SRI RACHA, THAILAND – Zum Abschluss der verlängerten Neujahrsferien sind Tausende Touristen über den Pier Koh Loy nach Sri Racha zurückgekehrt und haben für volle Fähren, dichten Verkehr und gute Geschäfte in der Küstenstadt gesorgt.
Rückreise-Welle von Koh Si Chang
Am 3. Januar 2026 beobachteten Reporter am Fähranleger Sri Racha–Koh Si Chang einen stetigen Strom von Urlaubern, die von der Insel auf das Festland zurückkehrten, um sich auf den ersten Arbeitstag im neuen Jahr vorzubereiten.
Die Betreiber der Fährverbindungen setzten zusätzliche Boote ein, um den Andrang zu bewältigen und Wartezeiten zu verkürzen. Dadurch sollten Engpässe beim Übersetzen der vielen Passagiere reduziert werden.
Behörden verstärken Sicherheit und Ablauf
Vor Ort waren mehrere Behörden im Einsatz, um den Verkehrs- und Reiseablauf zu koordinieren. Mitarbeitende des Marine Department – Zweigstelle Sri Racha, der Sri Racha Wasserpolizei, des Katastrophenschutz- und Präventionsbüros der Gemeinde Sri Racha sowie der Bezirkverwaltung Sri Racha begleiteten den Betrieb am Pier.
Sie überwachten die Sicherheit an Bord und am Anleger, unterstützten beim Ein- und Aussteigen und standen als Ansprechpersonen für Reisende bereit. Ziel war ein geordneter, möglichst reibungsloser Abschluss der Neujahrsreisebewegungen.
Guter Start ins Jahr für lokale Anbieter
Vom starken Rückreiseverkehr profitierten auch die lokalen Transportdienste. Taxis und Shuttle-Fahrzeuge verzeichneten erhöhten Zulauf, da viele Touristen ihre Privatfahrzeuge im Umfeld des Koh-Loy-Piers geparkt hatten und nun Transferdienste nutzten.
Offizielle Schätzungen gehen davon aus, dass der Jahreswechsel 2025/2026 der Provinz Chonburi allein durch Ausgaben für Übernachtungen, Gastronomie und Freizeitaktivitäten Zusatzeinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe (Baht) eingebracht hat.

Spirituelle Stopps vor der Heimreise
Ein Teil der Rückkehrer nutzte den Tag für einen kurzen spirituellen Halt auf Koh Loy. Einige besuchten den Tempel der Insel, um Mönchen Almosen zu geben und Verdienste zu sammeln.
Andere suchten die Schreine der Weißen Jade-Guan Yin (Göttin der Barmherzigkeit) und der Weißen Jade-Guan Yu auf, um für Glück, Zuversicht und wirtschaftlichen Erfolg im neuen Jahr zu beten. Solche Besuche gelten in der Region als verbreitete Praxis zum Jahresbeginn.
Stau rund um den Pier
Rund um den Pier kam es durch das hohe Aufkommen an ankommenden und abfahrenden Fahrzeugen zu Verkehrsverdichtungen. Sowohl der Zubringerverkehr zum Anleger als auch die Abfahrt der Rückkehrer verliefen zeitweise nur zäh.
Trotz des Andrangs bewerteten die eingesetzten Stellen den Ablauf als kontrolliert. Die verstärkte Präsenz der Behörden sowie die zusätzlichen Fähren trugen dazu bei, die Rückreise der Touristen von Koh Si Chang nach Sri Racha sicher zu organisieren.
🗣 Urlaubsende mit Nebeneffekt – Fluch oder Segen?
Volle Fähren, verstopfte Straßen, aber klingelnde Kassen.
Ist dieser jährliche Rückreise-Ansturm ein Zeichen gesunden Inlandstourismus –
oder zeigt er erneut, wie anfällig Knotenpunkte ohne Reserven sind?
Und was wiegt am Ende schwerer: kurzfristiger Umsatz oder langfristige Planung?



