PATTAYA, THAILAND – Nach einem Überfall auf einen deutschen Urlauber haben die Behörden von Banglamung am Abend des 24.02.2026 verstärkte Fußstreifen entlang des Strandes von Pattaya Beach angeordnet. Ziel der Aktion war es, Straftaten zu verhindern, das Sicherheitsgefühl von Anwohnern und Gästen zu stärken und das Image der Küstenstadt als sicheres Reiseziel zu stabilisieren.
Auslöser: Angriff auf deutschen Touristen
Der Einsatz stand in direktem Zusammenhang mit einem Vorfall, bei dem ein 55-jähriger deutscher Tourist an der Pattaya Beach Road von einer Gruppe transgender Thai-Frauen überfallen und verletzt worden war.
Der Streit hatte sich an einem Konflikt um angeblich fehlendes Geld aus dem Hotelzimmer des Urlaubers entzündet und war anschließend landesweit in den Medien verbreitet worden.
Entscheidung des Bezirkschefs
Der Bezirksleiter von Banglamung, Anusak Piriyamorn, ordnete nach dem Vorfall gegen 22 Uhr eine proaktive gemeinsame Patrouille entlang des gesamten Strandabschnitts an.
Die Behörden reagierten damit auf wachsende Sorgen um die Sicherheit in dem international stark frequentierten Badeort.
Zusammensetzung der Einsatzkräfte
An der Operation beteiligten sich zivile Verwaltungsbeamte des Landkreises Banglamung gemeinsam mit Kräften der Touristenpolizei Pattaya sowie weiteren Polizeieinheiten.
Geführt wurde der Polizeiteil von Pol. Lt. Col. Phawit Chimphali, Inspektor der Touristenpolizei Pattaya, der den koordinierten Einsatz vor Ort leitete.
Ablauf der Strandkontrollen
Die gemischten Teams sammelten sich zunächst an der Kontrollstelle der Touristenpolizei vor dem Mike Shopping Mall an der Pattaya Beach Road und verlegten von dort zu Fuß auf den Strand.
Von diesem Punkt aus wurden Kontrollen entlang der gesamten Strandlinie durchgeführt, mit Fokus auf Bereiche mit vielen Urlaubern und zuvor als risikoreich eingestuften Zonen.
Fokus auf Risikogruppen und Identitätskontrollen
Während der Patrouille nahmen die Einsatzkräfte Gruppen in öffentlichen Bereichen ins Visier und richteten ein besonderes Augenmerk auf Ansammlungen von transgender Frauen, um mögliche Straftaten oder Belästigungen frühzeitig zu unterbinden.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Verdächtige Personen wurden angesprochen, zur Feststellung der Identität gebeten, in Registern erfasst und mit deutlichen Hinweisen auf die Einhaltung der Gesetze verwarnt.
Reaktionen und Ausblick
Nach Angaben der Behörden verlief der nächtliche Einsatz störungsfrei, es wurden weder Schlägereien noch schwere Delikte oder nennenswerte Zwischenfälle registriert.
Die Stimmung am Strand blieb lebhaft, viele thailändische und internationale Gäste kooperierten nach Darstellung lokaler Verantwortlicher gut mit den Beamten und äußerten Vertrauen in die anhaltenden Sicherheitsbemühungen, die als regelmäßige Maßnahme fortgesetzt werden sollen.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: