PHETCHABUN – Was als romantischer Neujahrsurlaub begann, endete beinahe in einer Tragödie. Eine thailändische Familie wurde in einem Resort auf dem Phu Thap Boek Berg durch ein Gasleck fast getötet. Die Mutter rettete ihre Angehörigen in letzter Sekunde.
Idyllisches Resort wird zur Todesfalle
Die Familie checkte am 31. Dezember in ein Resort mit Blick auf das Feuerwerk ein. Das Zimmer war klein, alt und schlecht belüftet.
Das entscheidende Detail: Das Bad hatte einen LPG-Gas-Wassererhitzer ohne Abzug oder Belüftung. Ein tödlicher Konstruktionsfehler.
Gegen 21.30 Uhr duschte die Mutter. Ein leichter Gasgeruch schien ihr „normal“. Eine fatale Fehleinschätzung.
Kind schreit, Vater bricht zusammen
Später ging der Vater duschen und schloss die Tür. Plötzlich fühlte die Mutter Schwindel. Ihr Kind sagte: „Mir geht es auch nicht gut.“
Dann der Horror: Das Kind wurde unruhig, kämpfte um Atem, das Gesicht rötete sich. Die Mutter rief nach ihrem Mann.
Der Vater stürzte aus dem Bad, begann zu zittern und brach bewusstlos zusammen. Die Familie lag im Sterben.
Mutter wird zur Heldin in letzter Sekunde
Die Mutter erkannte die Kohlenmonoxid-Vergiftung. Sie riss alle Türen auf, um frische Luft hereinzulassen.
Dann begann sie, am Boden liegend, bei ihrem Mann die Herzdruckmassage (CPR). Er kam wieder zu Bewusstsein.
Ihr bewusstloses Kind trug sie auf den Balkon. Das Kind erwachte und begann zu weinen – ein lebensrettendes Zeichen.
Rettung kurz vor Mitternacht
Das Resort-Personal traf gegen 23 Uhr ein. Die Mutter war nun selbst am Zusammenbrechen. Alle drei wurden den Berg hinunter ins Lom Sak Hospital gebracht.
Sie erreichten es kurz vor Mitternacht – genau als das Neujahrsfeuerwerk explodierte. Eine bizarre, lebensrettende Ironie.
Vater und Kind wurden zur Beobachtung eingewiesen. Die Mutter blieb wach, litt unter Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.
Warum sie überlebten – und was jetzt passiert
Die Mutter nannte mehrere glückliche Zufälle: Sie blieben für das Feuerwerk wach, gingen oft auf den Balkon, es gab keine offene Flamme im Raum.
„Instinkt und Geistesgegenwart haben uns gerettet“, schrieb sie in ihrem viralen Facebook-Post. Ärzte lobten ihre Fassung.
Die Familie wurde nach Bangkok überwiesen, um Langzeitschäden durch Kohlenmonoxid im Blut zu überprüfen. Ihr Bericht ist nun eine eindringliche Warnung für alle Urlauber.
🗣 Unsichtbare Gefahr – Wer kontrolliert solche Zimmer?
Kein Feuer, kein Rauch – nur ein leiser Gasaustritt, der beinahe eine ganze Familie ausgelöscht hätte.
Wie viele Resorts nutzen noch veraltete Gas-Heizer ohne Belüftung?
Und wer trägt Verantwortung, bevor aus Warnungen Statistiken werden?
Was müsste sich sofort ändern, damit so etwas nicht wieder passiert?



