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Neues System soll Bootsverkehr sicherer machen

Neues System soll Bootsverkehr sicherer machen
Achadthaya Chuenniran, Bangkok Post

PHUKET – Die Ferieninsel geht neue Wege in Sachen Sicherheit. Ab sofort müssen Passagiere an Bootspieren ein digitales Registrierungssystem nutzen. Die „Smart Pier“ soll Leben retten und Phuket zum Vorreiter machen.

„Smart Pier“ ist seit Dezember aktiv

Gouverneur Nirat Phongsitthithawon hat das System offiziell gestartet. Es läuft bereits seit dem 15. Dezember im Test und wurde am 23. Dezember eingeweiht.

Entwickelt wurde es von der Phuket Provincial Administrative Organisation unter Präsident Rewat Areerob. Es ist Teil der „Smart City“-Strategie der Insel.

„Phuket ist bestrebt, Besucher in allen Dimensionen zu schützen – Sicherheit, Ordnung und öffentliche Dienstleistungen“, sagte Gouverneur Nirat.

So funktioniert das digitale Sicherheitssystem

Das „Smart Pier“-System erfasst jeden Bootspassagier digital bei der Einschiffung. Es integriert Passagier-Registrierung, Identitätsverifikation und Notfallmeldungen.

Alle Daten werden in Echtzeit mit einem zentralen System verknüpft. Im Notfall wissen die Rettungskräfte sofort, wer an Bord war.

Das soll die Reaktion bei Unglücken massiv beschleunigen und die Suche und Rettung effizienter machen. Es setzt internationale Standards um.

Langfristiges Ziel: Weltklasse-Destination werden

Präsident Rewat Areerob betonte die langfristige Vision. „Phuket Smart Pier ist darauf ausgelegt, internationale Standards zu erfüllen.“

Es unterstütze das Bestreben der Insel, ein sicheres und nachhaltiges Reiseziel von Weltklasse zu werden. Die vollständige Rückverfolgbarkeit sei ein Schlüsselfaktor.

Die Investition in moderne Technologie soll das Vertrauen der Touristen stärken und Phukets Ruf als verantwortungsvolles Reiseziel festigen.

Verkehrsminister benennt altbekannte Probleme

Während der Gouverneur das neue System feierte, sprach Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn unangenehme Wahrheiten an.

Im Zentrum der Kritik steht Patong Beach, die wichtigste Wirtschaftszone der Insel. Hier gebe es chronische Probleme.

Dazu zählen Verkehrschaos, Abfallmanagement und eine fragmentierte Infrastruktur. Der Minister forderte dringende, praktische Lösungen.

Minister verspricht Lösung für Verkehrschaos

Minister Phiphat versprach, die Verkehrsengpässe anzugehen. Straßen und alternative Routen sollen verbessert werden.

Auch das Umweltmanagement müsse dringend optimiert werden, damit die Stadt effizient funktionieren könne. Die Aussagen deuten auf massiven Handlungsdruck hin.

Die Sicherheit auf dem Meer zu erhöhen, während an Land das Chaos regiert, wäre nur ein halbherziger Erfolg.

Reaktionen und Herausforderungen

Reiseveranstalter und Bootsbetreiber stehen dem neuen System grundsätzlich positiv gegenüber. Sie warnen aber vor bürokratischen Hürden und längeren Wartezeiten.

Die Umsetzung und Akzeptanz bei Touristen aus aller Welt bleibt eine Herausforderung. Die Datenschutz-Frage muss transparent kommuniziert werden.

Dennoch: Der Schritt hin zu mehr Transparenz und Sicherheit auf dem Wasser ist überfällig. Phuket könnte damit wirklich zum Vorbild für andere Destinationen werden.

🗣 Technik als Lösung – oder nur ein Anfang?

Digitale Registrierung, Echtzeitdaten, klare Zuständigkeiten: Auf dem Papier klingt das System wie ein Durchbruch.

Doch verhindert Technik allein Unfälle, Überlastung und Chaos in der Hochsaison?
Oder braucht es parallel endlich harte Entscheidungen bei Verkehr, Müll und Infrastruktur, damit Phuket nicht nur smart wirkt, sondern auch funktioniert?

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Quelle: Bangkok Post

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