NAKHON SI THAMMARAT – Was als einfache Lärmbeschwerde begann, endete in einer nächtlichen Schießerei mitten in der Stadt. Ein offenbar betrunkener Polizeibeamter zog seine Dienstwaffe – der Werkstattbesitzer schoss zurück. Ein unglaublicher Vorfall, der das Vertrauen in die Ordnungshüter erschüttert.
Lärm-Kontrolle eskaliert am späten Abend
Gegen 23 Uhr am Mittwoch betrat ein Polizeibeamter eine Werkstatt an der Pak Nakhon Road. Sein Vorwurf: zu laute Reparaturarbeiten zu nachtschlafender Zeit.
Doch die Angestellten beteuerten, sie würden nur zusammensitzen und reden. Der Beamte, der deutlich alkoholisiert gewirkt habe, glaubte ihnen nicht.
Plötzlich griff er an seine Hüfte, zog seine Dienstwaffe und richtete sie auf einen der Mechaniker. Die Situation war außer Kontrolle.
Werkstatt-Besitzer zieht zur Selbstverteidigung seine Waffe
Was dann geschah, hört sich an wie aus einem schlechten Actionfilm. Mehrere Schüsse hallten durch die Nacht.
Der Werkstattbesitzer, im Besitz einer legalen Waffe, sah sich zum Handeln gezwungen. Aus Notwehr, wie er betont, zog er seine eigene Pistole und feuerte zurück.
Ein unglaublicher Schusswechsel zwischen einem Staatsdiener und einem Bürger – zum Glück wurde dabei niemand verletzt.
„Das war schon das zweite Mal mit ihm“
Nach dem Gefecht zeigte der Werkstattbesitzer den Beamten an. Bei den Ermittlungen kam Erschreckendes zutage.
„Das war schon das zweite Mal, dass ich Ärger mit demselben Offizier hatte. Beide Male war er betrunken. Nüchtern ist er ruhig, aber unter Alkohol wird er aggressiv“, sagte der Geschäftsmann den ermittelnden Kollegen.
Diesmal habe der Polizist einfach zu schießen begonnen, weshalb er sich gezwungen sah, zurückzufeuern, um ihn auf Distanz zu halten.
Beweise sichern eine bizarre Szenerie
Die Ermittler der Polizeistation Mueang Nakhon Si Thammarat fanden eine bizarre Szene vor. An der Werkstattwand waren deutliche Einschusslöcher zu sehen.
Ein nahegelegener Edelstahlzaun wies Beschädigungen auf. Die Auswertung der Überwachungskameras läuft.
Der beteiligte Beamte wurde als ein Polizist der Provinzpolizei identifiziert, der aktuell einem örtlichen Gericht zugeteilt ist und in der Nähe wohnt.
Beide Seiten zeigen sich gegenseitig an
Die Lage ist verfahren: Beide Männer haben nun Anzeige gegeneinander erstattet. Der Beamte dürfte sich wegen des Waffengebrauchs unter Alkoholeinfluss und gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen.
Der Werkstattbesitzer muss seine Notwehrhandlung beweisen. Die Staatsanwaltschaft wird entscheiden, ob und welche Anklagen erhoben werden.
Der Fall erinnert an eine ähnliche Tragödie in Samut Prakan im September, bei der in einer Werkstatt ein Mensch starb.
Ein Fall, der viele Fragen aufwirft
Dieser Vorfall zeigt auf Probleme innerhalb der Polizei. Wie kann ein Beamter alkoholisiert und bewaffnet Streife gehen?
Wo bleibt die Vorbildfunktion der Ordnungshüter? Die thailändische Polizeiführung steht nach diesem Skandal erneut unter Druck, für mehr Disziplin zu sorgen.
Die Bürger fragen sich: Wer beschützt uns eigentlich, wenn die Polizei selbst zur Gefahr wird?
🗣 Wo ist hier die Grenze?
Wenn ein Polizist zur Waffe greift, weil ihn etwas stört – was sagt das über Kontrolle, Alkohol und Macht aus? War das Selbstverteidigung, Notwehr auf beiden Seiten oder ein kompletter Zusammenbruch von Verantwortung? Sag offen, wie du diesen Fall bewertest.




Sag offen wie du den Fall bewertest.“
Gelogen, ihr würdes das zensieren. Nix mit „offen“.