten wöchentlich mehrere Menschen an diesem Strand“, berichtet ein erfahrener Rettungsschwimmer unter Anonymität. „Die Leute denken, das Meer sei ihr Freund – aber hier kann es innerhalb von Sekunden zum Feind werden.“
Was Touristen beachten sollten
Die wichtigsten Regeln für Phukets Strände:
• Rote Flaggen bedeuten absolutes Badeverbot
• Nie auf nassen Felsen posieren – Wellen können unerwartet hoch auflaufen
• Immer auf Rettungsschwimmer achten und deren Anweisungen befolgen
• Kinder niemals aus den Augen lassen
Die Schönheit der Strände kann trügerisch sein – und im Zweifel ist Vorsicht besser als Nachsicht.
💬 Ihre Meinung ist gefragt
Würden Sie sich in der Monsunzeit ans Meer wagen? Viele Urlauber unterschätzen die Kraft der Wellen in Phuket – trotz Warnungen. Finden Sie, Touristen sollten stärker aufgeklärt oder gefährliche Strandabschnitte zeitweise gesperrt werden? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.
Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar. (This article is also available in English.) → English version



