Nahost-Krise: Reisende sollen Flüge früh buchen

🌍 Weniger Verbindungen, höhere Nachfrage: Der Krieg im Nahen Osten treibt die Preise für Flüge zwischen Asien und Europa nach oben. Besonders Direktflüge sind stark gefragt. Wird Reisen jetzt zum Luxus?

Nahost-Krise: Reisende sollen Flüge früh buchen
Bangkok Post
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BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Luftfahrtbehörde CAAT erwartet, dass sich Störungen im Flugverkehr über Drehkreuze im Nahen Osten ab Ende März spürbar abschwächen und extrem hohe Ticketpreise wieder nachgeben. Bis dahin bleiben viele Verbindungen eingeschränkt, vor allem für Reisende zwischen Asien und Europa, die kurzfristig buchen.

Nahost-Drehkreuze bleiben der Engpass

Nach Angaben der CAAT konnten die meisten im Nahen Osten ansässigen Airlines ihre Flugbetriebe noch nicht vollständig normalisieren.

Ausnahmen gebe es derzeit nur bei einzelnen Verbindungen aus Oman, während andere Netze weiter eingeschränkt liefen.

Umsteigerouten treffen es am härtesten

Besonders betroffen seien internationale Strecken, die für Umsteigeverbindungen stark auf den Nahen Osten setzen, teilte die CAAT mit.

Weil diese Knotenpunkte nur eingeschränkt funktionieren, weichen Passagiere verstärkt auf Direktflüge zwischen Asien und Europa aus.

Direktflüge werden knapp – und damit teuer

Der Ausweichtrend hat die Nachfrage nach Sitzen auf den Direktstrecken laut CAAT schlagartig steigen lassen.

Für kurzfristige Buchungen blieben dadurch oft nur noch die teureren Tarifklassen übrig, was die Preise zusätzlich nach oben treibt.

Wer früh bucht, spart – wer flexibel ist, findet Umwege

Die Behörde rät, Reisen möglichst weit im Voraus zu planen, um noch Zugang zu günstigeren Kontingenten zu bekommen.

Wer zeitlich flexibel ist, könne außerdem Alternativrouten über Länder wählen, über die Umsteigeverbindungen weiterhin regulär angeboten werden.

Blick auf Kerosin und mögliche Maßnahmen

Parallel beobachtet die CAAT die Entwicklung der Kosten für Flugtreibstoff, die im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten stehen, und stimmt sich dazu mit Airlines ab.

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Ziel sei es, Maßnahmen zu diskutieren, die ein ausgewogenes Tarifniveau stützen und die Belastung für Passagiere senken, während die Behörde zugleich betont, dass an thailändischen Flughäfen bislang keine gestrandeten Passagiere gemeldet wurden.

Deine Meinung

Wie sollten Airlines und Behörden auf kurzfristige Preissprünge reagieren, wenn internationale Drehkreuze ausfallen und Direktflüge plötzlich überrannt werden?

Sollten aus deiner Sicht eher Marktmechanismen greifen oder braucht es klarere Leitplanken gegen extreme Ticketpreise – schreib es in die Kommentare.

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Quelle: bangkokpost.com

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