MUKDAHAN, THAILAND – Grenzpolizisten haben in einem Mietshaus in Mukdahan rund vier Millionen Speed-Pillen sichergestellt und drei Verdächtige festgenommen. Royal Thai Police sieht den Fund als Teil einer verschärften Offensive gegen den Drogenhandel im Grenzraum.
Zugriff am Freitagnachmittag
Der Zugriff erfolgte in einem gemieteten zweistöckigen Haus an der Damrongmukda Road im Bezirk Muang.
Nach Angaben von Pol Maj Gen Wutthipong Yenjit, Chef der Border Patrol Police Region 2, verhielten sich die Männer bei der Ansprache auffällig und versuchten zu fliehen, wurden aber sofort gestellt.
Vier Millionen Pillen auf dem zweiten Stock
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten auf der oberen Etage sieben Säcke mit Speed-Pillen, insgesamt etwa 4.000.000 Stück.
Die Verdächtigen hätten laut Polizei eingeräumt, dass die Drogen ihnen gehörten und in dem Haus versteckt worden waren.
Fahrzeuge und Handys als Beweismittel
Zusätzlich beschlagnahmten die Ermittler drei Fahrzeuge, darunter zwei Isuzu-Pick-ups und einen Toyota Fortuner.
Außerdem wurden drei Mobiltelefone sichergestellt, die nun als mögliche Kommunikations- und Logistikspuren ausgewertet werden.
Spur führt nach Nakhon Phanom
In ersten Vernehmungen gaben die Männer an, die Ware aus einem Grenzgebiet zwischen den Distrikten That Phanom und Muang in der Nachbarprovinz Nakhon Phanom abgeholt zu haben.
Von dort seien die Drogen nach Mukdahan gebracht und rund einen Monat in dem Mietshaus gelagert worden, bis ein weiteres Team den Weitertransport in andere Provinzen übernehmen sollte.
Verdächtige und mutmaßliche Bezahlung
Die Festgenommenen wurden als Samanya Raksanit, Rasthawit Thangsungnoen und Prapruek Chantri identifiziert.
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Einer von ihnen sagte laut Polizei aus, er habe bei den Transporten geholfen und dafür 40.000 Baht pro Fahrt erhalten.
Schwere Vorwürfe und weitere Fahndung
Gegen alle drei Männer wurden Anklagen wegen Besitzes von Narkotika der Kategorie 1 mit Verkaufsabsicht erhoben, ein Delikt, das die Behörden als erhebliche Gefahr für öffentliche Sicherheit und nationale Sicherheit einstufen.
Die Verdächtigen und die beschlagnahmten Gegenstände wurden an die Ermittler der Polizeistation Muang Mukdahan übergeben, während die Fahndung nach weiteren Beteiligten und den Drahtziehern ausgeweitet wird.
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Der Fund zeigt erneut, wie zentral der Nordosten als Transit- und Lagerraum für synthetische Drogen geworden ist und wie stark kriminelle Logistik auf Mietobjekte und schnelle Fahrzeugwechsel setzt.
Sollten Behörden stärker auf Vermieterkontrollen, digitale Auswertung von Kommunikationsdaten oder sichtbare Grenzpräsenz setzen – oder droht dabei zu viel Kollateralschaden für normale Bewohner und Reisende?



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