Neue Kampfdrohne: Thailand setzt auf eigene Entwicklung

Thailand will eigene Kampfdrohnen bauen – mit Reichweite bis zu 1.000 Kilometern! Technisch machbar, aber der Weg ist voller Hürden. Kann Bangkok wirklich mit der Shahed-Technik mithalten?

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ThaiRath

BANGKOK, THAILAND – Thailand plant, Drohnen mit ähnlichen Eigenschaften wie die iranischen Shahed-Drohnen zu entwickeln, ist technisch machbar, jedoch gibt es zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen.

Technische Fähigkeiten

Die iranischen Shahed-Drohnen, insbesondere das Modell 136, nutzen asymmetrische Kriegsführung und sind nicht besonders komplex oder teuer. Daher ist es für thailändische Techniker durchaus möglich, diese Technologie nachzubauen.

Die thailändische Luftfahrtindustrie und Forschungsinstitute sind bereits auf die Verwendung von Verbundmaterialien und Glasfaser spezialisiert, um die Radarreflexion zu minimieren.

Kooperation zwischen Militär und Privatwirtschaft

Aktuellen Berichten zufolge arbeitet die thailändische Luftwaffe mit der Privatwirtschaft an der Entwicklung von Drohnen, die dem Shahed 136 ähneln. Diese Drohnen sollen eine Reichweite von 500 bis 1.000 Kilometern haben.

Das Projekt zielt darauf ab, einheimische Angriffs-Drohnen für die thailändischen Streitkräfte zu entwickeln, die präzise Bombenangriffe durchführen können.

Motor und Navigationssystem

Die Shahed-Drohnen verwenden einen kleinen Zweitaktmotor, der leicht auf dem zivilen Markt erhältlich ist. Das Navigationssystem kann durch bestehende Technologien wie GPS und kostengünstige Inertialnavigationssysteme weiterentwickelt werden.

Obwohl diese Systeme anfällig für Störungen sind, sind sie für Selbstmordmissionen ausreichend.

Forschung und Entwicklung neuer Waffen

Angesichts der anhaltenden Bedrohungen, insbesondere aus Kambodscha, ist die Forschung und Entwicklung neuer Waffen in Thailand unerlässlich. Lektionen aus Konflikten wie dem Iran-Israel-USA-Krieg zeigen, dass selbst stark geschützte militärische Einrichtungen anfällig für Angriffe sind.

Institutionen wie das DTI und die Streitkräfte arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung von UAVs und kooperieren mit der Privatwirtschaft, um moderne Überwachungsdrohnen zu schaffen.

Herausforderungen und Hindernisse

Obwohl die Herstellung von Drohnen möglich ist, bleibt die Herausforderung, diese im realen Einsatz effektiv zu machen. Insbesondere die Entwicklung von Anti-Jamming-Technologien ist entscheidend.

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Quelle: Thairath

Ein Kommentar zu „Neue Kampfdrohne: Thailand setzt auf eigene Entwicklung

  1. In einer Welt die kein Recht und keine Regeln mehr kennt, ist vermutlich jede Art von Vorbereitung auf kriegerische Auseinandersetzungen durchaus sinnvoll. Hochgerüstet und bis zu den Zähnen bewaffnet dürfte zur Abschreckung der einzige Schutz vor Angriffen sein. Dass dies den ultimative Wahnsinn widerspiegelt ist mir durchaus bewusst. Aber so ist das nun mal in einer Welt ohne Regeln in der nur noch das Recht des Stärkeren herrscht.

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