Nach Attacke auf Deutschen – neue Vorwürfe gegen „Fueang Fah“

Ein deutscher Tourist brutal attackiert, ein Koreaner bestohlen und bedroht: In Pattaya richten Ermittler ihren Fokus nun auf eine schillernde, aber flüchtige Schlüsselfigur – und die Hinweise verdichten sich.

Nach Attacke auf Deutschen – neue Vorwürfe gegen „Fueang Fah“
The Pattaya News
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PATTAYA, THAILAND – Die Polizei in Pattaya geht davon aus, dass eine flüchtige transgender Tatverdächtige sowohl an einem brutalen Angriff auf einen deutschen Urlauber als auch an einem Diebstahl mit Sachbeschädigung in einer Poolvilla beteiligt gewesen ist. Die Ermittler koordinieren nun zwei Verfahren, um die unter dem Spitznamen „Fueang Fah“ bekannte Person zu identifizieren, festzunehmen und zu möglichen Vorwürfen zu vernehmen.

Angriff auf deutschen Touristen an der Beach Road

Der erste Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am 24.02.2026, als der 55-jährige deutsche Tourist Markus nahe dem Strand von Pattaya von einer Gruppe von schätzungsweise fünf bis sechs transgender Frauen angegriffen worden sein soll.

Zuvor hatte er nach Polizeiangaben zwei transgender Frauen in sein Hotel eingeladen und später festgestellt, dass eine größere Summe Bargeld aus seinem Zimmer verschwunden war.

Eskalation nach mutmaßlichem Diebstahl

Als der Deutsche die Gruppe verfolgte, um das Geld zurückzufordern, soll sich die Situation plötzlich zugespitzt haben, woraufhin die Personen ihn zusammengeschlagen und ihm Verletzungen zugefügt haben sollen.

Vier Verdächtige wurden nach dem Angriff bereits von der Polizei festgenommen, zwei weitere sind noch auf der Flucht, darunter die als „Fueang Fah“ bekannte Person, die durch auffällig stark aufgetragene weiße Körpercreme auffallen soll.

Zweiter Fall mit koreanischem Urlauber in Poolvilla

Nur rund zweieinhalb Stunden später, gegen 3.53 Uhr am selben Datum, lud der 46-jährige Südkoreaner Kim Sangyul gemeinsam mit zwei Landsleuten drei transgender Frauen, darunter mutmaßlich „Fueang Fah“, von der Südküste Pattayas in eine gemietete Poolvilla im Gebiet Huay Yai ein.

Während der Feier bemerkte Kim nach eigenen Angaben, dass 20.000 Baht Bargeld fehlten und sprach die Anwesenden darauf an.

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Tobsuchtsanfall und Flucht über die Mauer

Daraufhin soll „Fueang Fah“ nach Zeugenberichten in einen extrem aufgeregten Zustand geraten sein, geschrien, Gegenstände geworfen, mit einem Holztisch gedroht, sich am Boden gerollt, sich selbst mit dem Handy gefilmt und die anderen Anwesenden massiv eingeschüchtert haben.

Anschließend sei sie aus der Villa geflohen, über die Umgrenzungsmauer geklettert und habe draußen laut geschrien, bevor sie verschwand.

Beweisvideos und Abgleich durch zwei Wachen

Kim und seine Begleiter erstatteten später Anzeige bei Pol. Lt. Col. Pacharack Suriya von der Polizeiwache Huay Yai und übergaben Teile der Videoaufnahmen, die sie während des Vorfalls gemacht hatten.

Beamte der Polizeistationen Pattaya City und Huay Yai verglichen diese Videos mit Aufnahmen aus dem Fall des deutschen Touristen, auf denen eine Person zu sehen sein soll, die einem Urlauber das Portemonnaie aus der Tasche zieht, sodass es zu Boden fällt.

Verdacht auf dieselbe Hauptverdächtige

Nach Auswertung der Bilder kommen die Ermittler zu dem Schluss, dass Aussehen und Merkmale übereinstimmen und es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um dieselbe Person handeln dürfte.

Die Polizei führt beide Verfahren nun zusammen und sucht intensiv nach „Fueang Fah“, um sie zu den Vorwürfen der Körperverletzung, des Diebstahls, der Sachbeschädigung und der Bedrohung zu befragen.

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Quelle: Pattaya News

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