PHUKET – Ein Schock für die Tourismus-Sicherheit: Bei einer Großkontrolle am Chalong Pier sind sechs Besatzungsmitglieder von Touristenbooten mit Drogen im Blut aufgefallen. Die Razzia folgte auf den tödlichen Boots-Crash vor Phi Phi.
Warum diese Razzia jetzt stattfand
Hintergrund ist der schwere Bootsunfall vor wenigen Tagen, bei dem eine 17-jährige Russin starb. Die Behörden setzen nun alles daran, die Sicherheit auf dem Wasser zu erhöhen.
Unter der Leitung von Touristenpolizei-Chef Ekachai Siri trafen sich um 8 Uhr mehrere Einheiten am Chalong Pier. Ihr Ziel: Bootsführer und Crews von Touristenschiffen.
„Die Kontrollen sind Teil verschärfter Sicherheitsmaßnahmen“, so ein Polizeisprecher. Das Vertrauen der Urlauber müsse wiederhergestellt werden.
So lief die Großaktion ab
Ein riesiges Aufgebot war im Einsatz: Touristenpolizei, Narcotics Suppression Police, Marinepolizei, das Marinedepartment und die Chalong-Polizei.
Insgesamt wurden 87 Personen zufällig ausgewählt und einem Urin-Drogentest unterzogen. Das Ergebnis ist alarmierend: 81 Tests waren negativ, aber sechs schlugen positiv an.
Die genauen Substanzen wurden nicht öffentlich gemacht. Alle sechs positiv Getesteten wurden rechtlichen Verfahren zugeführt.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Was bedeutet das für die Touristen-Sicherheit?
Der Fund ist ein Alarmsignal. Besatzungsmitglieder, die unter Drogeneinfluss stehen, sind ein unberechenbares Sicherheitsrisiko für hunderte Urlauber an Bord.
Die Aktion zeigt, dass die behördlichen Sicherheitsvorkehrungen möglicherweise lange lax waren. Erst nach einer Tragödie wird konsequent durchgegriffen.
Für Touristen, die eine Bootstour buchen, ist dies eine beunruhigende Nachricht. Sie vertrauen ihr Leben der Crew an.
Wie reagieren die Behörden jetzt?
Die Polizei kündigte an, die Kontrollen fortzusetzen und auszuweiten. Alle Bootsbetreiber in der Provinz sollen stärker überwacht werden.
Die Politik dahinter kommt von höchster Stelle: Polizeigeneral Saksira Puek-am, Kommandeur der Touristenpolizei, und Generalmajor Setthasak Yimcharoen haben den Befehl zum Verschärfen der Standards gegeben.
Das Ziel ist klar: Null Toleranz bei Drogen im Tourismus-Sektor. Jeder weitere positive Test wird sofort geahndet.
Das sagen Experten zur Lage
Sicherheitsexperten fordern seit langem regelmäßige und unangemeldete Drogentests für alle Mitarbeiter im Tourismus-Verkehr. Der aktuelle Fund gibt ihnen recht.
„Ein Drogenproblem in der Boots-Crew ist wie ein betrunkener Pilot im Cockpit“, so ein ehemaliger Marine-Offizier. Die Gefahr sei real und müsse an der Wurzel bekämpft werden.
Für Phukets Image als sicheres Reiseziel sind diese Enthüllungen ein herber Rückschlag. Die Vertrauensarbeit der Behörden beginnt jetzt erst richtig.
🗣 Wie sicher ist „Urlaub“ wirklich?
Wenn ausgerechnet diejenigen, denen Touristen ihr Leben anvertrauen, unter Drogen stehen – was sagt das über Kontrollen, Verantwortung und den Zustand des Massentourismus aus?
Reichen Stichproben?
Oder braucht Phuket eine radikale Sicherheitswende auf dem Wasser?
Schreib offen:
Fühlst du dich auf Tourbooten noch sicher – oder ist dein Vertrauen erschüttert?



