Mukdahan: Polizei beschlagnahmt Millionen Meth-Pillen

🚔 Mega-Drogenfund im Nordosten Thailands: Polizei stürmt ein Haus nahe der Grenze und entdeckt Millionen Meth-Pillen. Drei Männer werden festgenommen, doch Ermittler vermuten ein viel größeres Netzwerk hinter dem Schmuggel. Wer steckt wirklich hinter dem Millionen-Deal?

Mukdahan: Polizei beschlagnahmt Millionen Meth-Pillen
Pongpat Wongyala, Bangkok Post

MUKDAHAN, THAILAND – Grenzpolizisten haben in einem Mietshaus in Mukdahan rund vier Millionen Speed-Pillen sichergestellt und drei Verdächtige festgenommen. Royal Thai Police sieht den Fund als Teil einer verschärften Offensive gegen den Drogenhandel im Grenzraum.

Zugriff am Freitagnachmittag

Der Zugriff erfolgte in einem gemieteten zweistöckigen Haus an der Damrongmukda Road im Bezirk Muang.

Nach Angaben von Pol Maj Gen Wutthipong Yenjit, Chef der Border Patrol Police Region 2, verhielten sich die Männer bei der Ansprache auffällig und versuchten zu fliehen, wurden aber sofort gestellt.

Vier Millionen Pillen auf dem zweiten Stock

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten auf der oberen Etage sieben Säcke mit Speed-Pillen, insgesamt etwa 4.000.000 Stück.

Die Verdächtigen hätten laut Polizei eingeräumt, dass die Drogen ihnen gehörten und in dem Haus versteckt worden waren.

Fahrzeuge und Handys als Beweismittel

Zusätzlich beschlagnahmten die Ermittler drei Fahrzeuge, darunter zwei Isuzu-Pick-ups und einen Toyota Fortuner.

Außerdem wurden drei Mobiltelefone sichergestellt, die nun als mögliche Kommunikations- und Logistikspuren ausgewertet werden.

Spur führt nach Nakhon Phanom

In ersten Vernehmungen gaben die Männer an, die Ware aus einem Grenzgebiet zwischen den Distrikten That Phanom und Muang in der Nachbarprovinz Nakhon Phanom abgeholt zu haben.

Von dort seien die Drogen nach Mukdahan gebracht und rund einen Monat in dem Mietshaus gelagert worden, bis ein weiteres Team den Weitertransport in andere Provinzen übernehmen sollte.

Verdächtige und mutmaßliche Bezahlung

Die Festgenommenen wurden als Samanya Raksanit, Rasthawit Thangsungnoen und Prapruek Chantri identifiziert.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Einer von ihnen sagte laut Polizei aus, er habe bei den Transporten geholfen und dafür 40.000 Baht pro Fahrt erhalten.

Schwere Vorwürfe und weitere Fahndung

Gegen alle drei Männer wurden Anklagen wegen Besitzes von Narkotika der Kategorie 1 mit Verkaufsabsicht erhoben, ein Delikt, das die Behörden als erhebliche Gefahr für öffentliche Sicherheit und nationale Sicherheit einstufen.

Die Verdächtigen und die beschlagnahmten Gegenstände wurden an die Ermittler der Polizeistation Muang Mukdahan übergeben, während die Fahndung nach weiteren Beteiligten und den Drahtziehern ausgeweitet wird.

Deine Meinung

Der Fund zeigt erneut, wie zentral der Nordosten als Transit- und Lagerraum für synthetische Drogen geworden ist und wie stark kriminelle Logistik auf Mietobjekte und schnelle Fahrzeugwechsel setzt.

Sollten Behörden stärker auf Vermieterkontrollen, digitale Auswertung von Kommunikationsdaten oder sichtbare Grenzpräsenz setzen – oder droht dabei zu viel Kollateralschaden für normale Bewohner und Reisende?

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: bangkokpost.com

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert